Portrait Goethe bei der Betrachtung eines Scherenschnittes

Johann Wolfgang von Goethe im Alter von 26 Jahren
bei der Betrachtung eines Scherenschnittes, Künstler unbekannt

Goethe - news
NEUES über Goethe

von onlinekunst.de

ARCHIV 1

März 2001 bis zum 24. September 2002
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Datum, Thema und Ort, evtl. Bild
Inhalt

Dienstag
24. September 2002

Goethe Zeichnung von Inga Schnekenburger

Goethes Handschriften zählen
zum Erbe der Menschheit

Die Aufnahme des handschriftlichen Nachlasses von Johann Wolfgang von Goethe in das UNESCO-Register "Memory of the World" wird am Dienstag, 24. September 2002, besiegelt.

Die deutsche UNESCO- Kommission wird das Dokument feierlich überreichen. Zu der Sammlung gehören Manuskripte wie die Reinschrift des "Faust II" und des "West-Östlichen Diwan".

Der Direktor des Goethe-und-Schiller-Archivs, Jochen Golz, erhofft dadurch auch eine finanzielle Unterstützung bei der Digitalisierung der umfangreichen Schriften.

Die Bauten des klassischen Weimar sind bereits seit Dezember 1998 Weltkulturerbe.

Links

Weimar - Weltkulturerbe

25. August 2002
bis Ende Februar 2003

Winckelmann

Mehr über Johann Joachim Winckelmann

und "Gedanken über die Nachahmung der griechieschen Werke in der Malerei
und Bildhauerkunst" (1756)
im Projekt Gutenberg

Eröffnung: Sonntag, 25. August 2002, 11.00 Uhr

Ausstellung

Goethes Bildergalerie

Die Anfänge der Kunstsammlungen zu Weimar

Schlossmuseum (im ehemaligen Residenzschloss zu Weimar am Burgplatz), Di bis So 10 bis 18 Uhr. ab 1. November: 10 bis 16.30 Uhr

Die Ausstellung "Goethes Bildergalerie" beschäftigt sich mit den musealen Anfängen der Kunstsammlungen zu Weimar, die in die Goethezeit zurückreichen. Im Jahre 1825 öffnete Weimars erstes öffentlich zugängliches Kunstmuseum im Großen Jägerhaus seine Pforten. Johann Wolfgang von Goethe nebst seinem Berater Johann Heinrich Meyer sowie Großherzog Carl August waren die treibenden Kräfte dieses Unternehmens.

Der Schwerpunkt der damaligen Ausstellung lag auf einer Präsentation von Kunstwerken, deren Konzeption u.a. als pädagogischer Bezug auf Winckelmanns klassizistische Lehre zu verstehen ist. Viele der damals gezeigten Bilder, Originale und Kopien vorwiegend italienischer, niederländischer und deutscher Malerei und Graphik aus vier Jahrhunderten befinden sich auch heute noch im Besitz der Kunstsammlungen zu Weimar. Die Ausstellung unternimmt den Versuch, besonders den Gemäldeteil jener "Bildergalerie" Goethes noch einmal vor Augen zu führen.

Kurator: Prof. Dr. Rolf Bothe, Direktor, Ulrich Haussmann M.A., Wissenschaftlicher Volontär Ausstellungs-Flyer, Katalog: in Vorbereitung

Faust multimedial

Deutschordensmuseum
Bad Mergentheim

Ausstellung

Faust multimedial

Sammlung Lütze VI
Faust in Grafik, Musik, Film und Theater

Die legendäre Figur des Faust wurde seit dem 16. Jahrhundert immer wieder beschrieben und ins Bild gesetzt. Die bekanntesten Dichtungen stammen von Marlowe, Lenau, Lessing, Klinger, Maler Müller und Goethe. Seit dem 16. Jahrhundert wurde die Faust-Legende auch immer wieder bebildert. Vor allem seit Goethes "Urfaust", "Faust I" und "Faust II" nahm die Darstellung von Figuren der Faustgeschichte und von Szenen des Dramas einen Aufschwung.

In der Ausstellung "Faust multimedial" werden 125 Exponate, darunter kostbare Faustausgaben, Illustrationen, Parodien, Comics, Hörspiele, Filme, Vertonungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert gezeigt bzw. zur Aufführung gebracht.
Die Darstellungen reichen von Eugène Delacroix und Peter Cornelius bis zu Ernst Barlach und Max Beckmann. Diese Kollektion stellt der Sammler Diethelm Lütze zur Verfügung.

Wie Faust in Theater und Oper inszeniert wurde, das zeigen Rollenbilder, Szenenfotos, Kostüm- und Bühnenbildentwürfe aus dem Deutschen Theatermuseum in München. Der Puppenspieler und Künstler Ted Moré baut Szenarien aus dem Faustdrama mit seinen selbstentworfenen und -hergestellten Marionetten. Es werden Kostüme des Landestheaters Tübingen und der Freilichtspiele Schwäbisch Hall aus ihren Faust-Inszenierungen präsentiert. Kinder können Fausts Besuch in der Hexenküche nacherleben. In der Ausstellung kann man berühmte Faustverfilmungen, -hörspiele und -vertonungen anschauen bzw. hören.

Mittwoch,
28. März 2001

Clara und Robert Schumann

Robert Schumann
und Clara Schumann, 1850

Goethe-Gedicht versteigert

In Berlin ist am gestrigen Dienstag ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe bei der Auktion der Autographen-Handlung J. A. Stargardt versteigert worden.

Geschätzt wurde dieses Gedicht auf 50.000 DM. Die Handschrift, die Johann Wolfgang von Goethe im Oktober 1807 für das "Reise-, Zerstreuungs- und Trostbüchlein" der Prinzessin Caroline von Sachsen-Weimar schrieb, wurde von einem privaten Sammler für 65.000 DM erworben.

Auf der Auktion sollen insgesamt 1352 Handschriften, Briefe, Manuskripte, Noten, Zeichnungen und Urkunden mit einem geschätzten Gesamtwert von rund 1,8 Millionen DM versteigert werden, darunter Schriftstücke von Napoleon, Briefe des Archäologen Heinrich Schliemann mit Berichten über die Ausgrabungen in Troja sowie Manuskripte des Komponisten Robert Schumann (Bild links; by iclassics).

 

 

 

 

Siteinfo: http://www.onlinekunst.de/goethe/goethe_news_alt.html