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Johann Wolfgang von Goethe
im Alter von 26 Jahren
bei der Betrachtung eines Scherenschnittes,
Künstler unbekannt
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Die Aufnahme des handschriftlichen Nachlasses
von Johann Wolfgang von Goethe in das UNESCO-Register
"Memory of the World" wird am Dienstag, 24.
September 2002, besiegelt.
Die deutsche UNESCO- Kommission wird das
Dokument feierlich überreichen. Zu der Sammlung
gehören Manuskripte wie die Reinschrift des "Faust
II" und des "West-Östlichen Diwan".
Der Direktor des Goethe-und-Schiller-Archivs,
Jochen Golz, erhofft dadurch auch eine finanzielle Unterstützung
bei der Digitalisierung der umfangreichen Schriften.
Die Bauten des klassischen Weimar sind
bereits seit Dezember 1998 Weltkulturerbe.
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Mehr
über Johann Joachim Winckelmann
und "Gedanken über die Nachahmung
der griechieschen Werke in der Malerei
und Bildhauerkunst" (1756)
im Projekt Gutenberg
Eröffnung: Sonntag, 25. August 2002, 11.00 Uhr
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Die Anfänge der Kunstsammlungen zu Weimar
Schlossmuseum (im ehemaligen Residenzschloss zu Weimar
am Burgplatz), Di bis So 10 bis 18 Uhr. ab 1. November:
10 bis 16.30 Uhr
Die Ausstellung "Goethes Bildergalerie"
beschäftigt sich mit den musealen Anfängen
der Kunstsammlungen zu Weimar, die in die Goethezeit
zurückreichen. Im Jahre 1825 öffnete Weimars
erstes öffentlich zugängliches Kunstmuseum
im Großen Jägerhaus seine Pforten. Johann
Wolfgang von Goethe nebst seinem Berater Johann Heinrich
Meyer sowie Großherzog Carl August waren die
treibenden Kräfte dieses Unternehmens.
Der Schwerpunkt der damaligen Ausstellung lag auf
einer Präsentation von Kunstwerken, deren Konzeption
u.a. als pädagogischer Bezug auf Winckelmanns
klassizistische Lehre zu verstehen ist. Viele der
damals gezeigten Bilder, Originale und Kopien vorwiegend
italienischer, niederländischer und deutscher
Malerei und Graphik aus vier Jahrhunderten befinden
sich auch heute noch im Besitz der Kunstsammlungen
zu Weimar. Die Ausstellung unternimmt den Versuch,
besonders den Gemäldeteil jener "Bildergalerie"
Goethes noch einmal vor Augen zu führen.
Kurator: Prof. Dr. Rolf Bothe, Direktor, Ulrich Haussmann
M.A., Wissenschaftlicher Volontär Ausstellungs-Flyer,
Katalog: in Vorbereitung
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Deutschordensmuseum
Bad Mergentheim
Ausstellung
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Die legendäre Figur des Faust wurde seit dem
16. Jahrhundert immer wieder beschrieben und ins Bild
gesetzt. Die bekanntesten Dichtungen stammen von Marlowe,
Lenau, Lessing, Klinger, Maler Müller und Goethe.
Seit dem 16. Jahrhundert wurde die Faust-Legende auch
immer wieder bebildert. Vor allem seit Goethes "Urfaust",
"Faust I" und "Faust II" nahm die
Darstellung von Figuren der Faustgeschichte und von
Szenen des Dramas einen Aufschwung.
In der Ausstellung "Faust multimedial" werden
125 Exponate, darunter kostbare Faustausgaben, Illustrationen,
Parodien, Comics, Hörspiele, Filme, Vertonungen
aus dem 19. und 20. Jahrhundert gezeigt bzw. zur Aufführung
gebracht.
Die Darstellungen reichen von Eugène Delacroix
und Peter Cornelius bis zu Ernst Barlach und Max Beckmann.
Diese Kollektion stellt der Sammler Diethelm Lütze
zur Verfügung.
Wie Faust in Theater und Oper inszeniert wurde, das
zeigen Rollenbilder, Szenenfotos, Kostüm- und Bühnenbildentwürfe
aus dem Deutschen Theatermuseum in München. Der
Puppenspieler und Künstler Ted Moré baut
Szenarien aus dem Faustdrama mit seinen selbstentworfenen
und -hergestellten Marionetten. Es werden Kostüme
des Landestheaters Tübingen und der Freilichtspiele
Schwäbisch Hall aus ihren Faust-Inszenierungen
präsentiert. Kinder können Fausts Besuch in
der Hexenküche nacherleben. In der Ausstellung
kann man berühmte Faustverfilmungen, -hörspiele
und -vertonungen anschauen bzw. hören.
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Robert Schumann
und Clara Schumann, 1850
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In Berlin ist am gestrigen Dienstag ein
Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe bei der Auktion
der Autographen-Handlung J. A. Stargardt versteigert worden.
Geschätzt wurde dieses Gedicht auf
50.000 DM. Die Handschrift, die Johann Wolfgang von Goethe
im Oktober 1807 für das "Reise-, Zerstreuungs-
und Trostbüchlein" der Prinzessin Caroline von
Sachsen-Weimar schrieb, wurde von einem privaten Sammler
für 65.000 DM erworben.
Auf der Auktion sollen insgesamt 1352 Handschriften,
Briefe, Manuskripte, Noten, Zeichnungen und Urkunden mit
einem geschätzten Gesamtwert von rund 1,8 Millionen
DM versteigert werden, darunter Schriftstücke von
Napoleon, Briefe des Archäologen Heinrich Schliemann
mit Berichten über die Ausgrabungen in Troja sowie
Manuskripte des Komponisten Robert Schumann (Bild links;
by iclassics).
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Siteinfo:
http://www.onlinekunst.de/goethe/goethe_news_alt.html |
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