zur Übersicht: Lyrik und Gedichte
 

hier wo bunte kinderaugen
fragend sehr ergrauen
sind worte, welten, vaters kälte;
alles steint dem kinderherz zum fels

seelenhölzer brennen einsam ab

und ein grauer wels schwimmt traumflussweit
angstkalt durch die nacht...
durch die nacht wo mutters weiche hände
kindvergessen ferne reisen;
warm in vaters schlaf.

 

Georges Ettlin



Das Gedicht "kindernacht" wurde am 25. März 2004 geschrieben. Es wurde uns freundlich zur Erstveröffentlichung auf der onlinekunst.de-Gedichte-Seite zur Verfügung gestellt. Alle Rechte beim Autor © Georges Ettlin. Kontakt zu Georges Ettlin

Hintergrundbild "kalte Nacht" © Inga Schnekenburger 2004

nächstes Gedicht >>

 

 

 

Siteinfo: http://www.onlinekunst.de/gedichte/ettlin_kindernacht.html
hosted by HOST EUROPE