Die Sanddünen der Wüste Namib gehören
zu den höchsten der Welt. Die Dünen schimmern in
drei verschiedenen Farbtönen - rötlich, orange und
weißlich-gelb. Durch den Wind werden die Sandkörnchen
entsprechend ihrem Gewicht sortiert. Die schweren großen
Sandkörner enthalten andere Mineralien als die feinen
Körnchen. So kommt es, dass in den Senken die schwereren,
durch ihren Gehalt an Eisen, rötlich gefärbten Sandteilchen
liegen und an anderen Stellen der Sand orangegelb ist. Der
sehr feine Sand hat eine fast weiße Farbe. Er sammelt
sich auf den Zweigen der Bäume, die wirken, als wären
sie mit Puderzucker bestäubt worden. Malerisch wirken
die knorrigen Bäume vor der hohen Düne mit den warmen
Farben. Das Bild wirkt sehr beruhigend.
Sanddüne
Petra Seidel: "Sanddüne
in der Wüste Namib am Rande des Sossusvlei, Namibia"
(2005), Ölfarben auf Leinwand, mit Keilrahmen,
Seitenflächen bemalt, 60 x 40 cm