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onlinekunst.de - Gästebuch Nr. 64

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32 Einträge vom 27. Dezember 2001 bis zum 31. Dezember 2001

 


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FARBE UND FARBEN

Eine Umfrage
von onlinekunst.de



"Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern" von Hans Christian Andersen Es war entsetzlich kalt; es schneite, und der Abend dunkelte bereits; es war der letzte Abend im Jahre, Silversterabend. In dieser Kälte und in dieser Finsternis ging auf der Straße ein kleines armes Mädchen mit bloßen Kopfe und nackten Füßen. Es hatte wohl freilich Pantoffel angehabt, als es von Hause fortging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, sie waren früher von seiner Mutter gebraucht worden, so groß waren sie, und diese hatte die Kleine verloren, als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen in rasender Eile vorüberjagten; der eine Pantoffel war nicht wiederaufzufinden und mit dem anderen machte sich ein Knabe aus dem Staube, welcher versprach, ihn als Wiege zu benutzen, wenn er einmal Kinder bekäme. Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füßchen, die vor Kälte ganz rot und blau waren. In ihrer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund hielt sie in der Hand. Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft, niemand ein Almosen gereicht. Hungrig und frostig schleppte sich die arme Kleine weiter und sah schon ganz verzagt und eingeschüchtert aus. Die Schneeflocken fielen auf ihr langes blondes Haar, das schön gelockt über ihren Nacken hinabfloß, aber bei diesem Schmucke weilten ihre Gedanken wahrlich nicht. Aus allen Fenstern strahlte heller Lichterglanz und über alle Straßen verbreitete sich der Geruch von köstlichem Gänsebraten. Es war ja Silvesterabend, und dieser Gedanke erfüllte alle Sinne des kleinen Mädchens. In einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas weiter in die Straße vorsprang als das andere, kauerte es sich nieder. Seine kleinen Beinchen hatte es unter sich gezogen, aber es fror nur noch mehr und wagte es trotzdem nicht, nach Hause zu gehen, da es noch kein Schächtelchen mit Streichhölzern verkauft, noch keinen Heller erhalten hatte. Es hätte gewiß vom Vater Schläge bekommen, und kalt war es zu Hause ja auch; sie hatten das bloße Dach gerade über sich, und der Wind pfiff schneidend hinein, obgleich Stroh und Lumpen in die größten Ritzen gestopft waren. Ach, wie gut mußte ein Schwefelhölzchen tun! Wenn es nur wagen dürfte, eins aus dem Schächtelchen herauszunehmen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger daran zu wärmen! Endlich zog das Kind eins heraus. Ritsch! wie sprühte es, wie brannte es. Das Schwefelholz strahlte eine warme helle Flamme aus, wie ein kleines Licht, als es das Händchen um dasselbe hielt. Es war ein merkwürdiges Licht; es kam dem kleinen Mädchen vor, als säße es vor einem großen eisernen Ofen mit Messingbeschlägen und Messingverzierungen; das Feuer brannte so schön und wärmte so wohltuend! Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand - sie saß mit einem Stümpchen des ausgebrannten Schwefelholzes in der Hand da. Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und an der Stelle der Mauer, auf welche der Schein fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Flor. Die Kleine sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem blendend weißen Tischtuch und feinem Porzellan gedeckt stand, und köstlich dampfte die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllte, gebratene Gans darauf. Und was noch herrlicher war, die Gans sprang aus der Schüssel und watschelte mit Gabel und Messer im Rücken über den Fußboden hin; gerade die Richtung auf das arme Mädchen schlug sie ein. Da erlosch das Schwefelholz, und nur die dicke kalte Mauer war zu sehen. Sie zündete ein neues an. Da saß die Kleine unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum; er war noch größer und weit reicher ausgeputzt als der, den sie am Heiligabend bei dem reichen Kaufmann durch die Glastür gesehen hatte. Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie die, welche in den Ladenfenstern ausgestellt werden, schauten auf sie hernieder, die Kleine streckte beide Hände nach ihnen in die Höhe - da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, und sie sah jetzt erst, daß es die hellen Sterne waren. Einer von ihnen fiel herab und zog einen langen Feuerstreifen über den Himmel. »Jetzt stirbt jemand!« sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die sie allein freundlich behandelt hatte, jetzt aber längst tot war, hatte gesagt: »Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele zu Gott empor!« Sie strich wieder ein Schwefelholz gegen die Mauer; es warf einen weiten Lichtschein ringsumher, und im Glanze desselben stand die alte Großmutter hell beleuchtet mild und freundlich da. »Großmutter!« rief die Kleine, »oh, nimm mich mit dir! Ich weiß, daß du verschwindest, sobald das Schwefelholz ausgeht, verschwindest, wie der warme Kachelofen, der köstliche Gänsebraten und der große flimmernde Weihnachtsbaum!« Schnell strich sie den ganzen Rest der Schwefelhölzer an, die sich noch im Schächtelchen befanden, sie wollte die Großmutter festhalten; und die Schwefelhölzer verbreiteten einen solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. So schön, so groß war die Großmutter nie gewesen; sie nahm das kleine Mädchen auf ihren Arm, und hoch schwebten sie empor in Glanz und Freude; Kälte, Hunger und Angst wichen von ihm - sie war bei Gott. Aber im Winkel am Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Tage des alten Jahres. Der Morgen des neuen Jahres ging über der kleinen Leiche auf, die mit den Schwefelhölzern, wovon fast ein Schächtelchen verbrannt war, dasaß. »Sie hat sich wärmen wollen!« sagte man. Niemand wußte, was sie schönes gesehen hatte, in welchem Glanze sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war.
die wortgetreue Sabine, sabine@wortgetreu.de    31.12.2001 19:34:44 http://www.onlinekunst.de/
http://www.wortgetreu.de

Hallo allen Freunden von Onlinekunst.de,
einen fröhlichen Übergang ins nächste Jahr wünscht
Euch Allen der Joachim.
Laßt es mal gut sein mit dem Schwarzsehen, im nächsten 
Jahr wird alles besser! Entspannt Euch !!

Dazu ein kleines Gedicht:

Entspannung

Ich woll't ich wär' ein Schmetterling
an einem Sonnentag am Morgen,
ich würd' ganz schillernd und beschwingt
um Blumen gauckeln ohne Sorgen.

Ich wär' nicht jung und auch nicht alt,
stets lustig und vergnügt,
und wird mein Flügel lahm und kalt,
dann hat man's halt gefügt.     jp


 
H.-J. Peters, JoPeters@web.de    31.12.2001 16:35:46 http://www.onlinekunst.de/maerz/Eingang_2.htm
http://jopett.de

Liebe Inga,

danke für Deine Grüsse und Wünsche zum Neuen Jahr 2002.

Ich wünsche Dir und dem Team von onlinekunst.de
auch alles Gute, recht viel Erfolg und die nötige Portion
Gesundheit. Wie sagte mal jeamnd zu mir: "Geld kann man sich
immer wieder neu besorgen, aber nicht Gesundheit".

Es ist leider zu spät, ihn zu fragen, wo man denn immer
wieder neues Geld herbekommt, ist ja auch ein kleines Kunststück.

Leben ist Kunst, Kunst ist Leben.

Mit den besten Wünschen für 2002

Siggi


Siegfried Schreck, Siegfried.Schreck@t-online.de    31.12.2001 14:08:45 http://www.onlinekunst.de/
http://www.vonschreck.de

Liebe Freunde der onlinekunst.de

Nun ist es soweit. Heute ist nun der allerletzte Tag dieses Jahres. Morgen geht die ein und selbe Sonne im neunen Jahr 2002 auf! Der morgige Sonnenaufgang möge trotzdem die Menschheit etwas friedlicher, besonnener und altruistischer stimmen als dieses Jahr des Terrors, Horrors, so daß ein harmonisches Zusammenleben aller Völker doch zur Wahrheit wird, wie die Flora und Fauna des Universums trotz ihrer Mannigfaltikeiten, pyramidenhaften Nahrungsketten, unleugbar unbarmherzigen, jedoch allen Arten ein Überleben ermöglichenden Dschungelgesetze in einer vollkommenen Harmonie leben, leiben und leiden, gedeihen, es sei denn, homo sapiens mischte sich leichtsinnig, naseweis in ihren naht-, lückenlosen, mystischen Lebensrhythmus ein und brächte ihr perfektes Gleichgewicht durcheinander.
Bis bald!

Seoul, den 31. Dezember 2001, Hungki

PS: Noch ein Gedicht aus meinem Gedichtband

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Die erhabene Mutterliebe

Ein hungriger Säugling quengelt in der Untergrundbahn ununterbrochen.
Die besorgte Mutter beruhigt, wiegt ihn leise zwischen den Sitzenden.
Allein ihr Nachwuchs verstummt nicht und flennt weiter nach Schoppen,
So daß die meisten Fahrgäste sich bekümmert drehen nach dem Rastlosen.
Da entblößt die Frau kurz entschlossen bis zum Büstenhalter die Brust.
Drückt ihren Bärenhungrigen an den formschönen, vollen, straffen Busen
Und betrachtet leicht errötet, aber mit Engelsgeduld den Schmatzenden,
Der ganz zufrieden mit ´nem geheimnisvollen Lächeln zu ihr emporschaut

Seoul, den 31. Dezember 2001, Hungki Park
Hungki Park, Germanophilius@Yahoo.de    31.12.2001 03:29:30 http://www.onlinekunst.de/

Hallo, dies ist eine schöne und vielseitige Webpage. Man braucht Zeit um sie zu entdecken, aber es ist wertvoll. Ich bin ein Holländer und suche ein bißchen Anerkennung für meine eigene Webseite. Ich habe dort Zeichnungen und Pastells aufgestellt, sie sind sehr farbenfroh und fantasievoll. Ich bin kein professioneller Künstler, ich gebrauche Kreativität um meine Depressivität zu überwinden.
Guten Rutsch ins neue Jahr!
Anton van Amerongen, notnajja@hetnet.nl    31.12.2001 02:53:12 http://www.onlinekunst.de/talente/
http://home.hetnet.nl/~notnajja/

Liebe Inga,

Danke für die schöne Karte! Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und alles Liebe und Gute für das neue Jahr.

liebe Grüße
Birgit
Birgit, DachderDichterin@aol.com    31.12.2001 01:00:42 http://www.onlinekunst.de/
http://www.birgit-marie-nessel.de

Morgensonne im Winter

Auf den eisbedeckten Scheiben
fängt im Morgensonnenlichte
Blum und Scholle an zu treiben...

Löst in diamantnen Tränen
ihren Frost und ihre Dichte,
rinnt herab in Perlensträhnen...

Herz, o Herz, nach langem Wähnen
laß auch deines Glücks Geschichte
diamantne Tränen schreiben!

Christian Morgenstern


Einen guten Rutsch ins neue Jahr
wünscht
OPPI :-)
OPPI, webmaster@oppisworld.de    30.12.2001 21:50:02 http://www.onlinekunst.de/
http://www.oppisworld.de

"Neujahrsnacht"
von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Im grauen Schneegestöber blassen
Die Formen, es zerfließt der Raum,
Laternen schwimmen durch die Gassen,
Und leise knistert es im Flaum;
Schon naht des Jahres letzte Stunde,
Und drüben, wo der matte Schein
Haucht aus den Fenstern der Rotunde,
Dort ziehn die frommen Beter ein.

Wie zu dem Richter der Bedrängte,
Ob dessen Haupt die Wage neigt,
Noch einmal schleicht, eh der verhängte,
Der schwere Tag im Osten steigt,
Noch einmal faltet seine Hände
Um milden Spruch, so knien sie dort,
Still gläubig, daß ihr Flehen wende
Des Jahres ernstes Losungswort.

Ich sehe unter meinem Fenster
Sie gleiten durch den Nebelrauch,
Verhüllt und lautlos wie Gespenster,
Von ihrer Lippe flirrt der Hauch;
Ein blasser Kreis zu ihren Füßen
Zieht über den verschneiten Grund,
Lichtfunken blitzen auf und schießen
Um der Laterne dunstig Rund.

Was mögen sie im Herzen tragen,
Wie manche Hoffnung, still bewacht!
Wie mag es unterm Vließe schlagen
So heiß in dieser kalten Nacht!
Fort keuchen sie, als möge fallen
Der Hammer, eh sie sich gebeugt,
Bevor sie an des Thrones Hallen
Die letzte Bittschrift eingereicht.

Dort hör' ich eine Angel rauschen,
Vernehmlich wird des Kindes Schrein,
Und die Gestalt — sie scheint zu lauschen,
Dann fürder schwimmt der Lampe Schein;
Noch einmal steigt sie, läßt die Schimmer
Verzittern an des Fensters Rand,
Gewiß, sie trägt ein Frauenzimmer
Und einer Mutter fromme Hand!

Nun stampft es rüstig durch die Gasse,
Die Decke kracht vom schweren Tritt,
Der Krämer schleppt die Sündenmasse
Der bösen Zahler keuchend mit;
Und hinter ihm wie eine Docke
Ein armes Kind im Flitterstaat,
Mit seidnem Fähnchen, seidner Locke,
Huscht frierend durch den engen Pfad.

Ha, Schellenklingeln längs der Stiege!
Glutaugen richtend in die Höh',
'Ne kolossale Feuerfliege,
Rauscht die Karosse durch den Schnee;
Und Dämpfe qualmen auf und schlagen
Zurück vom Wirbel des Gespanns;
Ja, schwere Bürde trägt der Wagen,
Die Wünsche eines reichen Manns!

Und hinter ihm ein Licht so schwankend,
Der Träger tritt so sachte auf,
Nun lehnt er an der Mauer, wankend,
Sein hohler Husten schallt hinauf;
Er öffnet der Laterne Reifen,
Es zupfen Finger lang und fahl
Am Dochte, Odemzüge pfeifen, —
Du, Armer, kniest zum letztenmal.

Dann Licht an Lichtern längs der Mauer,
Wie Meteore irr geschart,
Ein krankes Weib in tiefer Trauer,
Husaren mit bereiftem Bart,
in Filz und Kittel stämm'ge Bauern,
Den Rosenkranz in starrer Faust,
Und Mädchen, die wie Falken lauern,
Von Mantels Fittichen umsaust.

Wie oft hab' ich als Kind im Spiele
Gelauscht den Funken im Papier,
Der Sternchen zitterndem Gewühle,
Und: »Kirchengänger!« sagten wir;
So seh' ich's wimmeln um die Wette
Und löschen, wo der Pfad sich eint,
Nachzügler noch, dann grau die Stätte,
Nur einsam die Rotunde scheint.

Und mählich schwellen Orgelklänge
Wie Heroldsrufe an mein Ohr:
Knie nieder, Lässiger, und dränge
Auch deines Herzens Wunsch hervor!
»Du, dem Jahrtausende verrollen
Sekundengleich, erhalte mir
Ein mutig Herz, ein redlich Wollen
Und Fassung an des Grabes Tür.«

Da, horch! — es summt durch Wind und Schloßen,
Gott gnade uns, hin ist das Jahr!
Im Schneegestäub' wie Schnee zerflossen,
Zukünftiges wird offenbar;
Von allen Türmen um die Wette
Der Hämmer Schläge, daß es schallt,
Und mit dem letzten ist die Stätte
Gelichtet für den neuen Wald.
 
die wortgetreue Sabine, sabine@wortgetreu.de    30.12.2001 18:56:34 http://www.onlinekunst.de/
http://www.wortgetreu.de

Ne schöne Seite habt ihr hier gemacht! Gefällt mir ausserordentlich gut!
Besucht auch mal die Seit www.recyclingkunstdesign.de
vielleicht habt ihr interesse an einem Linktausch!!!
Gruss Olaf Berger Künstler/Schauspieler/ Autor
olaf Berger, info@recyclingkunstdesign.de    30.12.2001 15:52:20 http://www.onlinekunst.de/
http://www.recyclingkunstdesign.de

Liebe onlinekunst.de-Kumpane

Noch zwei Tage, dann sind wir juchheirassa im neuen Jahr! Was würde es uns wohl noch alles bescheren? Hoffentlich keine sinnlose Terroranschlagserie noch Horrorereignisse wie in Afghanistan, Israel, PLO, Indochina usw.
Geben wir die Hoffnung auf eine konfliktlose, gerechtere, humane Welt ja nicht auf!
Bis bald!

Seoul, den 30. Dezember 2001, Hungki Park

PS: Noch ein Gedicht aus meinem Gedichtband.

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Gezwungener Vollrausch auf Kredit

An einem schwülen Tag kauert ein kahlköpfiger Greis auf dem Flohmarkt,
Bietet nach Leibeskräften feil sieben winselnde Welpen in einem Paket.
Der Alte wartet ungduldig auf die Kundschaften seit mehreren Stunden,
Die jedoch an diesen noch halbblinden Kötern vorbeigehen interesselos.
Der mufflige Tappergreis holt eine Flasche Reiswein vom nächsten Laden,
Versucht mit Schwips zu verdrängen seine Monotonie, Unlust, Langeweile.
Bis zur Tagesneige wird der Opa keine einzige Promenadenmischung los.
So steht der betrunkene Marktschreier mit fünf Flaschen in der Kreide.

Seoul, den 30. Dezember 2001, Hungki Park
Hungki Park, Germanophilius    30.12.2001 06:50:15 http://www.onlinekunst.de/

Hallo! Ihre Homepage gefällt mir recht gut. Die Seiten sind sehr übersichtlich gestaltet und vom Design her ansprechend. Ich wünsche Ihnen damit weiterhin viel Erfolg! Schauen Sie doch auch mal auf meiner Homepage vorbei (habe z.Z. eine Mittelalter Auktion integriert) http://www.kleinmarkt.de Viele Grüße der Peter
Peter, w@kleinmarkt.de    30.12.2001 00:40:15 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/16.htm
http://www.kleinmarkt.de

Liebe Inga,

auch wenn ich mich bei dir lange nicht mehr gemeldet habe, möchte ich dir und deiner Familie alles gute zum neuen Jahr 2002 wünschen.

Nach langer Abwesenheit habe ich heute Abend deine Website mal wieder bewundert. Ich bin nach wie vor der Meinung das es im deutschsprachigem Web keine schönere Website gibt als deine! Insbesondere wünsche ich das du mit ONLINEKUNST.DE weiterhin sehr viel Erfolg hast.


Viele liebe Grüße,
Gijsbert


- Denke nur einen Augenblick an einen Garten, der immer im Wachstum ist, mit strahlenden Farbtupfern an jedem Tag des Jahres. Ein Garten, der niemals ruht. Es gäbe keine Zeit zu planen, kein Gelegenheit, still über die vergangene Jahreszeit nachzudenken, keine Aussicht auf Veränderung. -
Gijsbert Vroegh, vroegh@der-burggarten.de    30.12.2001 00:08:09 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
http://www.der-burggarten.de

Ich muss sagen ihr habt ne richig grosse auswahl, die mir auch sehr geholfen hat!! danke!!

michaela
michaela,    29.12.2001 22:53:41 http://www.onlinekunst.de/rilke/rilke_links.htm

vielen dank für deine email

sylvester nicht vergessen
ein schweinchen klein und fein
es ist so süß zum fressen 
will auch mit beim feíern sein;
gerhard, gerhard.carl@t-online.de    29.12.2001 19:55:02 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
http://ariane1971@aol.com

Das kleine Schwein soll Sylvester nicht fehlen
Peter, peterpauli2001@yaoo.de    29.12.2001 19:50:13 http://www.onlinekunst.de/silvester/1024_wallpaper_schwein.html
http://www.onlinekunst.de

Zwischen den Jahren endlich mal Winter!

Eisverzauberter
Stern – fällt sturzvogelgleich in
seidige Watte.

Grüße
Antonia
Antonia, antonia1@sternpost.de    29.12.2001 18:24:48 http://www.onlinekunst.de/

huhuhu test
t, zuw    29.12.2001 14:37:03 http://www.onlinekunst.de/gedichte/Blutrausch.html
http://www.gdhss.de

huhuhu test
t, zuw    29.12.2001 14:35:11 http://www.onlinekunst.de/gedichte/Blutrausch.html
http://www.gdhss.de

beim "googlen" nach verschiedeen kunstregistern bin ich zu euch gekommen: meine gratulation zu diesem schönen und offenen auftritt! es kann gar nicht oft genug gesagt werden, kunst ist nicht wenn man geld hat (wie die politiker zu glauben scheinen), sondern das ständige bemühen, aus dem, was wir übermittelt bekommen haben und dem, was wir tun, erleben, wünschen, vorhaben oder imaginieren
erbauung, auseinandersetzung, provokation und neue sichten zu erlangen. jede initiative ist willkommen und notwendig und wichtig!
gerne hätte ich euch einen bildergruß zum neuen jahr angehängt, aber leider geht das ja nicht. also statt bild: die besten wünsche für ein gesundes, erfolgreiches und friedliches jahr 2002.
let's make it a better year in a better world!
charlie f. kohn
charlie f. kohn, charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com    29.12.2001 10:43:56 http://www.onlinekunst.de/galerie/
http://www.sixpence-pictures.com

Hallo Inga und ihr internationaler Freundeskreis

Hier in Südkorea schneit es endlich heute. Obwohl diese Halbinsel durch ein kontinentales Klima ausgeprägt ist, also im Sommer eine fast unerträgliche Bullenhitze und im Winter eine unbarmherzige Hundekälte, fällt recht selten der Schnee, vor allem um die Hauptstadt Seoul. Aus diesem Grund sehnt sich groß und klein nach Schneeflocken, die euch gewiß nicht gerade vom Stuhl reißen könnten.
Ich wünsche euch allen noch schöne Tage vor Silvester und einen glatten Rutsch ins neue Jahr 2002.
Bis bald!

Seoul, den 29. Dezember 2001, Hungki Park

PS: Nun noch ein Gedicht aus meinem Gedichtband.

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Die Unschlud, Lebensfreude der Kinder

Auf dem kalten Bürgersteig kniet eine noch junge Frau mit einem Söhnchen.
Ein schwarzes Kopftuch schützt sie vor vielem Staub, Hundekälte, Schmach.
Vor der wie eine Plastik Stillsitzenden liegt ein geflochtenes Körbchen.
Das Schmeichelkätzchen lallt, bewegt sich hin und her, knabbert am Keks.
Ihre Leibesfrucht pfeift auf eine rührselige Bettelei oder ein Erbarmen.
Der Kerl verstellt sich nicht, kostet alle Freuden und Wonnen des Lebens.
Seine Anmut, Unbekümmertheit, Unschuld rühren viele Fußgänger zu Tränen.
Das Wiegenkind auf ihrem Rücken ruft unseren Urtrieb der Brutpflege wach.

Seoul, den 29. Dezember 2001, Hungki Park
Hungki Park, Germanophilius@Yahoo.de    29.12.2001 04:10:42 http://www.onlinekunst.de/

Find ich klasse was Ihr hier auf die Beine gestellt habt.Macht weiter so !!!!!!! Acidgirl73
Acidgirl73, Acidgirl73@Aol.com    29.12.2001 00:41:56 http://www.onlinekunst.de/liebesgedichte/ich_liebe_dich.html

Hallo Inga,
zuerst mal möchte ich auf diesem Weg noch meine Weihnachtsgrüße loswerden. Da meine Eumex seit Sonntag defekt war, bin ich nicht ganz rumgekommen mit meinen Wünschen.
Also nachträglich noch alles liebe und für die Wünsche zum Neuen Jahr bin ich ja noch früh genug.
Mit großer Freude verfolge ich fortlaufend die Entwicklung der Seiten mit den Wolkenbildern. Da muss ich noch mal eben ein Lob anbringen.
In letzter Zeit warst Du ein wenig fleißiger als der Norddeutsche Helge *grins*
Die Bilder sind einfach wunderschön, ich genieße es sie anzusehen.
Liebe Grüße
Agnes
<p align="center"><a href="http://home.nexgo.de/Agnes-Welt" target="_blank"><img border="0" src="http://home.nexgo.de/Agnes-Welt/Banner/Agnes_Welt_LED.GIF" width="236" height="48"></a></p>
Agnes, Agnes@Agnes-Welt.de    28.12.2001 20:18:45 http://www.onlinekunst.de/wetter/
http://Agnes-Welt.de

RÜCKBLICK von Richard Dehmel

In diesem Jahr verlor ich einen Freund.
Hier unterm Nußbaum sprachen wir uns aus.
Das Laub wird gelb; es wartet auf den Wind.
                Ist das der Schluß? 

Hier unterm Nußbaum gab mir eine Frau
in diesem Jahr errötend ihre Hand.
Still weht ein Blatt und treibt ins welke Gras.
                Ist das der Schluß? 

In diesem Jahr... Vor meine Füße fällt
ein dumpfer Schlag zu Boden und zerplatzt,
und aus der Kapsel rollt die rauhe Frucht.
                Das ist der Schluß!  
die wortgetreue Sabine, sabine@wortgetreu.de    28.12.2001 17:59:09 http://www.onlinekunst.de/
http://www.wortgetreu.de

Hallo Freunde der onlinekunst.de-Begeisterter

Noch drei Tage, dann sind wir bereits im neuen Jahr. Was habt ihr noch alles in diesem Jahr des Pferdes - nach asiatischem Kalender - vor?
Bis bald!

Seoul, den 28. Dezember 2001, Hungki Park

PS: Hier folgt noch ein Gedicht aus meinem Gedichtband. Falls es euch anspricht, dann bitte schreib mir was darueber zurueck.

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Das häßliche Dritte

Die zwei nimmersatten Vöglein betteln ganze Zeit um Futter;
Drum müssen ihre Eltern ohne Rast die roten Schlünde stopfen.
Als jedoch zwölf Tage später ein drittes aus dem Ei schlüpft,
Versuchen die beiden den Schreihals aus dem Nest zu schaffen,
Nach ihm zu hacken, der selten seinen Ernährer erreichen kann,
So daß dieser beinahe nichts kriegt, vor Schwäche kaum hüpft.
Aber eines Tages kriecht eine Schlange in die Baumhöhle dann
Und verschlingt die großen, fetten, tyrannischen Geschwister.

Ihr schwächliches Schwesterlein flüchtet nun in eine enge Nische nebenan,
Bleibt darin mucksmäuschenstill, schaut der grausamen Mahlzeit der Boa zu.
Das Ehepaar kreischt Zeter und Mord, greift ohne Unterlaß die Schlange an,
Kann jedoch nichts für die Sprößlinge tun, kreist so um den Baumstamm nur.
In aller Ruhe beendet die Evas Verführerin ihren Schmaus, verläßt das Nest.
Die beiden Alten stürzen sich ins Loch, rufen verzweifelt nach den dreien.
Da piepst ihr Spätling leise zurück, watschelt wie unter Hypnose zu ihnen.
Weder Muskulöse noch Opportunisten, sondern Glückspilze überleben zunächst.

Seoul, den 28. Dezember 2001, Hungki Park
Hungki Park, Germanophilius@Yahoo.de    28.12.2001 13:47:52 http://www.onlinekunst.de/

Super Page!
Ich wünsche Euch viel Erfolg im nächsten Jahr und einen guten Rutsch!!!
Gruß Rike
Rike, webmaster@suby.de    28.12.2001 12:34:34 
http://www.tollec.de

Liebe Inga lieber Willi, viel Gutes, Kraft und Zufersicht für das
kommende Jahr.
Im Gewahrsein von Verstehen und Nichtverstehen möchte Es dennoch
durch mich verstehen.
Charly Walter , holzwerkstatt-walterQweb.de    28.12.2001 11:48:16 http://www.onlinekunst.de/silvester/postkarten/index.html


An Eithne
Auf der Seite über Dostojewskij im computergarten:

http://www.onlinekunst.de/november/11_11_Dostojewskij_Michail.htm

sind zwei Hinweise, Links, zu Zusammenfassungen des Inhaltes von "Die Brüder Karamasow".

Freundliche GRüße
Inga Schnekenburger
Inga Schnekenburger, inga@onlinekunst.de    27.12.2001 20:56:14 http://www.onlinekunst.de/november/11_11_Dostojewskij_Michail.htm
http://www.onlinekunst.de

Nebelschwaden


Nebulöse Nebelschwaden         
nebeln nieder nadelfein            
Kälte fährt in deine Glieder     
überbringt den  Totenschein    


Stille sucht  sich einen Partner  
lädt sich ein zum Festbankett 
wortlos zerrt sie, schnürt ein Mieder 
packt dich leis ins Totenbett 



Nebulöse Nebelschwaden
nebeln nieder nadelfein                  
niemals mehr auf deine Glieder
tanzen um den Totenschrein

              3. Dez.  2001


Hermann Jonas, Hermann-Jonas@T-Online.de    27.12.2001 20:12:09 http://www.onlinekunst.de/gedichte/
http://hermann-jonas.bei.t-online.de

Why is there noone who gives a summary of Brothers Karamasow????
i need it...
Please give it to me... Thanx
Ps: in german or english
eithne, e_egan2002@yahoo.de    27.12.2001 19:55:04 http://www.onlinekunst.de/november/11_11_Dostojewskij_Michail.htm

Why is there noone who gives a summary of Brothers Karamasow????
i need it...
eithne,    27.12.2001 19:52:59 http://www.onlinekunst.de/november/11_11_Dostojewskij_Michail.htm

Die Gedichte, die ich gelesen habe sind so schön,dass sie mir Angst machen.Ich war immer sicher, dass ci gut mit unserer Sprache umgehen kann, aber ihr habt mich eines besseren belehrt und mir gezeigt, was gut eigentlich heißt
Julia,    27.12.2001 15:43:10 http://www.onlinekunst.de/talentschuppen/eingang.html

Tagträume

Ich sitze da und schau in die Luft, mir es als wenn ich träume
Blauer Himmel ,duftende Wiesen ,saftiges Obst auf grünen Bäumen.
Ganz leicht wird mir und ich beginne zu schweben mein
Herz will zerspringen vor lauter Glück.
Da hör ich ein Läuten es reist mich aus der Stille
und ich bin wieder im Alltag zurück.
Georg, ge_heim001@hotmail.com    27.12.2001 13:21:02 http://www.onlinekunst.de/talentschuppen/eingang.html
http://www.krieggegenusa.de.vu/

Eure site ist klasse- bin entzückt!
auch der card-service findet begeisterung

horst, thymos hl@aol.com    27.12.2001 08:06:20 http://www.onlinekunst.de/silvester/
noch im Bau

 

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