DER NÖCK August Kopisch (26. Mai 1799 - 6. Februar 1853) Es tönt des Nöcken Harfenschall: Da steht sogar still der Wasserfall, Umschwebt mit Schaum und Wogen Den Nöck im Regenbogen. Die Bäume neigen Sich tief und schweigen, Und atmend horcht die Nachtigall. - »O Nöck, was hilft das Singen dein? Du kannst ja doch nicht selig sein! Wie kann dein Singen taugen?« Der Nöck erhebt die Augen, Sieht an die Kleinen, Beginnt zu weinen... Und senkt sich in die Flut hinein. Da rauscht und braust der Wasserfall, Hoch fliegt hinweg die Nachtigall, Die Bäume heben mächtig Die Häupter grün und prächtig. O weh, es haben Die wilden Knaben Der Nöck betrübt im Wasserfall! »Komm wieder, Nöck, du singst so schön! Wer singt, kann in den Himmel gehn! Du wirst mit deinem Klingen Zum Paradiese dringen! O komm, es haben Gescherzt die Knaben: Komm wieder, Nöck, und singe schön!« Da tönt des Nöcken Harfenschall, Und wieder steht still der Wasserfall, Umschwebt mit Schaum und Wogen Den Nöck im Regenbogen. Die Bäume neigen Sich tief und schweigen, Und atmend horcht die Nachtigall. - Es spielt der Nöck und singt mit Macht Von Meer und Erd und Himmelspracht. Mit Singen kann er lachen Und selig weinen machen! Der Wald erbebet, Die Sonn entschwebet... Er singt bis in die Sternennacht! |
| Sabine, no@spam.de 26.05.2003 00:53:26 http://www.onlinekunst.de/maizwei/Storchschnabel.htm |
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| Lieb Inga! D A S nenne ich Service! Das Gedicht von Theodor Fontane \"John Maynard\" hier zu bringen. Das waren noch Zeiten damals.... Das \"ellenlange Gedicht \" über den Steuermann lernen zu müssen... Aber ich denke noch heute gerne an diese Zeit zurück.... Ich habe Vicky den Autor gemailt und hoffe, sie hat es aus dem Internet runtergeladen. Ich wollte mir das nicht antun, HIER dieses Gedicht zu bringen, hab vielen Dank für DEINE MÜHE Ich weiß ohnehin, \" Wenn es Spass macht, dann ist es keine Arbeit....\" Herzliche Grüße aus Wien 3 E.T. |
| Toth Erich, sylvia.toth@chello.at 25.05.2003 21:12:40 http://www.onlinekunst.de/maizwei/Schwertlilie.htm |
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John Maynard von Theodor Fontane
John Maynard!
\"Wer ist John Maynard?\"
\"John Maynard war unser Steuermann,
aushielt er, bis er das Ufer gewann,
er hat uns gerettet, er traegt die Kron\',
er starb fuer uns, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard.\"
Die \"Schwalbe\" fliegt ueber den Erie-See,
Gischt schaeumt um den Bug wie Flocken von Schnee,
von Detroit fliegt sie nach Buffalo -
die Herzen aber sind frei und froh,
und die Passagiere mit Kindern und Frau\'n
im Daemmerlicht schon das Ufer schau\'n,
und plaudernd an John Maynard heran
tritt alles: \"Wie weit noch, Steuermann?\"
Der schaut nach vorn und schaut in die Rund\':
\"Noch dreissig Minuten... Halbe Stund\'.\"
Alle Herzen sind froh, alle Herzen sind frei -
Da klingt\'s aus dem Schiffsraum her wie Schrei,
\"Feuer!\" war es, was da klang,
ein Qualm aus Kajuet\' und Luke drang,
ein Qualm, dann Flammen lichterloh,
und noch zwanzig Minuten bis Buffalo.
Und die Passagiere, bunt gemengt,
am Bugspriet stehn sie zusammengedraengt,
am Bugspriet vorn ist noch Luft und Licht,
am Steuer aber lagert sich\'s dicht,
und ein Jammern wird laut: \"Wo sind wir? wo?\"
Und noch fuenfzehn Minuten bis Buffalo.
Der Zugwind waechst, doch die Qualmwolke steht
der Kapitaen nach dem Steuer spaeht,
er sieht nicht mehr seinen Steuermann,
aber durchs Sprachrohr fragt er an:
\"Noch da, John Maynard?\"
\"Ja, Herr. Ich bin.\"
\"Auf den Strand. In die Brandung.\"
\"Ich halte drauf hin.\"
Und das Schiffsvolk jubelt: \"Halt aus. Hallo!\"
Und noch zehn Minuten bis Buffalo.
\"Noch da, John Maynard?\" Und Antwort schallt\'s
mit ersterbender Stimme: \"Ja, Herr, ich halt\'s!\"
Und in die Brandung, was Klippe, was Stein,
jagt er die \"Schwalbe\" mitten hinein.
Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so.
Rettung: der Strand von Buffalo.
Das Schiff geborsten. Das Feuer verschwelt.
Gerettet alle. Nur e i n e r fehlt!
Alle Glocken gehn; ihre Toene schwell\'n
himmelan aus Kirchen und Kapell\'n,
ein Klingen und Laeuten, sonst schweigt die Stadt,
e i n Dienst nur, den sie heute hat:
Zehntausend folgen oder mehr,
und kein Aug\' im Zuge, das traenenleer.
Sie lassen den Sarg in Blumen hinab,
mti Blumen schliessen sie das Grab,
und mit goldner Schrift in den Marmorstein
schreibt die Stadt ihren Dankspruch ein:
\"Hier ruht John Maynard. In Qualm und Brand
hielt er das Steuer fest in der Hand,
er hat uns gerettet, er traegt die Kron\',
er starb fuer u n s, unsre Liebe sein Lohn.
John Maynard.\"
Theodor Fontane |
| Inga Schnekenburger, inga@onlinekunst.de 23.05.2003 23:58:51 http://www.onlinekunst.de/ |
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| John Maynard powered by Theodor Fontane 1885 Liebe Grüße aus Wien 3 Herzlichst E.T. |
| Toth Erich, sylvia.toth@chello.at 23.05.2003 21:51:30 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm |
| hallo ich suche das gedicht von kohn maynerd ! ich brauche es für die schule kann es aber nirgendwo finden ! bitte helft mir es zu finden und schickt es mir ! danke vicky |
| Vicky, Fanny2237@aol.com 23.05.2003 21:31:30 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/151.htm |
| Hallo, ich bin über \"Holunderküchlein\" auf Ihre HP gekommen und bin ganz fasziniert von den Seiten. Vor allem die Märchen haben es mir angetan. Ich werde bestimmt immer mal wieder kommen! Liebe Grüsse aus dem Kohlenpott Gisela |
| Wuschelhexe, info@wuschelhexe.de 23.05.2003 16:57:49 http://www.onlinekunst.de/malbuch/willkommen.htm |
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| DIE GEBURTSTAGSKINDER VON HEUTE SIND: ===================================== 1707 Carl von L i n n è ==================== Schwed. Arzt und Naturforscher * 23. 5.1707 Râshult + 10. 1.1778 Uppsala L. entwickelte die bis heute weitgehend g ü l t i g e Klassifizierung des P f l a n z e n und T i e r r e i c h s ( \" Systema Naturae \", 1735 ) Den Menschen ordnete er als Homo sapiens neben Orang-Utan und Schimpansen den \" Herrentieren \" zu. 1810 Margret F u l l e r ==================== US-am. Schriftstellerin * 23. 5.1810 Cambridgeport ( Vermont ) + 19. 7.1850 Fire Island bei New York. F. gab die literarische Zeitschrift \" The Dial \" heraus und gehörte den Transzendentalisten um R a l p h W. E m e r s o n an, die die Wirkungskraft des Geistes in Natur und Gesellschaft glaubten. Sie übersetzte Eckermanns \" G e s p r ä c h e m i t G o e t h e \" ins Englische. 1848 Otto L i l i e n t h a l ========================== dt. Ing. und Flugzeugtechniker * 23. 5. 1848 Anklam/Brandenburg + 9. 8. 1896 Berlin-Lichterfelde Er unternahm 1891 als erster einen G l e i t f l u g ü b e r 25 M e t e r im selbstgebauten Gerät, dem weitere 2000 Starts folgten. Der vielseitige Tüftler verbesserte die Effizienz der D a m p f m a s c h i n e. 1873 Leo B a e c k ============== Deutsch-jüd. Theologe * 23. 5. 1873 Lissa ( Posen ) + 2.11. 1956 London B. setzte sich für die Rechte der Juden während der NS-Diktatur in Deutschland ein. Der Rabbiner der Berliner Synagoge wurde 1943 in das KZ Theresienstadt deportiert. Von London aus trat er nach Kriegsende für die Wiederaufnahme des deutsch - jüdischen Dialogs ein. 1883 Douglas F a i r b a n k s senior ================================== eigentl. D.Elton Thomas Ulman, US-am. Schauspieler * 23. 5. 1883 Denver ( Colorado ) + 12.12. 1939 Santa Monica ( Kalifornien ) F. setzte in den Abenteuerstreifen der Stummfilmära \" D a s Z e i c h e n d e s Z o r r o \", 1920 seine Fähigkeiten als Fechter und Akrobat ein. 1919 gründete er mit Mary P i c k f o r d Charles C h a p l i n und David W. G r i f f i t h die Produktionsgesellschaft *** U * N * I * T * E * D A * R * T * I * S * T * S *** *********************************************************** *********************************************************** in der erstmals S c h a u s p i e l e r ======================= die Produktion bestimmten. 1891 Pär Fabian L a g e r k v i s t =============================== schwed. AUtor * 23. 5. 1891 Växjö + 11. 8. 1974 Stockholm Lagerkvist begründete mit seiner Gedichtsammlung \" A N G S T \" 1916 die moderne Lyrik Schwedens. In seinen Romanen \" B a r r a b a s \",1950 beschrieb der Literaturnobelpreisträger von 1951 immer wieder die Suche der Menschen nach Gott. 1910 Franz K l i n e ================= US-am. Maler * 23. 5. 1910 Wilkes-Barre ( Pennsylvania ) + 13. 5. 1962 New York. Er ist mit Jackson P o l l o c k Hauptvertreter des A b s t r a k t e n E x p r e s s i o n i s m u s, bei dem der künstlerische Schaffensprozess im Mittelpunkt steht. Klines großformatige Bilder sind geprägt von breiten schwarzen Balken auf weißen oder farbigem Untergrund. Die abstrakten Gemälde setzen persönliche Erfahrungen des hektischen Großstadtlebens der Moderne um. 1910 Artie S h a w ================ eigentl. Arthur Arshawsky IS-am. JAzzmusiker * 23. 5. 1910 New York Als Klarinettist und Leiter der Improvisationscombo G r a m e r c y F i v e war er mit Benny G o o d m a n der beliebteste Musiker des S W I N G Melodik sauberer Ton und ausgefeilte Technik kennzeichnen seinen Stil. 1927 Dieter H i l d e b r a n d t ============================= deutscher Kabarettist *23. 5. 1927 Bunzlau ( Schlesien ) Er gründete 1956 mit dem früheren Sportreporter Sammy D r e c h s e l ( + 1986 ) das deutsche Kabarett Münchner L a c h- u n d S c h i e ß g e s e l l s c h a f t. In TV-Sendungen wie \" S c h e i b e n w i s c h e r \" nimmt er die deutsche Tagespolitik satirisch aufs Korn. 1937 Ingeborg H a l l s t e i n ============================ dt. Sängerin * 23. 5. 1937 München Sie begann 1960 ihre glanzvolle Karriere als K o l o r a t u r sopranistin, die sie an die Opernhäuser in L o n d o n B u e n o s A i r e s P a r i s M o n t r e a l und H a m b u r g führte. Das ständige Mitglied der *********************************************** * B a y r i s c h e n S t a a t s o p e r * *********************************************** (seit 1961) sang Partien insbes. von Wolgang Amadeus M o z a r t Giuseppe V e r d i und +++++++++++++++++++++++++++++ + *** RICHARD STRAUSS *** + +++++++++++++++++++++++++++++ 1951 Anatoli K a r p o w ===================== russ. Schachspieler * 23. 5.1951 Slatoust Als Meister des Nervenkrieges am Schachnrett wurde er 1975 mit 24 Jahren einer der jüngsten Weltmeister und verlor den Titel 1985 gegen den Aserbaidschaner Garri K a s p a r o w DIESE AUFLISTUNG ERHEBT KEINEN ANSPRUCH AUF VOLLSTÄNDIGKEIT !!! ================================================================ | |
| Toth Erich, http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm | |
| Kommentar: Lieber Erich, herzlichen Dank für die umfangreiche Auflistung "Geburtstage am 23. Mai"! Das ist eine gute Ergänzung für unseren Computergarten heute! Liebe Grüße nach Wien von Inga Computergarten am 23. Mai |
eine nette homepage mit einem liebesgedicht,diashows,musik, | |
| uli höcklin, http://www.onlinekunst.de/liebesgedichte/ | |
| http://www.psychoprofessor.de | |
| Kommentar: Hallo Ulli Höcklin, gut gefallen hat mir der Artikel über die Heilpflanze Salbei beim "Psychoprofessor". Freundliche Grüße Inga Schnekenburger |
| Die Geburtstagskinder am 22. Mai sind ===================================== 1808 Gerard de N e r v a l ====================== Eigentlich G. Labrunie, frz. Dichter * 22.5. 1808 Paris + 25.1. 1858 Paris Von der d e u t s c h e n R o m a n t i k geprägt, beschrieb N. in Romanen, Erzählungen und Gedichten seine düsteren Traumvisionen, in denen er Erotik Okkultismus und die Geschichte alter Kulturen vearbeitete. 1813 Richard W a g n e r ==================== deutscher Komponist * 22.5.1813 Leipzig + 13.2.1883 Venedig WAGNER war der Schöpfer des M U S I K D R A M A S =============================== denn er verknüpfte M u s i k T e x t dramatische H a n d l u n g und B ü h n e n i n s z e n i e r u n g zum *G*E*S*A*M*T*K*U*N*S*T*W*E*R*K* =============================== Mit seinen L e i t m o t i v e n, die sich durch I n s t r u m e n t e n e i n s a t z und G e s a n g s p a r t i e n ziehen, ließ er eine u n e n d l i c h e Melodie entstehen und h o b d i e b i s h e r i g e Opernstruktur mit Rezitaziv und Arie auf.Die von ihm begründeten B A Y R E U T H E R F E S T S P I E L E ****************************************** wurden 1876 mit seinem \" R I N G D E S N I B E L U N G E N \" eröffnet. 1845 Mary C a s s a t t =================== US-am. Malerin * 22. 5. 1845 Pittsbourgh + 14. 6. 1926 Le Mesnil-Thèribus/Frankreich. C. war die bedeutendste Impressionistin der USA. Ihre von A u g u s t e R e n o i r und E d g a r D e g a s beeinflußten Bilder wie \" D i e L o g e \" 1883 sind mit leichtem Strich und weichen Farben gemalt. 1859 Arthur Conan D o y l e ======================= Sir ( seit 1902 ) brit. Schriftsteller * 22. 5. 1859 Edinburgh + 7. 7. 1930 Crowborough C. begründete den Gentleman-Detektiv in der Kriminalliteratur. In Romanen und Erzählungen schickte er den stilvollen S h e r l o c k H o l m e s und dessen Freund D o c t o r W a t s o n auf Verbrecherjagd. 1907 Laurence O l i v i e r ======================== Baron von Brighton ( ab 1970 ) Sir ( seit 1947 ), brit. Schauspieler * 22.5. 1907 Dorking/ Surrey + 11.7. 1989 Dorking. O. war einer der hersausragenden Schauspieler des 2o.Jh. und der I n b e g r i f f des aristokratischen britischen Gentleman. Er interpretierte auf Bühne und Leinwand v.a. S h a k e s p e a r e - Figuren wie Heinrich V. Hamlet Richard III. Lear Macbeth 1914 Vance P a c k a r d ==================== * 22.5.1914 Granville Summit ( Pennsylvania ) In seinem Bestseller \" D i e g e h e i m e n V e r f ü h r e r \" beschrieb P. Manipulatuinsversuche der Werbewirtschaft, die das menschliche Konsumverhalten mit Hilfe der tiefen- psychologischen Erkenntnisse zu beeinflussen versuchen. 1924 Charles A z n a v o u r ========================= eigentlich Ch. Aznavourian, frz. Sänger * 22.5. 1924 Paris Der von E d i t h P i a f geförderte A. komponierte ca. 400 Lieder Als Darsteller überzeugte er in Filmen von Francois T r u f f a u l t (\" Schießen Sie auf den Pianisten \" , 1960 ) und Claude C h a b r o l ( \" Die Fantome des Hutmachers \",1982 ) Über Jean T i n g u e l y dem schweiz. Bildhauer geb. 1925 gibt es mehr auf der HP von Inga.... *****DIESE AUFLISTUNG ERHEBT KEINEN ANSPRUCH AUF VOLLSTÄNDIGKEIT ***** =========================================================== |
| Toth Erich, sylvia.toth@chello.at 22.05.2003 14:52:41 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm |
S o m m e r m i t t a g
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Theodor Storm
Nun ist es still um Hof und Scheuer,
Und in der Mühle ruht der Stein,
Der Birnenbaum mit blanken Blättern
Steht regungslos im Sonnenschein.
Die Bienen summen so verschlafen,
Und in der offnen Bodenluk`,
Benebelt von dem Duft des Heues,
Im grauen Röcklein nickt der Puk.
Der Müller schnarcht und das Gesinde,
Und nur die Tochter wacht im Haus;
Die lacht still und zieht sich heimlich
Fürsichtig die Pantoffel aus.
Sie geht und weckt den Müllerburschen,
Der kaum den schweren Augen traut:
\" Nun küsse mich, verliebter Junge;
Doch sauber! nicht zu laut.\"
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| Toth Erich, sylvia.toth@chello.at 22.05.2003 11:14:10 http://www.onlinekunst.de/maizwei/Goldregen.htm |
| Auf der Suche nach Bäumen bin ich auf die \"onlinekunst\" gestoßen und freue mich, Euch entdeckt zu haben. Eine Quelle an Gedichten und Bildern! Herzlichen Dank und weiterhin viele schöne Ideen! Walburga Westenberger |
| Walburga Westenberger, burgi-alban@web.de 20.05.2003 16:05:44 http://www.onlinekunst.de/ |
| Bitte Kritik dazu !! (Auch wenns nich der klassische Stil is...) Danke ! |
| DiAeT, SlimShadyWorld@gmx.de 19.05.2003 18:03:58 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/archivuebersicht.html |
Schwarz-Weiß (by Robert Geisler) Stell dir vor, du bist nicht deutsch, du bist Afrikaner, Du kommst nicht aus Mitteleuropa, sondern aus Ghana. Eines Tages zur großen Überraschung plant dein Vater, Seine Sachen zu packen, Abschied zu nehmen und das Lager Für immer zu verlassen, doch bevor er geht, warnt er Ihm zu folgen, denn viele Gefahren erwarten dich im Leben, Doch du weißt, dass du ihn liebst und so folgst du seinen Wegen. Du hast dein Leben verlassen, bist in ein Land eingetreten, In dem man Fremde nicht ehrt, sondern sie hasst. Du wirst misshandelt, merkst, dass vieles nicht passt, Fliehst vor der Justiz, man legt dir Verbrechen zur Last Und du weißt, dass man dich sicher irgendwann fasst, Doch du bevorzugst den Tod statt ein Leben im Knast. So übertrittst du Gesetze, weil du ein Leben leben willst, Weil du deiner Frau Zukunft und Kinder geben willst, Weil du in der Nacht nicht mehr den Himmel sehen willst, Weil du nicht mehr gegen Wände, sondern mit Menschen reden willst Und irgendwann auch mal wieder in die Heimat gehen willst. Du hast Zeit, so denkst du nach, stellst dir Tausende von Fragen, Doch dank deiner Bildung kannst du Antworten nur raten. All die Menschen, die neben dir auf der Straße lagen Wollten oder konnten dir genauso keine Ideen verraten. Du bleibst, was du bist, wirst gehasst und vertrieben, Musste jede verdammte Nacht im kalten Winde liegen Und du weißt, du wirst im Wettkampf des Lebens niemals siegen. Aber warum ? Du wolltest die Welt doch nur lieben ... © robert.geisler |
| DiAeT, SlimShadyWorld@gmx.de 19.05.2003 17:59:59 http://www.onlinekunst.de/talentschuppen/eingang.html |
| Hallo, ich habe schon einige Tipps erhalten, von Websites, die besonders originell seien. Also, Ihre Website gefällt mir wirklich und ich werde bestimmt wiederkommen! :-D Vielen Dank für so viele schöne Informationen! Alles Gute für Sie Auf Wiedersehen http://www.ferienhaus-toskana-italien.de/bellagio_ferienhaus/ |
| Jutta, 19.05.2003 14:44:53 http://www.onlinekunst.de/rinder/gaestebuch_rinder.html |
| http://www.ferienhaus-toskana-italien.de/bellagio_ferienhaus/ |
| ist ni so schön wie ich dachte ich bin besser und yvonne auch!nicole |
| Nicole+Yvonne, 19.05.2003 10:15:54 http://www.onlinekunst.de/rilke/schutzengel.htm |
Hallo, liebe Frau Schnekenburger, Sie haben eine schöne und interessante HP-Seite. Viola hat mich darauf aufmerksam gemacht! Sehr herzlichen Dank dafür, daß Sie mein Anliegen - \"meine\" bedauernswerten Park-Katzen - auf Ihrer Kunstseite veröffentlicht haben. Herzliche Grüße Trudi Straeten Ein passendes Gedicht habe ich auch noch dazu: An meinen treuen Freund ! Vor sieben Jahren Hab´ ich im Park dich gefunden. Du warst An Leib und Seele geschunden. Zu Markus und Achim Faßtest du gleich Vertrauen. Zu Erwachsenen nicht, da war´n unsichtbare Mauern. Endlich gingst du in die Falle, es dauerte lang´. Der Weg zum Tierarzt War ein schwerer Gang. Es gab keine Hoffnung mehr für dich? Doch an all´ diese Worte Glaubte ich nicht! Mit Homöopathie Pflegte ich dich gesund. Dein Fell ward bald seidig Und du ganz schön rund. Dein Mißtrauen zu Menschen Ist immer geblieben. Doch mir warst du dankbar; Mich wolltest du lieben. Nie hab´ ich Einen treueren Kater geseh´n! Dein rot-weißes Fell, es glänzte so schön. Auf Schritt und Tritt Folgtest du mir. Den Namen Garfield Gaben wir dir. Ein Clown warst du; Stets zur Schandtat bereit. Deine Krankheit war vergessen; Du warst geheilt!? Daß du damals schon alt warst Wollt´ ich nicht seh´n, Darum konnte ich es gar nicht versteh´n, daß du nun nach Jahren Gesundheit und Glück In eine schlimme Krankheit Fielst zurück. Die gleichen Worte Hört´ ich den Tierarzt sagen; So wie damals, in unseren ersten Tagen. Die Worte drangen Nicht in meine Ohren, denn ich gab dich auch diesmal nicht verloren. Noch einmal sollte Homöopathie dich noch retten. Ich war mir sicher: Darauf könnt´ ich wetten! Ein paar Tage lang Schien es aufwärts zu geh´n. Du aß´t wieder tüchtig Und schnurrtest so schön... Doch dann, ich kann´s immer noch nicht fassen: Dein Gang wurde schwankend... Du hast uns verlassen... Zu spät! – Das Unglück traf uns alle schwer! Ach, Garfield! Wir vermissen dich so sehr... Nie werden wir dich Und die schöne Zeit mit dir vergessen! Gerd, Trudi, Candy, Pussy Und deine Spielgefährtin Hexe. Trudi Straeten 16. August 1996 | |
| Trudi Straeten, http://www.onlinekunst.de/katzen/ | |
| http://mitglied.lycos.de/tierinfo | |
| Kommentar: Liebe Trudi Straeten, ich bewundere Ihre Arbeit mit den herrenlosen Katzen im Park, die Sie seit 20 Jahren leisten und wünsche ihnen viel Unterstützung bei Ihrer Arbeit! Deshalb habe ich bei der Bildbetrachtung auf Ihre Arbeit aufmerksam gemacht. Ihr Gedicht über Garfield ist ein richtiges Denkmal für ein liebes Wesen! Freundliche Grüße Inga Schnekenburger Bildbetrachtung Mädchen mit Katze |
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