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onlinekunst.de - Gästebuch Nr. 139

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Wir freuen uns, daß Sie im Gästebuch Nr. 139 von onlinekunst.de lesen möchten.

Freundliche Grüße vom onlinekunst.de - Team !

20 Einträge vom 22. September 2002 bis zum 25. September 2002

 



Wie ich lieben will


Ich will lieben, unabhängig von Möglichkeiten und Unmöglichkeiten,
von Seinkönnen und Nichtseinkönnen.

Ich will lieben, unabhängig von Zeit, von Tagen, von Wochen, von
Monaten, unabhängig von Augenblick und Ewigkeit.

Ich will lieben, unabhängig von Raum, von Ferne oder Nähe, von
Getrenntsein und Einssein.

Ich will lieben, unabhängig von falscher Vernunft, beengender
Moral und bestimmender Tradition.

Ich will lieben, unabhängig von Körper, von Lust, Verlangen und
Ekstase - manchmal...

...und manchmal will ich lieben, unabhängig von Geist, von Denken,
von Überlegen und Abwiegen und von Entscheidenmüssen.

Ich will lieben, unabhängig von anderen, von mir und von dir.

Aber ich will lieben, dich, mich, uns.

Ich will lieben.
someone, secretpoems@hotmail.com    25.09.2002 15:14:33 http://www.onlinekunst.com/
LIEBE

ICH FREUE MICH 
WENN ICH DICH SEHE
ICH FREUE MICH 
WENN DU BEI MIR BIST 
ICH FREUE MICH 
WENN DU MICH ANLÄCHELST
ICH FREUE MICH 
WENN ICH DICH LIBEN KANN
DOCH ICH BIN TRAURIG:
DENN DU BIST NICHT BEI MIR!
Lars Schaale,    25.09.2002 12:20:07 http://www.onlinekunst.de/
Sehnsucht

ich sehne mich nach dir
nach deinen worten
die meine seele zärtlich streicheln

du hast meine seele berührt
was mich verführt zu denken
was ich nicht denken darf
Fabienne, fabienne66@gmx.net    25.09.2002 11:12:02 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/95.htm
Liebe Inga,

wo kann man seinen Abend besser verbringen, als auf Eurer Seite.
War wieder gerne bei Euch zu Gast und das nicht zum letztenmal.

Liebe Grüße

Heinz Heinz Bornemann, HH.Bornemann@t-online.de    24.09.2002 23:43:03  http://HH.Bornemann.bei.t-online.de
Liebe Muna,

über Deine Zeilen habe ich mich sehr gefreut,
wenngleich der Anlass ein trauriger ist...
Jiri Kolar ist ja kürzlich von uns gegangen,
und ich möchte hier auch auf die Gedenkseie
vieler anderer Künstler hinweisen:
http://www.reinhard-doehl.de/kolar/kolar_trauerseite.htm

Die Seite mit dem Bärlauch auf dem Friedhof:
Das ist auch für mich eine Erinnerung.....
das war ein besonderer Anblick,
den ich nie vergessen werde...
Schön, dass Du noch an diese Seite denkst....

Freundliche Grüße
Inga
Inga Schnekenburger, inga@onlinekunst.de    24.09.2002 22:10:58 http://www.onlinekunst.de/septemberzwei/Schmetterling_09_24.htm http://www.computergarten.de
Zum Gedenken an Jiri Kolar: der Schmetterling und seine Erstarrung, die wie ein endgültiges Zusammenfalten des Falters wirkt, haben mich sehr berührt, gleichzeitig habe ich mich an den Bärlauch im Friedhof erinnert und möchte Ihnen für beides danken.Muna muna, georges@suheel.de    24.09.2002 19:40:27 http://www.onlinekunst.de/septemberzwei/Schmetterling_09_24.htm
Tausendfüßlers Albtraum

Tausend Füße gehen weit
Vielleicht in alle Ewigkeit
Tausend Füße, tausend Beine
laufen fast schon von alleine

Tausend mal tausendmal
Tausend mal vieltausendmal
Sovielmal Mal für Mal
Wievielmal allemal

Immer im Takt bleiben
Nicht aneinander reiben
Niemals holpern
Keinesfalls stolpern


Ohne Rückgrat

Würmer können sich teilen
Dann hierhin und dorthin eilen
Sind vorne und hinten gleich
Außen und innen weich
Haben keinen Rücken
Müssen sich nie bücken
Fred Lang, fred.lang@t-online.de    24.09.2002 18:40:46 http://www.onlinekunst.de/ http://fred-lang.de
Herbstabend in Berlin
(Ingo Schäfer)

Es ist kalt geworden.
Heute regnet es den ganzen Tag.
An Parkeingang steht der Dealer
Und friert. 
Den alten Mann fragt er,
Ob er etwas zu rauchen haben möchte
Für heute abend
Zuhaus.


Ingo Schäfer, schaefer.ingo@freenet.de    24.09.2002 15:04:59 http://www.onlinekunst.de/
Ich bin zutiefst betroffen!!! Wie können Menschen so etwas tun ????
Gott schütze uns !!! Gunter,    24.09.2002 12:30:40 http://www.onlinekunst.de/neu/trauer.html
Wir lesen gerne eure Gedichte im Deutschunterricht. Das Gedicht der Panther gefiel uns gut.


Die Klasse M1 Der Oberharzer Jugendheimschule Kerstin Siever, Kerstin.Siever @gmx.de    24.09.2002 12:24:46 http://www.onlinekunst.de/rilke/rilkeschlaflied.html
Liebe Inga!
Ich danke Dir sehr für Deine schönen Beiträge,
die Du mir auf meinem Austauschplatz hinterlassen hast;
da war ja eben richtig was los ;-)
Leider schaffe ich es oft aus Zeitmangel nicht,
mein eigenes Forum "lebendiger" zu gestalten.
Um so mehr freue ich mich dann über die Beiträge
meiner wortgetreuen Besucherinnen und Besucher!
Einen weiterhin sonnigen Herbsttag
wünscht Dir Deine Sabine die wortgetreue Sabine, sabine@wortgetreu.de    24.09.2002 12:06:29 http://www.onlinekunst.de/juni/B_013.htm http://www.wortgetreu.de
EIN HERBSTABEND
von Nikolaus Lenau


Es weht der Wind so kühl, entlaubend rings die Äste,
Er ruft zum Wald hinein: Gut Nacht, ihr Erdengäste! 

Am Hügel strahlt der Mond, die grauen Wolken jagen
Schnell übers Tal hinaus, wo alle Wälder klagen. 

Das Bächlein schleicht hinab, von abgestorbnen Hainen
Trägt es die Blätter fort mit halbersticktem Weinen. 

Nie hört ich einen Quell so leise traurig klingend,
Die Weid am Ufer steht, die weichen Äste ringend. 

Und eines toten Freunds gedenkend lausch ich nieder
Zum Quell, er murmelt stets: wir sehen uns nicht wieder! 

Horch! plötzlich in der Luft ein schnatterndes Geplauder:
Wildgänse auf der Flucht vor winterlichem Schauder. 

Sie jagen hinter sich den Herbst mit raschen Flügeln,
Sie lassen scheu zurück das Sterben auf den Hügeln. 

Wo sind sie? ha! wie schnell sie dort vorüberstreichen
Am hellen Mond und jetzt unsichtbar schon entweichen; 

Ihr ahnungsvoller Laut läßt sich noch immer hören,
Dem Wandrer in der Brust die Wehmut aufzustören. 

Südwärts die Vögel ziehn mit eiligem Geschwätze;
Doch auch den Süden deckt der Tod mit seinem Netze. 

Natur das Ewge schaut in unruhvollen Träumen,
Fährt auf und will entfliehn den todverfallnen Räumen. 

Der abgerißne Ruf, womit Zugvögel schweben,
Ist Aufschrei wirren Traums von einem ewgen Leben. 

Ich höre sie nicht mehr, schon sind sie weit von hinnen;
Die Zweifel in der Brust den Nachtgesang beginnen: 

Ists Erdenleben Schein? – ist es die umgekehrte
Fata Morgana nur, des Ewgen Spiegelfährte? 

Warum denn aber wird dem Erdenleben bange,
Wenn es ein Schein nur ist, vor seinem Untergange? 
die wortgetreue Sabine, sabine@wortgetreu.de    23.09.2002 22:54:01 http://www.onlinekunst.de/herbstlyrik/nikolaus_lenau.html http://www.wortgetreu.de
Lieber David,

danke für das beeindruckende Gedicht zum 11. September!

Freundliche Grüße von Inga Schnekenburger Inga Schnekenburger, inga@onlinekunst.de    23.09.2002 20:14:03 http://www.onlinekunst.de/neu/trauer.html http://www.onlinekunst.de
11/09


Menschen, die der Meuchler rief
Geritten kam der Wolf auf Feuer,
Asche lodert Hoffnung tief,
trinkt von ihr, das Ungeheuer.

Zähne reißen viele Wunden,
Fratzenlarve lacht Verderben,
Geist des Tänzers klafft geschunden,
tote Münder schreien Scherben.

Himmel höhnt die blaue Farbe,
freudig Götze salbt den Ort.
Auf dass der Schmerz auch nie vernarbe,
reißt das Untier Wahrheit fort.

Leere Schluchten weinen grau,
zermissen ferne Schattenspiele,
Genommen hat’s den prächtgen Bau
Übrig fliehen ferne Ziele.
David, dhaag04@aol.com    23.09.2002 18:49:18 http://www.onlinekunst.de/talentschuppen/eingang.html
Dieses Gedicht wurde auch vpn meinem
Lieblinskomponisten Richard Strauss
vertont
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    23.09.2002 14:35:14 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
               Spielmann und Zither
               ====================
                Karl Theodor Körner
                  1791  -  1813
     

     Der Spielmann saß am Felsen
     und blickte hinunter in`s Meer
     und sah die Wogen sich wälzen
     und fluten um sich her;

     Die Zither lag zur Seite,
     Die Luft war rein und mild,
     und wie aus ferner Weite
     kam ihr manch` liebes Bild;

     Kam auch der Schlummmer treulich,
     Spielt um das Silberhaar
     Und schloß so still und heilig
     Das müde Augenpaar.
  
     Und mit dem Kreos der Träume
     Kam Jugendlust herauf;
     Und viel zerknickte Keime
     Blühten lebendig auf;

     Und alte schöne Stunden
     Wurden ihm wieder neu,
     Als hätt`er Liebchen gefunden
     Und Liebchen war ihm treu !

     Da faßt ein plötzlich Grausen
     Ihn wie mit Sturmeswahn,
     Und Wogen hört er brausen,
     Sah Liebchen untergehn;

     Und jetzt aus seinen Träumen
     Der Spielmann schnell erwacht
     Und sieht die Wogen schäumen
     Und sieht der Wellen Nacht.

     Und hört die Winde pfeifen
     Und stürmen um sich her,
     Tat nach der Zither greifen,
     Fand keine Zither mehr.

     Die Zither schwimmt in den Wellen,
     Der Sturm riß sie hinab.     
     Und seine Tränen quellen
     Bei seiner Liebsten Grab,

     Da wird`s ihm als ob sie riefe,
     Als klängen die Saiten an
     Und er stürzt sich hinab in die Tiefe
     Und bricht durch die Wellen sich Bahn

     Und von Weitem sieht er sie blinken 
     und kämpft sich zu ihr her,
     Und hält sie empor, dann versinken
     So Zither wie Spielmann in`s Meer.

      

     
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    23.09.2002 14:33:53 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
bin durch zufall hier gelandet und sehr begeistert! wunderschöne gedichte, wunderschöne bilder!
danke!
pinao pinao, pinao@gmx.de    23.09.2002 00:33:29 http://www.onlinekunst.de/herbstlyrik/septembermorgen.html
Liked your site. Keep up the good work. Take care. Jim, jim1587@aol.com    22.09.2002 20:32:27  http://www.musclecars-and-classics.com
LIEBER ERICH ( TOTH )!
Bin jetzt jahrelang mit dir und Syliva
befreundet und es macht mich stolz und
habe es immer wieder gewusst das Du
talent für Musik hast aber das Du
auch wunderschöne Gedichte schreiben kannst.
Habe ich nicht gewusst!
WEITER SO!!!!!!!
Deine Annemarie Annemarie V., annemarie.vaskovich@chello.at    22.09.2002 13:14:59 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/91.htm
Hach Inga, ...

deine Bilder sind wirklich wundervoll... besonders verliebt bin ich im Augenblick in das Bild neben dem Gedicht "Lebenstanz".

Danke!
sagt Lisa Lisa,    22.09.2002 11:46:36 http://www.onlinekunst.de/herbstlyrik/sabine_herbst.html http://g.l.lemberg.bei.t-online.de

 


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