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onlinekunst.de - Gästebuch Nr. 128

zum aktuellen Gästebuch

 

 

Wir freuen uns, daß Sie im Gästebuch Nr. 128 von onlinekunst.de lesen möchten.

Freundliche Grüße vom onlinekunst.de - Team !

20 Einträge vom 14. August 2002 bis zum 17. August 2002

 



Leider ist von Theodor Däubler

o n l i n e nichts verfügbar und

das finde ich ganz besonders schade ,    17.08.2002 21:45:40 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
Theodor Däubler
===============
(17.8.1876 - Triest

(13.6.1934 - St. Blasien (Schwarzwald)

Hauptwerk des expressionistischen Dichters ist
das lyrische Epos "Nordlicht" (1910), in dem
er in 30.000 Versen in einer Flut von mythischen Bildern
und Visionen die Rettung der Menschheit besingt




Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    17.08.2002 20:58:42 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
EIN SOMMERABEND
von Betty Paoli (1814-1894)


Der Vögel süße Lieder fluten
Aus blüh'nder Bäume Wipfelkranz,
Die Rosen scheinen zu verbluten,
Die Lilien streuen duft'gen Glanz.
 
Ringsum von Schönheit und von Wonne
Ein unergründlich tiefes Meer;
Am Abendhimmel weilt die Sonne,
Als fiele ihr das Scheiden schwer.
 
Noch einen letzten Schimmer sprühend,
Ringt sie sich bange zögernd los,
Und sinkt, in tief'rem Rot erglühend
In ihres Wolkengrabes Schoß.
 
Doch wie Erinnerung, die milde,
Treu ausharrt bei versunknem Glück,
Bleibt lang' noch auf dem Nachtgefilde
Ein stiller Dämmerschein zurück.
die wortgetreue Sabine, sabine@wortgetreu.de    17.08.2002 18:04:55  http://www.wortgetreu.de


Liebe Viola !
=============

Vielen Dank für diese Lanze !
Im Namen A L L E R Tiere !

Ein grandioses Plädoyer.... Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    17.08.2002 04:30:04 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm


Liebe Viola !
=============

Vielen Dank für diese Lanze !
Im Namen A L L E R Tiere !

Ein grandioses Plädoyer.... Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    17.08.2002 04:23:15 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
In Portugal sollen ab dem 29. August 2002 wieder Stierkämpfe, die mit dem gewaltsamen Tod des Stieres enden, eingeführt werden. Diese unglaublich sadistischen und grausamen Spektakel waren bereits im Jahre 1928 verboten worden.

Die portugiesische Regierung hat sich jedoch jüngst dem Druck der StierkampfprofiteurInnen gebeugt und das Verbotsgesetz außer Kraft gesetzt - und dieses entgegen der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung, die sich nicht nur für ein Verbot von tödlich endenden Stierkämpfen (die spanische Variante) sondern für ein generelles Verbot von Stierkämpfen in Portugal ausspricht (Stierkämpfe gab es immer in Portugal, jedoch ohne die Tötung des Tieres).

Ab dem 29. August 2002 sollen in Barrancos (Südportugal) wieder legal blutige Stierkämpfe durchgeführt werden.

An diesem Tag finden zu diesem Thema weltweit Proteste statt, um diese unglaubliche Tierqual zu stoppen bzw. zu verhindern.

Machen Sie mit und zeigen Sie Solidarität mit den portugiesischen Tierschützern, übrigens ist rund 85 Prozent der portugiesischen Bevölkerung gegen Stierkampf.

Informationen auf wwww.antistierkampf.de

Vielen Dank
Viola

PS: Die Anti-Stierkampf-Seite auf onlinekunst.de ist wunderbar und ich habe sie natürlich auch verlinkt! Viola, viola.kaesmacher@tierlobby.de    17.08.2002 01:42:15 http://www.onlinekunst.de/rinder/07_eingang.html http://antistierkampf.de




BITTE UM ENTSCHULDIGUNG DER DRUCKFEHLER


( Flüchtigkeitsfehler) ,    16.08.2002 23:55:04 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
Reiner Kunze wird in Oelsnitz
im Erzgebirge als Sohm eines Bergarbeiters
und einer Heimarbeiterin der Strumpfindustrie
geboren.

1949-1951

Besuch einer Aufbauklasse
für Arbeiterkinder in Stollberg/Erzgebirge

1949

Eintritt in die SED

1951- 1955

Nachg dem Abitur studiert Kunze
Philosophie und Journalistik an der
Karl-Marx-Universität in Leipzig.
Dort hört er auch Vorlesungen von
Hans Mayer ( geb.1907 )

und Ernst Bloch,

die später in die Bundesrepublik
übersiedeln.

1953

Veröffentlichung erster Gedichte in der
Zeitschrift
" Neue Deutsche Literatur "


1955 bis 1959

Wissenschaftlicher Assistent an der
Journalistischen Fakultät der
Karl-Marx-Universität Leipzig

1959 -61
Arbeit als Holfsschlosser im
sCHWERMASCHINENBAU


1961

HEITAT MIT EINER TSCHECHISCHEN ÄRZTIN

1962

Freischaffender Schriftsteller
in G r e i z /Thüringen

1968

Nach der gewaltsamen Beendigung des Prager Frühlingsdurch die Warschaz
durch die Warschsuer Paktstaaten
tritt Kunze aus der SED aus.
Das Ministerium für Staatssicherheit
legte eine Akte über Kunze mit dem
Decknamen " Lyrik " an

1969
Während die Veröffentlichung seiner Werke
in der DDR nahezu unmöglich wird, etabliert er sich
in der Bundesrepublik ,it seinem
Gedichtband
"Sensible Wege" (1969), dem Kinderbuch
" Der Löwe Leopold Fast Märchen, fast geschichte (1970)
und dem
Gedichtband " Zimmerlautstärke" (1972).
In " Sensible Wege " zeigt Kunze sich als einen Mann,
der die Rechte des einzelnen verteidigt und
bekennt sich in kritischer Liebe zu seinem Land.
In dem Band " Timmerlautstärke" vergleicht er
Anspruch und Wirklichkeit in der DDR.
Eine Reihe der Gedichte sind der Zschechoslowakei gewidmet.

1973

Kunze darf, unter Verzicht
auf einige kritische Texte
in Leipzig die Lyrikauswahl

" Brief mit blauem Siegel "

veröffentlichen.

1976

Nach der Veröffentlichung des Prosabandes

" Die wunderbaren Jahre "

in einem bundesdeutschen Verlag kommt es zum endgültigen Bruch mit
der DDR-Regierung.
Der Prosaband beschreibt in Momentaufnahmen
den Alltag der DDR-Jugend, die zu Anpassung und
Gehorsam erzogen wird.
Kunze wird daraufin aus dem DDR-Schriftstellerverband
ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleichkommt.

Kunze schließt sich dem Protest gegen die
Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann an

1977

Nachdem Kunze für sich und seine Familie einen Antrag auf Entlassung
aus der DDR-Staatsbürgerschaft hestellt hat ,
kann er bereits eine Woche später übersiedeln
Er läßt sich in

Oberzell - Erlau


bei Passau nieder.
Verleihung des Georg Trakl- Preises

1978

Verleihung des G. BÜchner- Preises

1979

Auszeichnung mit dem nayrischen Filmpreis
für sein Drehbuch

" Die wunderbareb Jahre "

1981

Als ersten Gedichtband nach seiner Übersiedlung
veröffentlichte Kunze " Auf eigene Hoffnung"
Verleihung des Geschwister-Scholl- Preises


1988/89

Gastdozent füt Poetik an den Universitäten
München und Würzburg

1990

Zum ersten Mal reist Kunze in seine frühere Heimatstadt Greiz.
Anschließend schreibt er die Dokumentation


" Deckname Lyrik"

die in Auszügen seine im Verlauf von 25 Jahren
aufgezeichneten Akten des Ministeriums
für Staatssicherheit (MfS) wiedergeben.
Mit
dieser Veröffentlichung enttarnt er den
Vorsitzenden der DDR-SPD Obrahim Böhme
als langjährigen Mitarbeiters des MfS.

1992

Austritt aus der Akademie der Künste)West) aus
Protest gegen allgemeine Übernahme aller
Mitglieder der Agkademie der Künste (Ost)

1993

Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz


1994
Veröffentlichung der Schrift " Wo Freiheit ist...
Gespräche 1977-1993

1995

Ernennung zum Ehjrenbürger der Stadt Greiz

1996
Veröffentlichung des Bandes

" Steine und LiederNamibische Notizen und Fotos"

Auszrichnung mit dem Weilheimer Literaturpreis.
Austritt aus dem PEN - Zentrum Bundesrepublik Deutschland
anläßlich der Wiedervereinigungsverhandlungen
mit dem Deutschen PRN-Zentrum Ost

1998

Veröffentlichung des Gedichtbandes

" Ein Tag auf dieser Erde"
Verleihung des Europapreises Poesie

199

Auszeichnung mit dem Friedrich Hölderlin-Preis
der Stadt Bad Homburg




,    16.08.2002 23:50:55 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
        
               Ein Tag auf dieser Erde
               =======================
                     (Reiner Kunze)
                    
               Früh, vor dem offenen Fenster
               läutet der Rehbock, das Seil im Maul
               den Apfelbaum
               störst den Fledermausschlaf Watestiefel,
               die an der Wand schaftüber hängen,
               und schulterst den Fischkorb 

               Die Rute, das Wünschelholz,
               schlägt aus nach dem Bach.
               In den Wiesensenken steht ein Äschenschwarm von Nebeln,
               die hohen Rückenfahnen wehn.
               Sie mannshohr Nessel  
               brennt dir einj, daß su lebst
 
                                  II

              Durch den Bogen dr fliegenden Schnur
              schießt der Eisvogel seinen blauen Faden
              der Fischer grüßt den Fischer !

                                 III


              Im Mittelwasser schwebwend sie Forelle:
              ihren Schatten siehst du auf dem Grund,
              sie aber nahm die Gestalt an des Lichts
              Du stehst reglos senkrecht.
              wo sie waagrecht steht
              Bis sie das Uferbild vom Spiegel trinkt,
              du in den Ring zielst und sie springt

              Doch aus dem Wasser schlägt
              sie rote Flamme des Saiblings

              Du löschst sie im Gras
              und brennst
 
                                IV

             Die Flossen rotorange, 
             der weiße Saaum genäht mit schwarzem Faden
             Du möchtest niederknien,
             die unwiederbringlich verlorengegangene Nadel zu suchen

                                V

            Im Frühjahr regnet`s Fische in den Bach
            Wolken kleiner Forellen verdunkeln den Kies,
            ihre Schwänzr werden ihn zu Gold fegen.
            Saiblinge schüttet`s, die grünen Flanken gesprenkelt
            vom Licht-und Schattenspiel am Schöpfungstag
            (verstreut Irrlichter, purpurn mit blauem Hof)
            Güsse von Äschen verzinnen die Kolke
            Muscheln teilst du aus und rosa Krebse,
            im Frühjahr gehst du der Schöpfung zur Hand.
             
                              XIII

           Sie wußten, wo der Bach sein Silber hat
           und brachen ein in ihn
           Von der Wasserseite aber hatten sie dich nicht erwartet
           Das Unterholz splittert 
           als fliehe Schwarzwild

                             XIV

           Plötzlich ruft der Bach
           mit der Stimme deines Vaters dich beim Namen
           Mit der Stimme, die am Abend vom hohen Fensterhimmel
           dem Spiel  ein Ende setzte
           Ein Strudellaut...
           Der Rufer ist in dir,
           und abends ist`s, mein Sohn

                            XV
           Die Weiden haben vom Himmel
           das letzte Tageslicht gekehrt,
           der Bach dunkelt es ein
           Rings um den Mond,
           den beinernen Schädel,
           tritt aus der Nacht das Vanitasbild  




           




          
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    16.08.2002 22:28:47 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
jaja Grappig hoor,    16.08.2002 19:41:52 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/ http://tva.netfirms.com
Tolle Seite. Margret,    16.08.2002 12:50:39  http://www.gebrauchtwagentraum.com
Wie viele werfen ihren Blick
zeitweilig auf die Zeit zurück,
die längst schon nur Vergangenheit,
und dann zur "guten alten Zeit" 
erblüht in der Erinnerung,
die Zeit, in der man war noch jung.

Sehr viel Zeit verbringt sodann,
im Blick auf spätre Zeiten man.
Die Zeit, die man noch gar nicht kennt,
und deshalb "bessre Zukunft" nennt.

Die schönre Zeit sehnt man herbei,
weil sie noch unverbraucht und neu.
Zwischen der guten alten Zeit 
und bessern Zukunft liegt das Heut,
das man sehr häufig ganz vergisst, 
obwohl es unser Leben ist.
Susanne Joop, susajo@gmx.net    16.08.2002 09:53:28 http://www.onlinekunst.de/malbuch/malbuch.htm
Hallo,
sehr gut gelungene Seite. Ich hoffe das Sie viel Unterstützung erhalten um Ihre Dienstleistung weiter Führen zukönnen.
Viel Erfolg Suna Suna, Sunamang@Unikat-Kunst.de    15.08.2002 23:44:42  http://www.Unikat-Kunst.de
Matthias Claudius
15.8.1740
21.1.1815 ,    15.08.2002 20:26:42 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
       
          A P F E L K A N T A T E
          =======================
            ( Matthias Claudius)


            Der Apfel war
            nicht gleich 
            am Baum
            Da war erst 
            lauter Blüte.
            Das war erst
            lauter
            Blütenschaum

            Und lauter
            Lieb  und
            Güte.
            Dann waren 
            Blätter grün
            an grün
            und grün an
            grün nur 
            Blätter.
            Die Amsel 
            nach des Tages Mühn,
            sie sang ihr
            Abendlied gar
            kühn
            und auch bei Regenwetter.
            Der Herbst,
            der macht die 
            Blätterr steif
            der Sommer muß sich packen.
            Hei! Daß ich
            auf die Finger 
            pfeif
            da sind die 
            ersten Äpfel
            reif
            und haben
            rote Backen.
            Und was bei
            Sonn` und
            Himmel war
            erquickt nun
            Mind und 
            Magen
            und macht die
            Augen hell
            und klar.
            So rundet
            sich das
            Apfeljahr
            und mehr ist
            nicht zu
            sagen.

     

             



           

  
       
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    15.08.2002 20:22:14 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
Ich habe mich sehr über die wunderschönen Muttertagsgrüße gefreut.Leider ziehen die Preise zum Muttertag immer an so habe ich mit meinen Kindern die abmachung nur selbst gebasteltes wird veRSCHENKT.liebe grüße , margitsteinbock@yahoo.de    15.08.2002 19:19:41 http://www.onlinekunst.de/muttertag/Muttertagskarte.htm
Hallo,

ich suche Infos über den Maler Wolfgang Felber. Wer Infos hat, bitte mir mitteilen.

Danke im Vorraus

h. Hanns, stue@lo-net.de    15.08.2002 17:49:31 http://www.onlinekunst.de/talente/
            Der Sonnenuntergang.



              An einem Seeufer 
              Da saß ich jeden Tag
              Auf einer Betonstufe
              Auf moosigem Belag

             Sehr oft spät in den Abend
             Genoss ich stundenlang
             An alles Gute glaubend 
             Den Sonnenuntergang

             Und irgendwann da sah ich
             Ein junges Schwanenpaar
             Im abendlichen Mondlicht
             Bei Sicht so schön und klar

             Kopf unter'm Flügel faltend
             Als schämte sie sich sehr
             Und er in stolzer Haltung
             Schwamm stets ihr hinterher

            Sie schwamm zum anderen Ufer
            Dort mündete ein Fluss
            Und hat nach ihm gerufen
            Doch da fiel laut ein Schuss ! ...

            Sie flog den großen Bogen 
            Mit letztem Flügelschlag
            Und fiel  auf Betonboden
            Auf moosigem Belag....

            Sie lag und lebte noch
            Am Flügel tiefe Wunden 
            Er flog am Himmel hoch
            Und drehte Trauerrunden

            So flog er viele Stunden 
            Bis ihn die Kraft verließ
            Und er in letzter Runde
            Hart auf den Boden stieß

            //--//--//--//--//--//--//--//

            Es hinterließ die Narben
            Bei mir ein Leben lang
            Ich sehe Blut in Farben
            Vom Sonnenuntergang ...
Illenseer Eduard, illen@ngi.de    15.08.2002 17:45:21 http://www.onlinekunst.de/gedichte/gedichte_a.html
Wir wollen uns dem Leben anvertrau'n
und unser Sehnen, Herr,
in deine Hände legen.
Umsäume unsern Glauben mit Geduld,
und lass die Hoffnung blühn,
o Herr,
auf allen Wegen!
Prochazka Andrea,    14.08.2002 14:15:26 http://www.onlinekunst.de/talentschuppen/eingang.html

 


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