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onlinekunst.de - Gästebuch Nr. 119

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Freundliche Grüße vom onlinekunst.de - Team !

18 Einträge vom 19. Juni 2002 - 22. Juni 2002

 


HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG
am 22. Juni 2002
an unseren Webmaster Andre Kaesmacher!!!!

Das Team von onlinekunst.de Team von onlinekunst.de, info@onlinekunst.de    22.06.2002 13:01:46 http://www.onlinekunst.de/ http://www.onlinekunst.de
                 Die Nacht
                 =========
                 (G.Büchner)

Niedersinkt des Tages goldner Wagen
und die stille Nacht schwebt leis`herauf
Still mit sanfter Hand des Herzens Klagen
Bringt uns Ruh im schweren Lebenslauf.

Ruhe gießt sie in das Herz des Müden,
Der ermattet auf der Pilgerbahn,
Bringt ihm wieder seinene stillen Frieden,
Den des Schicksals rauhe Hand ihm nahm.

Ruhig schlummernd liegen alle Wesen,
Feierns schließet sich das Heiligtum,
Tiefe Stille herrscht im weiten Reiche,
Alles schweigt im öden Kreis herum.

Und der Mond schwebt hoch am klaren Äther
Geußt sein sanftes Silberlicht herab;
Und die Sternlein funkeln in der Ferne
Schau`nd herab auf Leben und auf Grab.

Willkommen Mond, willkommen sanfter Bote
Der Ruhe in dem rauhen Erdental,
Verkündiger von Gottes Lieb und Gnade,
Des Schirmers n Gefahr und Mühsal.

Wilkommen Sterne,seid gegrüßt ihr Zeugen
Der Allmacht Gottes der die Welten lenkt
Der unter sllen Myriaden Wesen
Auch meiner voll von Lieb`und Gnade denkt.

Ja, heil´ger Gott, du bist der Herr der Welten
Du hast den Sonnenball emporgetürmt
Hast den Planeten ihre Bahn bezeichnet
Du bist es, der das All mit Allmacht schirmt

Unendlicher, den keine Räume fassen
Erhabener, den Keines Geist begreift,
Allgütiger, den alle Welten preisen,
Erbarmender,de r Sündern Gnade beut!

Erlöse gnädig uns von allenm Übel,
Vergib uns liebend jede Missetat,
Laß wandeeln uns auf deines Sohnes Wege,
Und siegen über Tod und über Grab
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    22.06.2002 01:04:35 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
.....und jetzt die Pastorale .....
Ein herrliches Gewitter,
ähnlich wie in Salzburg bei
den Festspielen unter Karl Böhm...
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    21.06.2002 23:56:12 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
zum Abtauchen, diese wunderschönen Rosenbilder und -gedichte!!!
herzliche Grüsse
gertie gertie, webmaster@gerties-insel.de    21.06.2002 16:03:35 http://www.onlinekunst.de/rosengarten/11_Rosengarten.htm http://www.gerties-insel.de
Liebe Frau Schenkenburger und Team!
Als ehemalige Germanistikstudentin habe ich Ihre Seiten besucht und
dort schoene Stunden verbracht. Ich vergass, wie die Zeit verging.
Ihre schoenen Seiten haben mir wirklich Mut gegeben. Vielen, vielen Dank!
Kyra, elfenblume@mqc.biglobe.jp    21.06.2002 15:39:51 http://www.onlinekunst.de/
,    21.06.2002 15:32:36 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
Liebe Frau Schenkenburger und Team!
Als ehemalige Germanistikstudentin habe ich Ihre Seiten besucht und
dort schoene Stunden verbracht. Ich vergass, wie die Zeit verging.
Ihre schoene Seite hat mir wirklich Mut gegeben. Vielen, vielen Dank!
Kyra, elfenblume@mqc.biglobe.jp    21.06.2002 15:28:36 http://www.onlinekunst.de/
DICH und  MICH 

gibt es 

auf dieser WELT 

nur EINMAL 

Sprichwort und Copyright: Obermaier Brigitte - 20.2.1995
Miss Zauberblume, info@zauberblume.net    21.06.2002 14:27:18 http://www.onlinekunst.de/ http://www.zauberblume.net
 SONNE 
 von © Brigitte Obermaier, München, 2002-06-21 

 Hell und lockend die Sonne. 
 Leuchtend wirft sie ihren Glanz. 
 Lustvoll mit funkelnder Wonne. 
 Auf unser verlockendes Land. 

 Blütenkelche öffnen sich zum Bedienen.. 
 Sie verstreuen den betörenden Duft. 
 Vergibt den goldenen Saft an die Bienen. 
 Süßlich eingehüllt in der wohlriechenden Luft. 

 So sommerlich die sengende Hitze. 
 wärmt uns mit heißer Glut. 
 flimmert Geneigtheit zur Visite. 
 Ekstase zu Mittag folgt Abends die Donner-Flut. 

Autorin www.Zauberblume.net 
Muenchen Bayern 
Datum 21.6.2002 
Miss Zauberblume, info@zauberblume.net    21.06.2002 14:20:19 http://www.onlinekunst.de/gedichte/ http://www.zauberblume.net
SCHLAF
von Francisca Stoecklin (1894-1931)

 
Schwebe, sinke in die besternte
Tiefe der Nacht.
Neige dich gläubig
dem Geheimnis des Schlafes.
So leise naht er,
der ewig Junge, ewig Verhüllte.
Berührt die Lider der Wachenden
zärtlich mit Mohn.
Breitet Schleier der Vergessenheit
über Wünschen und Leid.
Nimmt dich ganz sanft
in seine unentrinnbaren Arme.
Entführt die Liebste dem Geliebten
in sein unenträtselt Reich.
Wo du vielleicht in ungeahnten
Welten wandelst.
Auf ferner Insel
einer Traumgeliebten lächelst.
Beim stillen Mahle
mit geliebten Toten weilst.
Oder aus langem, dumpfem Nichtsein,
beschenkt mit neuen Kräften,
in den Tag erwachst.
Sabine, sabine@wortgetreu.de    21.06.2002 00:08:23  http://www.wortgetreu.de
       Nun ruhen alle Wälder
       =====================
         ( Paul Gerhardt )

Nun ruhen alle Wälder,
Vieh, Menschen,Städt` und Felder,
Es schläft die ganze Welt;
Ihr aber, meine Sinnen,
Auf, auf, ihr sollt beginnen,
Was eurem Schöpfer wohl gefällt!

Wo bist,du,Sonne, blieben ?
Die Nacht hat dich vertrieben,
die Nacht, des Tages Feind
Fahr hin! Ein`andre Sonne,
Mein Jesus, meine Wonne,
Gar hell in meinem Herzen scheint

Der Tag ist nun vergangen,
Die güldnen Sternlein prangen
Am blauen Himmelssaal;
So,so werd`ich auch stehen,
Wenn mich wird heiß gehen
Mein Gott aus diesem Jammertal.

Der Leib eilt nun zur Ruhe,
Legt ab das Kleid und Schuhe,
Das Bild der Sterblichkeit;
Die zieh`ich aus, dagegen
Wird Christus mir anlegen
Den Rock der Ehr`und Herrlichkeit

Das Häupt, die Füß`und Hände
Sind froh,daß nun zu Ende
Die Arbeit kommen sei;
Herz, freu dich, du sollst werden
Vom Elend dieser Erden
Und von der Sünden Arbeit frei.

Nun geht ihr matten Glieder,
Geht hin und legt euch nieder,
Der Betten ihr begehrt;
ES kommen Stund und Zeiten
Da man Euch wird bereiten
Zur Ruh ein Bettlein in der Erd.

Meine Augen stehn verdrossen,
Im Hui sind sie geschlossen,
Wo bleibt denn Leib und Seel?
Nimm sie zu deinen Gnaden,
Sei gut für alle Schaden,
Du Aug und Wächter Israel!

Breit aus dir Flügel beide,
O Jesu, meine Freude,
Und nimm dein Küchlein ein!
Will Satan mich verschlingen,
so laß die Englein singen:
Dies Kind soll unverletzt sein.
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    20.06.2002 23:53:36 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
Liebe Inga!
Liebes Team!

Vielen Dank für Eure abwechslungsreichen
Seiten. Man lernt immer was dazu, das
finde ich ganz toll! Hätten nur mehrere
solch tolle Ideen, dann wäre es erst
r i c h t i g schön

Alles Liebe aus Wien
Herzlichst Familie Toth ,    20.06.2002 22:54:45 http://www.onlinekunst.de/junizwei/020.htm
Einst gingen

Theo und Thekla Lingen

zu Fuß von Bamberg nach Bingen

Man hörte sie Lieder singen

geschrieben von Hildegard von Bingen
,    20.06.2002 00:30:28 http://www.onlinekunst.de/gaestebuch/
Es sollte natürlich heißen:
".... in einem smaragden S C H E I N ..." !
Sorry ,    20.06.2002 00:26:50 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm
        Die Welt ist allezeit schön

        ===========================

        ( Barthold Hinrich Brockes )



Im Frühling prangt die schöne Welt

in einem fast smaragden Stein.

Im Sommer glänzt das reife Feld

Und scheint dem Golde gleich zu sein.

Im Herbste sieht man als Opalen

der Bäume bunte Blätter strahlen.

Im Winter schmückt ein Schein wie Diamant

und reines Silber Flur und Land



Ja kurz, wenn wir die Welt aufmerksam sehn

ist sie zu allen Zeiten schön
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    20.06.2002 00:22:44 http://www.onlinekunst.de/junizwei/020.htm
SOMMER

von Thekla Lingen (1866-1931)



Sieh, wie sie leuchtet,

Wie sie üppig steht,

Die Rose -

Welch satter Duft zu dir hinüberweht!

Doch lose

Nur haftet ihre Pracht -

Streift deine Lust sie,

Hältst du über Nacht

Die welken Blätter in der heissen Hand ...

 

Sie hatte einst den jungen Mai gekannt

Und muss dem stillen Sommer nun gewähren -

Hörst du das Rauschen goldener Aehren?

Es geht der Sommer über's Land ...
Sabine, sabine@wortgetreu.de    19.06.2002 16:20:54  http://www.wortgetreu.de
UEBERRUNDET

Noch immer, doch mit weniger geduld
sehe ich den Schnecken bei ihren Wettlaeufen zu,
wie sie immer wieder gegen die zeit verlieren:
aber die Zeit gewinnt nicht,
sie vergeht nur.


VIER ZEILEN NUR

Alle Bleistifte angespritzt.
woerter auf Abruf.
Und doch wird ein Rest
ungesagt geblieben.

KARA

meldet mir wedelnd bildschoenste Motive
und winselt, sobald auf meinem Papier
wieder mal alles danebengeht.

G.Grass,'91


Liebe Frau Inga Schnekenburger,
      und Team
danke herzlichst!1

bistra



bistra, bestbis@angelfire.com    19.06.2002 12:53:00 http://www.onlinekunst.de/
L i e d
=======
( Gottfried August Bürger )

Du mit dem Frühlingsangesichte,
Du schönes blondes Himmelskind,
An deiner Anmut Rosenlichte
Sieht sich mein Auge noch halb blind!


Nach etwas durst ich lang im stillen,
Nach einem Labekuß von dir,
Den gib mir nur mit gutem Willen,
Sonst nehm ich rasch ihn selber mir!

Und sollte dich der Raub verdrießen,
so geb ich gern den Augenblick.
Die Schuld des Frevels abzubüßen,
Ihn hundertfältig dir zurück.
Toth Erich, sylvia.toth@chello.at    19.06.2002 00:41:03 http://www.onlinekunst.de/computergarten.htm

 


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