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Wir freuen
uns, daß Sie im Gästebuch Nr. 109 von onlinekunst.de lesen
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20 Einträge vom 4. Mai und vom 5. Mai 2002
Einen Menschen kennenlernen, heißt die Welt umsegeln, heißt ohne Kompaß die Windrose durchqueren. Es ist nicht leicht - aber lustvoll - denk nicht es könnte an einem Tag gelingen, die Menschen bewahren Geheimnisse, für die es viele Monde braucht!
ABEND von Rainer Maria Rilke Einsam hinterm letzten Haus geht die rote Sonne schlafen, und in ernste Schlußoktaven klingt des Tages Jubel aus. Lose Lichter haschen spät noch sich auf den Dächerkanten, wenn die Nacht schon Diamanten in die blauen Fernen sät.
Die Wasserfaust
Grüne Mikadostäbchen,
kreisförmig
auf dem Boden liegend,
Narzissen,
von der Wasserfaust
des Dauerregens
k.o.
zu Boden gegangen...
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Blues – Gefühle aus
Musik gestrickt. Küsse aus
Gitarrenklängen...
***
Gefühlswein zu Sekt
gegoren, prickelnde Träume –
der Wiener Walzer.
***
Grüne Augen, die
Iris rot – aufplatzende
Pfingstrosenknospen.
***
Sich verneigend vor
Mutter Erde – Narzissen
vor dem Aufblühen.
***
Auf auf - die Flora
klingelt zum Schachspiel! Es blüh´n
die Schachbrettblumen...
***
Hunderte gelbe
Nasen an einem grünen
Strauch. Der Ginster blüht.
***
Gerhard Becker © 2002
Die Zeit steht still Jahre, Wochen, Tage immer dieselbe Frage will nicht vergehen alles bleibt stehen kann nichts sehen kann nicht verstehen Jahre, Wochen, Tage immer dieselbe Frage... Sekunden werden Ewigkeit lebt nur noch die Vergangenheit hält mich fest gibt mir den Rest läßt mich nicht ruhn kann nichts mehr tun was ich auch will die Zeit steht still... Traumfängerin 5.Mai 2002
"Das Leben muß rückwärts gerichtet verstanden, aber vorwärts gelebt werden." Søren Kierkegaard (5. Mai 1813 - 11. November 1855)
Vergegenwärtigt blütenblätter hast du in meine Haut getrieben. hier welken sie nun, wie kleine Spinnen. immerfort spüre ich ihre bitteren Farben. sie teilen mein Blut, in dunkel und bunt. habe einen Panther in meinem Mund, der beisst mich immer, und manchmal, da isst er auch ein Stück von meinem Fleisch — so süß rinnt es, dein Totenlied.
Hallo, ich bin zufällig auf diese Site gestossen und bin restlos begeistert.
Sie ist Balsam für meine Seele!!
Und hier noch ein Gedicht von Hans-Curt Fleming, das ich sehr gerne mag -
zur Jahreszeit passt es zwar eigentlich nicht, zum Wetter aber leider schon;-)
winterliebesgedicht
weilessokaltist
ziehensichdiewörterzusammen
aufdempapier
undwir
rückenauchganznah
zusammen
dannkönnenwiruns
liebenundwärmen
winterdukannstunsmal
hallo in 9 wochen bekome ich eine kaze ich weis nichtmer was ich sagen sol
Liebes Onlinekunst-Team! Der Zufall war mein Wegbegleiter, dass ich zu Euch gestossen bin. Die Texte...mal gelöst mal heiter, auch ernst gemeint...mit tiefem Sinn! Sie geben Kraft..Nachdenklichkeit, Sie rütteln auf..sie machen wach. Sie geben uns auch Herzlichkeít! Macht weiter so.... und lasst nie nach! &ie
G e b e t
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Herr, schicke was du willst,
ein Liebes oder Leides;
ich bin vergnügt, daß beides
aus deinen Händen quillt
Wollest mit Freuden
und wollest mit Leiden
mich nicht überschütten!
Doch in der Mitten
liegt holdes Bescheiden.WACH AUF ! von Thekla Lingen (1866-1931) Wehende Winde Gehn über mich hin, Wandernde Träume Kreuzen den Sinn. Ziehende Sehnsucht Hemmt den Schritt, Locket und winket: Willst du nicht mit? Wallen und wandern, Weisst du wie einst? Bist du so müde, Liegst du und weinst? Sonne stieg siegend Aus Nebel und Nacht, Fruchtende Erde Ist froh erwacht. Leuchtende Segel Schmücken das Meer, Schäumende Wellen Wogen daher, Raunen und rauschen Ewigen Sang - Bist du so müde, Schläfst du so lang? Lauschige Lauben Im Dämmerlicht Warten und schweigen - Siehst du sie nicht? Glühende Rosen Blühen zum Kranz, Jubelnde Geigen, Klingen zum Tanz, Lachende Lieder Schlummern im Wein - Kannst du nicht singen, Bist du allein? Alles muss kommen, Alles muss gehn - Kannst du's nicht zwingen, Muss es geschehn! Siegendes Leben Geht seinen Lauf, Einsame Thräne Hält es nicht auf! Heb die verweinten Augen zum Licht - Lebe dein Leben Fürchte es nicht!
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