| Kinder
im Krieg
Das Gemälde "Die Folgen des Krieges"
von Peter Paul Rubens kann man als eines der ersten
Antikriegsbilder bezeichnen. Es ist ein kritisches
Bild, kein Bild, das den Mächtigen schmeichelt!
Mitten im Dreißigjährigen Krieg entstand
es und mahnt zum Frieden. Die allegorischen
Figuren der Liebesgöttin Venus, des Kriegsgottes
Mars und der Göttin Minerva werden dargestellt.
Minerva ist die beschützende Göttin
des Fleißes, und der Künste, Mars,
der den Janustempel verlassen hat, stellt zerstörerische
Kräfte dar. Diese Figuren werden gegenübergestellt.
Das Bild ist also verschlüsselt.
Auch Kinder - in Gestalt von Engeln - werden
dargestellt. Aber es sind ängstliche Engel,
ängstliche, verstörte Kinder, die sich
an die Mutter klammern und dem Treiben des Krieges
hilflos ausgesetzt sind.
So war es in jedem Krieg- so ist es auch noch
heute. Die Kinder- mitten im Kriegsgeschehen-
leiden besonders und sind verstört.
Im Hintergrund des Bildes sieht man Soldaten:
Das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Künste
- vertreten durch einen am Boden liegenden Baumeister-
liegen am Boden. Links im Bild Europa, in Trauerkleidung,
die mit erhobenen Armen das Geschehen zu beschwören
scheint.
I.S.
"In
diesem Krieg werden Kinder sterben - das
ist eine Tatsache. Unsere Aufgabe ist es,
möglichst viele von ihnen zu schützen."
UNICEF Direktorin
Carol Bellamy
http://www.unicef.de
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Detail:
Europa mit dem Trauerkleid.

Detail:
Umgerissene KInder in Gestalt von Engeln |