| 1703 |
trat er als Geiger in das Orchester
der deutschen Oper von R. Keiser in Hamburg ein. 1705
hattte Georg Friedrich Händel erste Erfolge als
Komponist und Cembalist mit der Oper "Almira". |
| 1707 |
bis 1710 hielt sich Händel
in Florenz, Rom, Neapel und Venedig auf.
In Rom nahm er Verbindung zu A. Corelli und Domenico
Scarlatti auf,
in Neapel lernte er den Komponisten Allesandro Scarlatti
kennen. |
| 1709 |
erregte die Oper "Agrippina"
in Venedig Aufsehen. |
| 1710 |
wurde er nach seiner Rückkehr aus
Italien zum Hofkapellmeister in Hannover berufen.
Mehrfach besuchte er London. |
| 1711 |
Hier eroberte er 1711 die englischen
Bühnen mit der italienischen Oper "Rinaldo".
|
| 1713 |
bezahlte ihm die englische Königin
ein Jahresgehalt, obwohl er noch in Hannover im Dienst
stand. |
| 1714 |
und die darauffolgenden Jahre lebte
er fast nur noch in London. |
| 1716 |
leitete er die Kapelle des Herzogs von
Cannons. |
| 1719 |
wurde die "Royal Academy of Music"
gegründet. |
| 1720 |
wurde Georg Friedrich Händel Leiter
der königlichen Akademie berufen.
Im Haymarket-Theatre wurden italienische Opern aufgeführt.
|
| 1721 |
schreibt Händel zwei Opern: "Muzio
Scevola" und "Floridante". |
| 1723 |
folgen die Opern "Ottone"
und "Flavio". |
| 1728 |
und die folgenden Jahre wandte sich
Händel auch dem Oratorium zu. |
| bis 1732 komponierte Händel
insgesamt 16 Opern! |

Georg Friedrich Händel |
| 1737 |
Am 13. April 1737 erleidet Georg
Friedrich Händel im Alter von 52 Jahren einen
Schlaganfall. In Aachen begibt er sich auf eine
Badekur. Dort wird seine halbseitige Lähmung
geheilt und er kehrt nach England zurück. |
| 1741 |
schreibt er den Messias nach Worten der Heiligen
Schrift, es ist ein Meisterwerk. |
| 1742 |
wurde der Messias in Dublin uraufgeführt.
Es war ein großer Erfolg. Als der "Messias"
in London aufgeführt wurde, erhob sich der König
in dem Augenblick, als die Chöre das machtvolle
"Hallelujah" anstimmten. Das gesamte Publikum
erhob sich ebenfalls von den Stühlen. Voll Ergriffenheit
lauschten sie im Stehen dem Triumphgesang. Das wurde
ein Brauch in England. |
| 1743 |
besiegten die Engländer ihren Erbfeind Frankreich
bei Dettingen. Händel wurde beauftragt, die Siegesmusik
zu schreiben. Händel tat das gleich zweifach:
er schrieb "Dettinger Te Deum" und "Dettinger
Anthem". |
| 1744 |
zur Fastenzeit organisiert Georg Friedrich
Händel einen Zyklus von 12 Oratorienaufführungen.
Es sind alles Händels Werke und sie werden unter
seiner Leitung aufgeführt. Er dirigierte dazu
riesige Chormassen in der Westminsterabtei. Diese
Aufführungen waren gewaltig und überstiegen
wohl alles, was im damaligen Abendland an Klang und
Großartigkeit geboten wurde. Wahrscheinlich
gab es so etwas Großartiges erst wieder 1910,
als Gustav Mahlers achte Sinfonie, die "Sinfonie
der Tausend" in München aufgeführt
wurde. |
| 1743 |
schreibt Händel "Samson und
"Semele" |
| 1744 |
"Herakles" und "Belsazar" |
| 1746 |
"Judas Makabäus" und
"Joseph" |
| 1747 |
"Joshua" und "Alexander
Balus" |
| 1748 |
"Theodora" und Saöomo". |
| 1751 |
ließen die Kräfte von Händel
erneut nach, er begab sich wieder auf eine Badekur. |
| 1752 |
"Jephta", ein gewaltiges
Werk. Damit erringt Händel die begeisterte
Anhänglichkeit und Dankbarkeit des englischen
Volkes. Diese Werke werden in den Kirchen aufgeführt,
auch das Volk konnte so wunderbare Musik erleben.
Man jubelt Händel zu, wenn er gesehen wird,
und bei seinen Freiluftkonzerten strömen die
Massen herbei. |
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