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von Boris Pasternak

Doktor Schiwago Video

Omar Sharif .... Yuri Zhivago
Julie Christie .... Lara Geraldine Chaplin .... Tonya Rod Steiger .... Komarovsky Alec Guinness .... Gen. Yevgraf Zhivago Tom Courtenay .... Pasha/Strelnikov Siobhan McKenna .... Anna Ralph Richardson .... Alexander Gromeko Rita Tushingham .... The Girl Jeffrey Rockland .... Sasha Tarek Sharif .... Yuri: younger Bernard Kay .... Bolshevik Klaus Kinski .... Kostoyed Gérard Tichy .... Liberius Noel Willman .... Razin

Video Doktor Schiwago
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Omar Sharif, Geraldine Chaplin
Regie: David Lean
Buch: Boris Pasternak
Musik: Maurice Jarre
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Doktor Schiwago

 


Buchtipp: Doktor Shiwago
Gebundene Ausgabe - 750 Seiten - Aufbau-Verlag 2003. Kurzbeschreibung: Der Schicksalsroman um den Arzt, Wissenschaftler und Dichter Juri Shiwago von Boris Pasternak gehört zum Kanon der Weltliteratur. Das Leinwandepos mit Omar Sharif und Geraldine Chaplin (1965) machte den Roman weltberühmt. Zur Fernsehneuverfilmung mit Sam Neill und Alexandra Maria Lara (vorauss. Ausstrahlung: Ende 2003) erscheint dieser unvergängliche Stoff in der Neuübersetzung von Thomas Reschke. - »Doktor Shiwago« ist eine tragische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des russischen Bürgerkrieges: Das Leben des Doktor Shiwago verläuft bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs in geordneten Bahnen. Der Krieg, den er als Arzt in vorderster Linie mitmacht, erschüttert seine bürgerliche Lebensform, die Oktoberrevolution zerstört sie. Der Doktor akzeptiert den Beschluß des Familienrates, das hungernde, von Razzien heimgesuchte Moskau zu verlassen und auf das ehemalige Familiengut der reichen Verwandten seiner Frau überzusiedeln. Shiwagos Familienidylle inmitten des aufgewühlten, vom Bürgerkrieg zerfleischten Rußlands bekommt einen ersten Sprung durch die Wiederbegegnung mit einer Frau, die er während des Krieges in einem Krankenhaus an der Front kennenlernte und die einen unauslöschlichen Eindruck auf ihn machte: die Lehrerin Lara. Boris Pasternak, geboren 1890 in Moskau, gestorben 1960 in Peredelkino, wurde mit seinem Roman »Doktor Shiwago« (1955) weltberühmt. 1958 erhielt er für sein Gesamtschaffen den Nobelpreis. (Siehe Seite 1)

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Doktor Schiwago (2DVDs)
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren Darsteller: Omar Sharif, Geraldine Chaplin Regie: David Lean Buch: Boris Pasternak Musik: Maurice Jarre

Doktor Shiwago, 14 Cassetten
14 Cassetten von Boris Pasternak, Jürgen Hentsch Hörkassette - Universal Music 2001

Linktipp: Liebesgedichte
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Buchtipp: Olga, Pasternaks letzte Liebe
von György Dalos, gebundene Ausgabe - 179 Seiten - Europäische Verlagsanstalt (eva) 1999. Kurzbeschreibung: Moskau, 1958: Der russische Dichter Boris Pasternak soll für seinen Roman 'Doktor Schiwago' den Literaturnobelpreis erhalten. Er nimmt den Preis zunächst an, verzichtet dann aber unter dem Druck der offiziell gesteuerten Haßkampagne und der drohenden Ausbürgerung. Zwei Jahre später stirbt er. Der Roman 'Doktor Schiwago' erscheint in der Sowjetunion erst dreißig Jahre später, 1988. Eine Schlüsselrolle in den aufgeregten Tagen der Nobelpreis-Affäre spielte Pasternaks Muse, Privatsekretärin und Geliebte, Olga Wsewolodowna Iwinskaja, das Vorbild für die 'Lara' des Doktor Schiwago. Dalos erzählt die klassische Dreiecksgeschichte neu, die konfliktreiche und tragische Beziehung zwischen dem Dichter Pasternak, seiner Muse Olga und seiner Ehefrau Sinaida als eine Konstellation zwischen Kunst, Macht und Liebe. Autorenporträt György Dalos, geboren 1943 in Ungarn, studierte von 1962 bis 1967 an der Moskauer Universität; 1968 wurde er in einem politischen Prozeß mit Haft und Arbeitsverbot bestraft.

Buchtipp: Eine Brücke aus Papier
von Boris Pasternak, Johanna R. Döring- Smirnov. Gebundene Ausgabe - 511 Seiten - Fischer (S.), Frankfurt 2000. Kurzbeschreibung: Briefe boten Boris Pasternak nahezu vierzig Jahre lang die einzige Möglichkeit, über geographische Grenzen und politische Systeme hinweg mit seiner Familie in Verbindung zu bleiben. Seine Eltern und die beiden Schwestern verließen Russland 1921, um für einige Zeit den nachrevolutionären Wirren zu entkommen. Boris und sein Bruder Alexander blieben in Moskau. Die Verhältnisse in der Sowjetunion ließen eine Rückkehr der Familie nicht zu; Eltern und Töchter blieben bis 1938 in Berlin und emigrierten dann nach England. 1939 starb die Mutter, 1945 der Vater. Auch seine Schwestern hat Boris Pasternak zeitlebens nicht wieder gesehen. Die Korrespondenz ist geprägt von der schwierigen, gefährlichen politischen Situation in der Sowjetunion. Doch die Atmosphäre der Nähe und Vertrautheit bleibt von der langen Trennung unberührt. Pasternaks literarisches Schaffen, sein Kunstbegriff, seine Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten sind Themen, über die das Gespräch innerhalb der Familie mit immer wachsender Intensität geführt wird. "Mit niemandem könnte ich mich über das Wichtigste besser und tiefer verständigen: über das Leben, die menschliche Erfahrung, über die Geschichte, die Kunst. - Manchmal glaube ich, wenn ich im Leben etwas gewählt habe und an etwas gearbeitet, wenn ich etwas werden wollte und bin, dann war das irgendwo in der Tiefe der Seele für Euch. Und jetzt seid Ihr nicht da, und für wen habe ich es ausgebildet?" (Boris Pasternak an seine Eltern, 19. März 1936.

 

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