Der Computergarten am 6. Februar

 

Feuer Foto von Willi Schnekenburger

Lagerfeuer im Garten zum Wärmen
Foto von © Willi Schnekenburger für Kardinal Joseph Frings


Kardinal Joseph Frings

Kardinal Joseph Frings
Bild von Inga Schnekenburger

Joseph Frings, katholischer Kardinal
geboren am 6. Februar 1887 in Neuß, gestorben 1978

Joseph Frings wurde am 6. Februar 1887 in Neuß geboren. Am 27. Oktober 1908 immatrikulierte er sich in Bonn. 1942 -1969 war er Erzbischof von Köln. Seit 1946 amtierte er als deutscher Kardinal. Am 18. Oktober 1947 gründete er das das Katholisch - Soziale Institut der Erzdiözese Köln. 1945 - 1965 war er Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz.

1956 gründet er in Rio de Janeiro die entwicklungspolitische Hilfsorganisation Misereor- gegen Hunger in der Welt.

Am 23. Februar 1969 legte er aus Altersgründen sein Amt nieder. Sein Nachfolger wurde am 28. März Joseph Kardinal Höffner. Joseph Frings war Präsident des 2. Vatikanischen Konzils.

Er starb 1978 im biblischen Alter von einundneunzig Jahren.

BUCHTIPP

Josef Kardinal Frings
von Joachim Kettel, Gebundene Ausgabe - 96 Seiten - Bachem 2003

 

Das Wort fringsen ist heute noch ein "geflügeltes" Wort.

Am 31. Dezember 1946 hielt der Kölner Erzbischofs Kardinal Joseph Frings eine Silvesterpredigt, die sehr ungewöhnlich, bewunderungswürdig und mutig war. Im Winter 1946, als der Rhein über Wochen eisbedeckt war und in vielen Städten, besonders in Berlin, viele Menschen erfroren, plünderten die Rheinländer Kohlenzüge, die für das Ausland bestimmt waren.

In dieser Situation sagte Kardinal Frings in seiner
flammenden Predigt
den Satz, der Geschichte machte:

"Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder durch Bitten, nicht erlangen kann."

Dies trug ihm Proteste aus der katholischen Welt, aber auch die Sympathie nicht nur der rheinländischen Bevölkerung ein.

Kardinal Joseph Frings Büste von  Kurt Arentz

Büste von Kurt Arentz,
mit freundlicher Genehmigung der
Kunstgießerei Schweitzer

 

LINKS und Surftipps

Lagerfeuer Foto von Willi Schnekenburger

 

Die Konzilsväter debattieren auf Latein
Das ist zu Beginn des Konzils noch die Sprache der römisch-katholischen Kirche. Das konservative wie das progressive Lager verfügen über jeweils eigene Großmeister der Sprache Catulls und Ciceros. In freier, geschliffener lateinischer Rede stoppen der Kölner Kardinal Frings und Kardinal Lienard aus Lilie den beabsichtigten Durchmarsch der vatikanischen Kurie, die ein offen debattierendes Konzil abwürgen möchte und dafür alles bestens vorbereitet hat. Frings und Lienard siegen in der entscheidenden lateinischen Geschäftsordnungsdebatte. Ein unerwarteter, ein unerhörter Vorgang! Und die Mehrheit der vielen hundert atemlos lauschenden Konzilsväter klatscht und klappert begeistert Beifall. www.heilmile.de

 

Aus der Vatikan- Chronik
23. Dezember 1945 Papst Pius XII. gibt die Ernennung von 32 neuen Kardinälen bekannt. Darunter sind die Deutschen Erzbischof Josef Frings (Köln), Bischof Konrad Graf von Preysing (Berlin) und Bischof Clemens August Graf von Galen (Münster). Das Kardinalskollegium umfaßt nun 70 Mitglieder, darunter 28 Italiener, die damit erstmals seit dem 14. Jahrhundert in der Minderzahl sind www.areion.org

Stiftung Augustin-Bea-Preis
benannt nach dem bedeutenden ökumenischen Konzilsvater. Zu den Preisträgern gehören u.a. das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, der Generalsekretär des Weltkirchenrats Wiliem A. Visser-t´Hooft, der Sozialethiker Johannes Messner, die Kardinale Joseph Frings und Josef Ratzinger sowie Erzbischof Isidore de Souza, Benin/Afrika. www.fundacioncristovive.cl

Poster: Thema Feuer

bei allposters.com

 

 
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http://www.onlinekunst.de/februar/06_02_Frings_Josef.htm