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Der
Computergarten am 2. Februar
Eine
der am schwierigsten zu fotografierenden Blumen: gelber
Hibiscus
Digitalfoto von Inga Schnekenburger für James Joyce,
den am schwierigsten zu lesenden Autor der Weltliteratur
Auf
dieser Seite im Computergarten finden Sie
eine Biographie, Bücher und Buchempfehlungen, Links
und Surftipps zu James
Joyce
James
Joyce
geboren am 2. Februar 1882 in Dublin
gestorben am 13. Januar 1941 in Zürich
Biographie
James Joyce wuchs
in einem Jesuitenkloster auf , trennte sich aber
mit zwanzig Jahren von der Kirche. Henrik Ibsen
beeinflußte ihn stark und prägte seinen
Stil anfangs mit. James Joyce übersetzte
Werke von Gerhardt Hauptmann. Mit 22 Jahren verließ
er Irland und lebte in Paris, Triest und Zürich.
1907
erschien sein erster Gedichtband, 1914
erschien "Dubliners", eine Sammlung
von Kurzgeschichten. 1916
folgte "A portrait of the artist as a young
man" ("Jugendbildnis"). Hier schildert
James Joyce die Schwierigkeiten eines jungen Künstlers
mit seiner Umwelt aus autobiographischer Sicht.
1922
erschien das große Romanwerk "Ulysses",
sieben Jahren hat James Joyce an diesem Werk gearbeitet.
In "Ulysses" werden Erlebnisse, Gedanken,
Empfindungen von drei Personen, die sie während
eines einzigen Tages im Jahre 1904 in Dublin haben,
kunstvoll geschildert. Es sind 18 epische Szenen,die
in Beziehung zu dem Ablauf des Geschehens stehen.
In diesem Werk werden neue Bereiche des Bewußtseins
erschlossen. |
James
Joyces
James Augustine Aloysius Joyce
englisch - irischer Schriftsteller
Portrait
James Joyce
von Inga Schnekenburger 2002 |
James
Joyce arbeitet mit inneren Monologen und bezieht
fast alle Bereiche der menschlichen Erfahrung
mit ein. Er arbeitet mit stilistischen Experimenten,
Assoziationen, literarischen Bezügen und
Symbolen.
"Ullysses"
ist ein umfassendes Epos der Menschheitsgeschichte
und schwierig zu lesen. Noch schwieriger gestaltet
sich sein letztes Werk "Finnegans Wake".
Hier will James Joyce das Unterbewußtsein
sprachlich erfassen. 22 Sprachen geben ihre Wörter
zu diesem komplexen Werk. Mythen, Legenden, Religionen
werden herangezogen - eindeutige Meinung der Experten:
Es ist das am schwierigsten zu lesende Werk
der Weltliteratur. Satzzeichen fehlen völlig
- die Worte gehen ineinander über und bilden
eine revolutionär klingende Sprachmelodie.
Am
Ende seines Lebens war er halb erblindet.
James Joyce starb am
13. Januar 1941 in Zürich |
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Bücher
und BUCHTIPPS
Dubliner
von James Joyce (Sammlung von Kurzgeschichten)
Broschiert - 228 Seiten - Suhrkamp 2003
Ulysses
von
James Joyce. Hans Wollschläger (Übersetzer), Broschiert
- 987 Seiten - Suhrkamp 1996. Kurzbeschreibung:
Das Werk des genialen irischen Autors ist ein
Abenteuer, in das sich jeder stürzen sollte. Der
Roman spielt am 16. Juni 1904. Der Protagonist,
Anzeigenakquisiteur Leopold Bloom, geht -- wie
sein Vorgänger Odysseus -- auf die Reise. Allerdings
dauert seine nur einen Tag und führt ihn nicht
in die weite Welt, sondern in die Abenteuer des
Dubliner Alltags. Hier trifft er die unterschiedlichsten
Typen u.a. Daedalus, den jungen Lehrer und Schriftsteller,
mit dem er am Abend in der Küche philosophiert,
unter der Leine mit Mollys Schlüpfern. Molly ist
Blooms nicht immer ganz treue Ehefrau. Sie kommt
im Schlußkapitel zu Wort. Hier läßt Joyce sie
ohne Punkt und Komma auf dem Strom ihres Bewußtseins
dahingleiten und setzt damit in der Erzähltradition
des 20. Jahrhunderts völlig neue Maßstäbe. |
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Links
und SURFTIPPS
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| Weitere
Geburtstagskinder
Am
2. Februar ist auch der Landschaftsmaler Oswald
Achenbach geboren. Sein Bruder Andreas Achenbach
und er bilden das "A und O der Landschaftsmalerei".
geboren am 2. Februar 1827 in Düsseldorf, gestorben
am 1. Februar 1905 in Düsseldorf. Portrait
und Bilder von Prof. Oswald Achenbach
septemberzwei/29_achenbach.html
Ein
weiteres Geburtstagskind am 2. Februar: Alfred
Edmund Brehm Autor von "Brehms Tierleben".
Alfred Edmund Brehm, geboren am 2. Februar 1829
in Neustadt/Orla, gestorben am 11. November 1884
in Neustadt/Orla. Im Projekt Gutenberg-DE im Volltext
vorhanden: Tiergeschichten. Brehm's Thierleben:
Die Säugethiere 1 gutenberg.spiegel.de |
Send'
mir Rosen
Send' mir Rosen, send' mir Grüße!
Frische Rosen, Worte süße,
Daß ich an den Mund sie drücke
Und mein Krankenlager schmücke!
Daß mich in der holden Gabe
Deines Herzens Grüßen labe!
Laß mich glauben: in den Rosen
Deine Lippen mit mir kosen!
Wenn ich bald die Stengel fasse,
Bald den Händen sie entlasse,
Laß mich glauben, daß ich Deine
Hand fühl' drücken heiß die meine!
Wenn ich mich am Dorne ritze,
Meinen, 's war an deinem Witze!
Send' mir Rosen, send' mir Grüße,
Daß ins Herz mir Balsam fließe!
Laß im Gruß mich Liebe lesen
Und ich werde schnell genesen!
Sidonie
Grünwald-Zerkowitz
(7.2.1852-12.6.1907) |
Linktipps:
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Am 2. Februar
ist auch der Feiertag "Maria Lichtmess". Bei
onlinekunst.de gibt es dazu eine Seite mit Kunstwerken:
Gemälde
zu Maria Lichtmess
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