Peter Strang - Malerei & Porzellanobjekte

Der 1936 in Dresden geborene Peter Strang ist ein jung gebliebener Altmeister und ein Multitalent. Er war künstlerischer Leiter der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen® und prägte diese mit seiner künstlerischen Handschrift. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen mehrfach ausgezeichnet.

Seit 2001 ist Peter Strang Pensionär und schöpft nun als freischaffender Künstler weiterhin aus einer unbeschreiblichen Kreativität – in Porzellan und mit Öl auf Leinwand.  In seinem Atelier bei den Schwarzburger Werkstätten in Rudolstadt/Thüringen fertigt er mit sehr viel Leidenschaft fantasievolle Porzellanfiguren. Ob frei modelliert oder aus geometrischen Elementarformen spielerisch aufgebaut – seine unikaten, handbemalten Porzellanskulpturen überraschen mit einer erstaunlich vielfältigen Handschrift und Beständigkeit.

Neben den Porzellanskulpturen zeigt die Galerie Atelierspuren erstmalig in einer Sonder-Ausstellung auch die andere, fast unbekannte künstlerische Seite Peter Strangs – zahlreiche Gemälde, beachtenswerte, eigenständige Kunstwerke. Sie stehen formal in bewusster Nähe zur Moderne des 20. Jahrhunderts, begeistern durch kubistisch inspirierte Figurenabstraktionen und bestechen in der Art des Farbauftrags.

Vernissage am Sonntag, 11. März 2012, 11 Uhr, der Künstler wird anwesend sein.
Nähere Informationen: www.atelierspuren.de

200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm

Sie sind das meistgelesene Buch in deutscher Sprache und gehören zum UNESCO-Weltdokumenterbe: Die weltberühmten Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm. Am 20. Dezember 2012 jährt sich die Erstausgabe der Märchensammlung zum 200.sten Mal.

Die Brüder Grimm haben in Kassel und dem heutigen Nordhessen die längste Zeit ihres Lebens, eine besonders fruchtbare und produktive Periode, verbracht und zeitlebens ihre Heimat gefunden. Ihr Werk und Wirken haben die Brüder Grimm zu den wohl bekanntesten Deutschen in der Welt gemacht. Ihre in Nordhessen gesammelten “Kinder- und Hausmärchen” sind die meistpublizierte Geschichtensammlung der Erde und zählen zum UNESCO Weltdokumentenerbe der Menschheit.

Mit einem Kongress in Kassel, der heimlichen Hauptstadt der Grimmheimat NordHessen, starteten am 20.12.2012 die umfangreichen Feierlichkeiten und Aktivitäten zum 200jährigen Jubiläum der Kinder- und Hausmärchen. In der ersten Jahreshälfte 2013 wird die ganze Region die berühmten Brüder ehren.

Die website www.grimm2013.de bietet Veranstaltern in Hessen und entlang der Märchenstraße schon jetzt und über das Jubliläumsjahr Grimm 2013 hinaus die Möglichkeit, aktuelle Grimm-Produktionen zu veröffentlichen. Auch können sich die Nutzer über das Leben und das Werk von Jacob und Wilhelm Grimm ausführliche informieren.

Georges Rouault - Miserere

Die 58 Aquatinta-Blätter der Mappe „Miserere“ des französischen Künstlers Georges Rouault (1871-1958) zählen zu den Höhepunkten seines Werkes. Rouault gilt als einer der großen französischen Maler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er war Freund von Picasso, Matisse, Braque u.a., führte aber ein sehr zurückgezogenes fast klösterliches Leben.

Das Mappenwerk, das zu den bedeutendsten christlichen Kunstwerken des 20. Jahrhunderts zählt, entstand nach dem ersten Weltkrieg und verarbeitet Rouaults Kriegserlebnisse.  Der erste Teil des Werkes und sein Titel bezieht sich frei auf den Psalm 51, der in lateinischer Sprache mit dem Wort Miserere (Erbarme dich) beginnt.  Der zweite Teil des Zyklus beschäftigt sich mit dem Thema Krieg und Gewalt.

Das Dommuseum Frankfurt zeigt alle Blätter der Mappe im Kreuzgang des Domes. Die Wechselausstellung kann vom 17. Februar bis 22. April 2012 von Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr und Samstag, Sonntag und Feiertage von 11.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Weitere Informationen: www.dommuseum-frankfurt.de

Linktipp bei onlinekunst: Künstler gegen den Krieg

Güldene SterbKunst

Dresdner Kammerchor veröffentlicht CD mit Trauer- und Trostmusiken von Heinrich Schütz

Im Rahmen der ersten Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung haben der Dresdner Kammerchor und Hans-Christoph Rademann die „Musikalischen Exequien“ sowie weitere Trauer- und Trostmusiken aus der Feder des Dresdner Hofkapellmeisters Heinrich Schütz veröffentlicht. Zahlreiche Ersteinspielungen machen diese CD auch für diejenigen besonders wertvoll, denen die Exequien von Schütz schon längst vertraut sind.

Die Musik von Heinrich Schütz ist eine Musik nah am Leben. Eine Musik, die teilnimmt an der Geschichte und Kultur, aus der sie hervorgeht und in der die Erfahrungen des „Sagittarius“ selbst untrügliche Spuren hinterlassen haben. Diese Musik ist nah am Leben – gerade, wenn sie das Sterben besingt.

Das meint nicht nur, dass die Musik von Schütz immer auch vor dem Hintergrund massenhaften Leidens und Sterbens angesichts eines 30 Jahre wütenden Weltkrieges und der Allgegenwart tödlicher Krankheiten zu sehen und zu hören ist. Es meint vielmehr, dass sich zahlreiche Trauermusiken von Schütz auf konkrete biografische Ereignisse im Leben Schütz’ zurückführen lassen.

Die Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung (2011-2017) unter der musikalischen Gesamtleitung von Hans-Christoph Rademann ist eine Kooperation des Dresdner Kammerchores mit dem Carus-Verlag Stuttgart und MDR Figaro. Die Gesamteinspielung wird unterstützt durch die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank. Weitere Informationen: www.musikfest-erzgebirge.de

Serigraphien und Rostbilder von Axel Dziallas

Ausstellung vom 12. März bis 23. April 2012

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Ludwigstraße 23, 80539 München

Zur Vernissage am Donnerstag, den 15. März um 18.00 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen. Die einführenden Worte spricht Vizepräsident Dr. Erwin Allesch.

Öffnungszeiten:

Mo. - Do. 8.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00, Fr. 8.00 - 12.00 und 13.00 - 14.00

dziallas@kunststueck-online.de
www.kunststueck-online.de