Die allzu nahe Natur
Bloß eine halbe Stunde mit dem Zug, so von
den Betonwäldern befreit.
Das widernatürliche Aschgraue wird durch
das lebendige Grüne ersetzt.
Die verwilderten, dicken Zementsäulen durch
die prächtigen Laubbäume.
Der asphaltierte, leblose Grund und Boden durch
die saftigen Wiesen.
Der Autolärm, die Agonie durch ein zartes
Flüstern der Schöpferkraft.
Die festprogrammierten Roboter durch Adam und
Eva im sündlosen Eden.
Die Alltagshetzerei, Selbstquälerei, Schubserei
durch Stille, Ruhe.
Kondom und Gomorrah durch die Sittlichkeiten,
Nüchternheit, Vernunft.
Hungki Park
Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung
bei onlinekunst.de. Hungki Park lebt und arbeitet
in Südkorea. Kontakt
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