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Bauernregeln und Naturweisheiten: Mai


Wiese im Mai

Im Mai blüht die Wiese gelb - und Weißdorn und Schlehen blühen auch.
Digitalfoto von © Inga Schnekenburger, Donaueschingen 2002

 

Mai heißt...
im Altdeutschen:
Wonnemond
im Albanischen:
maj
auf burgenländisch-kroatisch:
maj
im Dänischen:
Mei
im Finnischen:
toukokuu (Saatmond)
im Kroatischen:
svibanj
im Polnischen:
maj (aus dem Latein)
im Türkischen:
Mayis

Danke an Hanna Geisel für die Übersendung der Monatsnamen auf finnisch!

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Bauernregeln - Bauernweisheiten, Naturweisheiten zum Monat Mai
Wärme Kälte Frost Tau • Nebel Regen Trockenheit Wind/Donner Schnee/Hagel
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  • April warm - Mai kühl - Juni nass - füllt dem Bauer Scheuer und Fass.
  • Am 1. Mai fährt man den Ochsen ins Heu.
  • Am 1. Mai soll sich eine Krähe im Roggen verstecken.
  • Kommt der 1. Mai mit Schall , bringt er Gauch (Kuckuck) und Nachtigall .
  • Im Mai viel Wind begehrt des Bauern Gesind.
  • Fröste im Mai schädlich sind, gut hingegen ist der Wind .
  • Wie's Wetter wird am Kreuzauffindungstag (3. Mai), bis Himmelfahrt es bleiben mag .
  • Der Florian, der Florian (4. Mai) noch einen Schneemann setzen kann.
  • Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu .
  • Johannisnacht (6. Mai) gesteckte Zwiebel wird groß fast wie ein Butterkübel.
  • Blumenkohl im Mai gibt Köpfe wie ein Ei.
  • Wenn sich naht Sankt Stanislaus (7.Mai) rolle die Kartoffeln aus!
  • Kartoffel : "Steckst mi im April, komm i wann i will, steckts mi im Mai, komm i glei ."
  • Mairegen auf die Saaten ist wie Dukaten .
  • Wenn's im Mai viel regnet , ist das Jahr gesegnet.
  • Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen .
  • Wenn's am Pankratius (12. Mai) gefriert , wird der Garten ruiniert.
  • 13. Mai siehe unten
  • Wer seine Schafe schert vor Bonifaz (Bonifatius am 14. Mai), dem ist die Wolle lieber als das Schaf.
  • Vor Nachtfrost sicher bist Du nicht, bevor Sophie (Die kalte Sophie am 15. Mai) vorüber ist.
  • Donnert es im Mai recht viel, hat der Bauer gutes Spiel.
  • Der Mai in der Mitte hat für den Winter eine Hütte.
  • Ein heißer Mai: des Todes Kanzlei.
  • Je mehr die Maikäfer verzehren, umso mehr wird die Ernte bescheren.
  • 25. Mai siehe unten
  • Steht der Wind im Mai aus Süden, wird bald Regen uns beschieden.
  • Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu .
  • Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen.
  • Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, jedoch dem Magen keine Früchte.
  • Abendtau und Kühl im Mai bringet Wein und vieles Heu .
  • April und Mai sind die Schlüssel zum ganzen Jahr.
  • Das Jahr fruchtbar sei, wenn's viel donnert im Mai.
  • Der April kann rasen. Nur der Mai hält Maßen.
  • Ist es klar an Petronell (31. Mai), messt den Flachs ihr mit der Ell.
  • Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei.
  • Die Liebe und der Mai gehen selten ohne Frost vorbei.
  • Pankraz und Servaz (Servatius am 13. Mai) sind zwei böse Brüder, was der Frühling gemacht hat, zerstören sie wieder.
  • Scheint am Urbanstag (25. Mai) die Sonne, so gerät der Wein zur Wonne. Regnet's aber, nimmt er Schaden, und wird selten wohlgeraten.
  • Ist der Mai recht heiß und trocken , kriegt der Bauer kleine Brocken. Ist er aber feucht und kühl , gibt es Frucht und Futter viel.
  • Blüht im Mai die Eiche vor der Esche gibt's noch eine große Wäsche . Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine schöne Bleiche .

Linktipps

Digitalfoto Wiese mit Butterblumen von © Willi Schnekenburger.

Digitalfoto Wiese mit Butterblumen von © Willi Schnekenburger.

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Link zur Seite mit Gedicht von Christian Morgenstern

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zusammengestellt von Inga Schnekenburger

 

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