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Bauernregeln und Naturweisheiten: August


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Pissarro Ernte 1876

Der August wurde früher Erntemond genannt, weil die Bauern im August die Ernte einbrachten. Bild oben: Camille Pissarro: Ernte. 1876, Öl auf Leinwand, 65 × 92 cm. Paris, Musée d'Orsay; Landschaftsmalerei aus Frankreich, Impressionismus

 

August heißt...
im Altdeutschen:
Ernting
auf burgenländisch-kroatisch:
august
im Albanischen:
gusht
im Dänischen:
Augustus
im Englischen:
August
im Französischen:
Août
im Finnischen:
Elokuu (Getreidemond; elo bedeutet gleichzeitig auch Vermögen und Leben)
im Italienischen:
Agosto
im Kroatischen:
kolovoz
im Polnischen:
sierpien (sierp = Sichel, also Monat der Ernte)
im Spanischen:
Agosto
im Türkischen:
Augustos
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Bauernregeln - Bauernweisheiten, Naturweisheiten zum Monat August
Wärme Kälte Tau • Nebel Regen Trockenheit Wind/Donner Schnee/Hagel
Tiere Pflanzen Ernte Prognosen andere Monate Arbeit

  • An Petri Kettenfeier (1. August) gehen die Störche fort.
  • Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn .
  • Wenn der Kuckuck im August noch schreit, gibt es im Winter eine teure Zeit .
  • Hitze an Sankt Dominikus (4. August), ein strenger Winter kommen muss .
  • Regen an Mariä Schnee (5. August) tut dem Korn tüchtig weh.
  • Im August vor Morgen Regen , wird vor Mittag sich nicht legen.
  • An Sankt Afra (7. August) Regen kommt dem Bauer ungelegen.
  • Blühen im August Frühlingsblumen , deutet das auf einen milden Winter .
  • Augustsonne, die in der Frühe brennt, nimmt kein gutes End'.
  • Sollen Trauben und Obst sich mehren, dürften mit Laurenz (10. August) die Wetter aufhören.
  • Nach Sankt Laurenzi (10. August) wächst das Holz nicht mehr.
  • Stürmt es im August, gibt es weder Wein noch Most.
  • Je dicker die Regentropfen im August, desto dicker der Most .
  • An Augustin ziehn die Wetter dahin.
  • August ohne Feuer macht das Brot teuer.
  • Wenn die Ameisen sich verkriechen, wird es bald vom Himmel gießen.
  • Wie das Wetter an Kassian (13. August), hält es viele Tage an.
  • Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande.
  • Der August muss Hitze haben, sonst wird der Obstbaumsegen begraben.
  • Der Augusti macht den Bauern lusti.
  • Wenn Sankt Rochus (16. August) trübe schaut, kommt die Raupe in das Kraut .
  • Der Bauer nicht gern schaut, wenn's im August mehltaut.
  • Der Tau ist dem August so not wie jedermann sein täglich' Brot.
  • Ein Regen im August ist für den Wald Erquickungslust.
  • Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen.
  • Singen die Buchfinken im August früh vor Sonnenaufgang, künden sie viel Regen an.
  • Im August viel Höhenrauch •, folgt ein strenger Winter auch.
  • Wenn's regnet im August, regnet's Honig und guten Most .
  • Bartholomäus (24. August) hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat.
  • Bleiben die Störche noch nach Bartholomäi (24. August), kommt ein Winter , der tut nicht weh.
  • Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Störche noch lange nicht fort.
  • Ein trockener August hat die Leute noch nie arm gemacht - ein nasser schon.
  • Gibt's im August keine Garben , wird man im Winter darben.
  • Um die Zeit von Augustin (28. August) geh'n die warmen Tage hin .
  • Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter , wenn weiße Wolken ziehen.
  • Bischof Felix (30. August) zeiget an, was wir in vierzig Tag' für ein Wetter han.
  • Wenn's im August nicht regnet , ist der Winter mit Schnee gesegnet.
  • Der August reift - der September greift .
  • Hagelt's im Juli und August, ist' s aus mit des Bauern Feud und Lust.
  • Was Juli und August nicht taten, lässt auch der September nicht geraten .

zusammengestellt von Inga Schnekenburger

Gauguin Ernte

Abbildung links: Gemälde zur Ernte von Gauguin
Paul Gauguin: Ernte in der Bretagne.
1889, Öl auf Leinwand, 93 × 73 cm. London, Courtland Institute Galleries.
Synthetismus. Land: Frankreich. Stil: Postimpressionismus.
Kühe als Helfer bei der Ernte

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