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Der Computergarten
am 21. August

Abbildung:
Mädesüß. Foto von Inga Schnekenburger,
Juli 2000
Mädesüß ist ein Kraut, das
schon die Kelten gerne verwendet haben.
Es ist auch ein gutes Gewürz für
die Weihnachtsbäckerei mit seinem leichten
Vanillegeschmack.
Die Heilpflanze:
Mädesüß
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Die Geburtstagskinder |
| Die weißen Blüten der Pflanze
werden zu Tee verarbeitet, der eine harntreibende
und schweißtreibende Wirkung hat.
Er wird bei Blasen- und Nierenleiden getrunken.
Linktipp: Hexenkräuter |
- Leonid Nikolajewitsch Andrejew
- Jean-Baptiste Greuze
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Bauernregel:
Singen die Buchfinken im August früh vor
Sonnenaufgang, künden sie viel Regen an.
Bauernregeln
Leonid Nikolajewitsch
Andrejew
russischer Schriftsteller
geboren am 21. August 1871 in Orel, gestorben
am 12. September 1919 in Mustamäggi in
Finnland
Eines der ersten Werke des revolutionären
Schriftstellers Leonid Andrejew war "Das
rote Lachen", 1904, in dem er die Schrecken
des russisch-japanischen Krieges beschworen
hat. Bertha von Suttner hat ein Vorwort zu diesem
Buch geschrieben. Leonid Andrejew folgte Dostojewski
nach, verehrte Tolstoi und war mit Gorki befreundet.
Später wandte er sich jedoch dem Symbolismus
zu. Leonid Andrejew gehört in Russland
zu den Klassikern aus der Zeit der letzten Jahrhundertwende,
während er in Deutschland weitgehend unbekannt
ist. Eine 1986 begonnene Werkausgabe gab der
Aufbau-Verlag in der damaligen DDR wieder auf.
Nun hat der Barbara Staudacher Verlag, ein Kleinverlag,
der ein bibliophiles Buch pro Jahr (!) veröffentlicht,
Andrejews Erzählung "Der Gedanke"
publiziert, die 1902 zum ersten Mal erschienen
war... Linktip: Matthias
Kehle, carpe librum - rezensionen
Buchtipp: Der Gedanke - Geschichte
eines Verbrechens. Erzählung
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Es sind die "Aufzeichnungen"
des Arztes Dr. Kershenzew, der zum Mörder
wird und den Ehemann jener Frau tötet,
die seinen Heiratsantrag mit Gelächter
quittiert hat. Zur Beobachtung befindet
sich Kershenzew unter psychiatrischer
Aufsicht. Leonid Andrejew zeichnet die
Geschichte eines kalt berechnenden Mörders
oder aber eines Wahnsinnigen nach, wobei
Dr. Kershenzew selbst darüber verzweifelt:
"Habe ich mich wahnsinnig gestellt,
um zu töten, oder habe ich getötet,
weil ich wahnsinnig war?"
Kay Borowsky, der die Erzählung
ins Deutsche übertragen und ein sachkundiges
Nachwort verfasst hat, merkt an: "Es
geht [...] Andrejew nicht um die sensationelle
Handlung, sondern darum, an einem besonderen
Kriminalfall die fatalen Folgen jener
('westlichen') Trennung von Verstand und
Gefühl zu zeigen, d.h. auf ein ganz
wesentliches, allgemeinmenschliches Problem
aufmerksam zu machen."
Der Gedanke. Geschichte eines Verbrechens.
Ins Deutsche übertragen und mit einem
Nachwort versehen von Kay Borowsky. Mit
Zeichnungen von Franziska Statkus. Barbara
Staudacher Verlag, Stuttgart 1999, 82
Seiten, ISBN 3-928213-07-5 |
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Ein weiteres Geburtstagskind: Jean-Baptiste Greuze
Jean-Baptiste Greuze wurde am 21. August
1725
in Tournus (Saône-et-Loire) geboren,
er starb am 21. März 1805 in Paris.
Abbildung rechts: Jean-Baptiste Greuze:
Der zerbrochene Krug,
Oval. 1785, Öl auf Leinwand, 110
× 85 cm. Paris, Musée du
Louvre. Kommentar: Genremalerei. Land:
Frankreich. Stil: Rokoko. |

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Hinweis: Die
medizinischen Informationen ersetzen keine notwendige ärztliche
Beratung, Diagnose oder Behandlung.
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