Lavendel-Blüten,
Foto Inga Schnekenburger
In unseren Breiten wird er gerne in Gärten
angepflanzt, weil er nicht nur gut
duftet, sondern auch hübsch aussieht.
Sammelzeit: Juli bis Anfang September
Die Pflanze: Lavendel
Das Geburtstagskind
In der Aromatherapie wird Lavendel
als Muntermacher, Schlafstörungs-
und Nervositätsbeseitiger, Stressabbauer
und Wohlbefinden-Förderer eingesetzt.
Lavendel wirkt regenerierend, vitalisierend
und wundheilungsfördernd. Linktipp:
puramaryam.de
Coco Chanel
Hans Lassen Martensen
Bauernregel:
Wenn im August viele Goldkäfer laufen,
braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen. Mehr
Bauernregeln
Coco
Chanel
französische Modeschöpferin
geboren am 19. August 1883 in Saumur,
gestorben am 10. Januar 1971 in Paris;
eigentlich Gabrielle Bonheur Chasnel
Coco Chanel ist ein Mythos. Sie befreite
die Frau von Korsett und Spitzen und prägte
wie keine zweite den Stil des 20. Jahrhunderts.
Sie kürzte den Rock, schuf das Badekostüm
der Frau, den Modeschmuck und »das
kleine Schwarze«, das ein Grundbestandteil
der modernen Damengarderobe ist. Sie brachte
das erste Parfum auf den Markt, das nicht
nach einer Blume roch. Durch sie wurde
Paris das Modezentrum der Welt.
Ihre Biographie ist das Spiegelbild einer
ganzen Epoche, vor allem aber die Geschichte
einer Frau, die sich trotz zahlreicher
Liebhaber und berühmter Freunde -
Diaghilev, Cocteau, Strawinsky, Picasso,
Misia Sert und Colette - bis zuletzt auf
sich alleingestellt sah.
Charles-Roux zeichnet ein fesselndes
Porträt dieser ungewöhnlichen
Frau, die 1883 als Tochter eines Hausierers
in den Cevennen geboren wurde, 1913 mit
Hilfe eines reichen Liebhabers ihr erstes
Geschäft eröffnete, jahrzehntelang
die Mode beherrschte und 1971 vereinsamt
starb.
Doch in ihrer Mode lebt Coco Chanel weiter, auch wenn diese heute sogar von einem Mann entworfen wird. Karl Lagerfeld scheint aber sehr genau den Spirit der emanzipierten Modeschöpferin zu spüren und entwickelt ihre Ideen mit modernen Mitteln weiter. Auch beim ersten Parfüm ist es nicht geblieben. Heute tragen sogar zwei Düfte ihren Künstlernamen Coco.
Ein weiteres
Geburtstagskind
Hans Lassen Martensen (1808-1884)
Der dänische Bischof
Martensen gehörte zu den bekanntesten
Theologen des 19. Jahrhunderts, dessen
Schriften in der ganzen christlichen Welt
gelesen wurden und allgemeine Aufmerksamkeit
erweckten. Er wurde am 19. August 1808
in Flensburg als Sohn eines Schiffers
geboren.
Während diverser Auslandsaufenthalte
kam Martensen mit bedeutenden Dichtern
und Denkern jener Zeit in Berührung,
z.B. dem Naturphilosophen Friedrich Wilhelm
Schelling, dem Theologen Friedrich Schleiermacher,
dem Denker und Mystiker Franz von Baader
und dem österreichischem Dichter
Nikolaus
Lenau, mit dem er enge Freundschaft
schloss. Sie alle waren Vertreter der
Romantik, jener damals aufgebrochenen
Geistesbewergung, die zu einer Neuentdeckung
der Natur geführt hatte.
Martensen hatte im Namen des Christentums
erstmals in der Neuzeit als verantwortlicher
Lehrer der Kirche in unmittelbaren Sinn
zu Schutz und Schonung der Schöpfung
aufgerufen. Damit wies er der christlichen
Ethik einen neuen Weg und nahm so das
Postulat Albert Schweitzers von der "Ehrfurcht
vor dem Leben" voraus.
Ausflüchte, die der Mensch im Hinblick
auf seine Vorrechte vorbrachte, ließ er
nicht gelten, denn christliche Ethik war eine
grundsätzliche Forderung, die nicht eingeschränkt
werden durfte. Martensen schreckte nicht davor
zurück, massive Kritik an einer Wissenschaft
zu üben, die in ihrem grenzenlosen Streben
nach Erkenntnis, aber auch Lust am Experiment
sich des Tieres bediente, und brandmarkte dieses
Tun als Vergehen gegen die Schöpfung.
"Humanität auf dem Altare der Wissenschaft
zu opfern und zum Henker an den Geschöpfen
Gottes zu werden, kann mit christlicher
Ethik nicht in Einklang gebracht werden".
Seine Forderung im Sinne der christlichen
Ethik gipfelte in dem Wort: "Höher
als alles Streben nach Erkenntnis steht
der Auftrag des Menschen zur Humanität"
Quelle: Lieselotte von Eltz-Hoffmann:
"Ihr Herz schlug für das Tier.
Große Fürsprecher der Tiere
von der Antike bis zur Gegenwart",
Erich Weiß Verlag 2003. ISBN 3-928591-85-1.
Gedenken
an Frans Snyders
Geboren am 11. November 1579 in Antwerpen,
gestorben am 19. August 1657 in Antwerpen.
Wirkungsorte: Antwerpen, Rom, Mailand
Auswahl von Werken
Früchteverkäuferin
1636
Fuchs und Katze
2. Viertel 17. Jh.
Großes Stilleben mit einer
Dame und Papagei
2. Viertel 17. Jh.
Hirschjagd
2. Viertel 17. Jh.
Wildbrethändler,
2. Viertel 17. Jh.
Surftipp:
Tiere in der Kunst von Frans Snyders bei
tierdach.de. Mit Postkarten und Bildschirmhintergrund
Abbildung oben: Porträt des Frans Snyders
und seine Frau von Anthonis van Dyck, 1. Drittel
17. Jh., 82 x 110 cm. Entstehungsort: Kassel.
Galerie: Gemäldegalerie (Niederlande, Flandern.
van
Dyck bei onlinekunst.de
Gedenken
an Johann Balthasar Neumann
Johann Balthasar Neumann wurde am 30.
Januar 1667 in Eger getauft, er starb
am 19. August 1753 in Würzburg. "J.
B. Neumann hat die Würzburger Residenz
mit seinem unerschöpflichen Erfindungsreichtum
zu einem der größten Wunder
im Schlossbau werden lassen. Aber er errichtete
auch Klöster und Kirchen, und hier
hat er mit zum Teil bescheidenen finanziellen
Mitteln (Klosterbau für die Augustiner
in Heidenfeld) Hervorragendes geleistet."
Johann
Balthasar Neumann bei onlinekunst.de
Hinweis: Die medizinischen Informationen ersetzen keine notwendige
ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
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