| Frederika
Bremer
finnisch-schwedische Schriftstellerin
Fredrika Bremer (1801-1865) war eine
der erfolgreichsten Schriftstellerinnen
ihrer Zeit. Und eine mutige Frau obendrein!
1849 entfloh sie der Enge ihres bürgerlichen
Umfelds und fuhr nach Nordamerika und
Kuba. Sie besuchte Indianer in ihren Zelten
und den Präsidenten im Weißen
Haus, traf sich mit Befürwortern
und Gegnern der Sklaverei. Und am Ende
erkannte sie, dass zwischen der Art, wie
die Farbigen in Amerika und die Frauen
in Europa behandelt wurden, nur ein geringer
Unterschied bestand. So wurde sie zu einer
der führenden Gestalten der Frauenbewegung
bis heute.
Buchtipp:
Durch Nordamerika und Kuba von Fredrika
Bremer
"Wie froh bin ich, dass ich hier
bin in der jungen, neuen Welt!".
Ein erleichterter Ausruf, dem eine beherzte
Tat vorangegangen war: Fredrika Bremer
war aus ihrem "altjüngferlichen
Alltag" ausgebrochen und in der Mitte
des 19. Jahrhunderts auf eigene Faust
in die USA gefahren. Von Boston nach Chicago,
von St. Luis nach Havanna, von Richmond
nach New York ging die Reise der mutigen
Schwedin. Dabei lernte sie ein facettenreiches
Land kennen: Hier die glänzenden
Errungenschaften der Demokratie; dort
das dumpfe Festhalten an der Sklaverei.
Die Staaten standen vor dem Bürgerkrieg.
Und so wurde der Bericht Fredrika Bremers
zu einem ganz außergewöhnlichen
historischen Dokument, das nun in einer
zeitgemäßen Ausgabe vorliegt. |
geboren am 17. August 1801
in Åbo (Turku, Finnland), gestorben
am 31. Dezember 1865 in Årsta bei
Stockholm

"Fast 20 Jahre nach ihrem Tod wird
der 1884 gegründete Frauenförderverein
in Anerkennung der reformerischen Wirkung
ihrer Dichtung und ihres philanthropischen
Engagements nach ihr benannt. Der Fredrika-Bremer-Förbund
besteht noch heute."
Linktipp: fembio.org |