Tee aus gerösteten Kernen wirkt
gegen Keuchhusten, Husten und Bronchialkatarrh.
Sonnenblumenkerne und das daraus gewonnene
Öl beugen Blutarmut, Zahnfleischbluten
und Paradentose vor. Das Öl hält
die Gefäße flexibel, beugt
Arteriosklerose vor und stärkt Herz
und Kreislauf. Linktipp:
Kräuterweisheiten.de
Bauernregel:
An Sankt Afra (7. August) Regen kommt dem Bauer
ungelegen.Mehr
Bauernregeln
Mata
Hari "Auge des Himmels" (Margaretha Zelle)
Niederländische Tänzerin
"Sie war Holländerin und verkaufte
sich als orientalische Tempeltänzerin.
Sie trat in den Salons von Paris, Monte
Carlo und Berlin auf, bezauberte als Bajadere,
schockierte mit Nacktauftritten und ruinierte
so manchen Liebhaber, zu denen Minister
und Offiziere gehörten. Mata Hari
kam aus der Provinz und eroberte die Welt."
Buchtipp:
Apropos, Bd.8, Mata Hari
Verrucht - aber unschuldig!
Geboren am 7. August 1876 in
Leeuwarden
gestorben am 15. Oktober 1917 in Vincennes
Nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin heiratet
sie 1895 einen holländischen Kolonialoffizier,
den sie aufgrund ihrer Verschwendungssucht
schnell in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten
bringt. 1897 siedeln beide in die Kolonie
Java um. Der Verlust des gemeinsamen Sohnes
löst unüberbrückbare Konflikte
aus und die Ehe wird 1902 in Holland geschieden.
Margarethe Zelle, von da an auf sich allein
gestellt, beschließt 1905 ihr Glück
in Paris zu suchen. Dort sichert sie sich
die Bewunderung und finanzielle Unterstützung
diverser Liebhaber. Sie avanciert zu einem
Star des "Pariser Lebens".
Während der Vorkriegsphase führt
sie ein leichtes und unbeschwertes Leben
in der Gesellschaft hochrangiger Offiziere
verschiedener europäischer Großmächte.
Diese Vorliebe bringt ihr im Laufe des
Ersten Weltkrieges sowohl französische,
wie auch deutsche Spionageangebote ein.
"Im Herbst 1917 wird die niederländische
Tänzerin von einem französischen
Militärgericht wegen Spionage für
das Deutsche Reich zum Tode verurteilt
und am 15. Oktober 1917 in Vincennes hingerichtet.
War sie's oder war sie´s nicht?
Diese Frage scheint allerdings weniger
entscheidend als die Tatsache, daß
eine von Männerphantasien beherrschte
Legendenindustrie aus Mata Hari eine Figur
machte, die dem Bild des bösen, verführerischen
Weibes entsprach..." Linktipp:
Fem-Bio - Bedeutende Frauen
Filmtipp
Mata Hari mit Greta Garbo, Ramon Novarro:
"Sie war zweifellos die berühmteste
Spionin aller Zeiten. Mata Hari - ein
einzigartiger Filmstoff, tragisch und
faszinierend zugleich. In der "göttlichen"
Greta Garbo fand MGM die Idealbesetzung
für dieses zeitlose Meisterwerk.
Die souveräne schauspielerische Glanzleistung
und besonders die verführerischen
Tanzeinlagen der "schwedischen Sphinx"
zählen zu den unsterblichen Höhepunkten
der Filmgeschichte."
News
"Mata Hari: Verrucht, aber unschuldig"
- beim französischen Justizministerium
ist im Herbst 2001 ein Antrag auf Revision
ihres Prozesses eingereicht worden: Über
1.000 Seiten Dokumente sollen beweisen:
Mata Hari war das Opfer eines Justizmordes,
sie muss rehabilitiert werden. Eingereicht
haben die Klage ihre niederländische
Geburtsstadt Leeuwarden und die Mata Hari-Foundation.
Weitere
Infos beim ZDF
Joachim
Ringelnatz
(eigentlich Hans Bötticher, auch:
Pinko Meyer, Fritz Dörry, Gustav
Hester)
Geboren am 7. August 1883 in Wurzen/Sachsen.
1933 erhielt er Auftrittsverbot in Deutschland
Eer starb verarmt im folgenden Jahr am
17. November 1934 in Berlin
Joachim Ringelnatz ging als Schiffsjunge
zur See, war vier Jahre Matrose und versuchte
sich danach in zahlreichen anderen Berufen.
Erfolgreich arbeitete er als Kabarettdichter
in München, Berlin, Prag oder Wien,
als Vortragskünstler und sogar Kunstmaler.
Bekannt wurde Ringelnatz jedoch vor allem
durch seine humorvoll-skurrilen, zugleich
melancholisch getönten Verse, die
selbst dem grauesten Tag noch ein Lächeln
ablisten. Zum 70. Todestag erschien eine
kleine Biographie, die mit Beispielen
seines literarischen und bildkünstlerischen
Schaffens das oft verkannte Genie von
Ringelnatz ins Bewusstsein des Publikums
bringen möchte: Buchtipp:
Joachim Ringelnatz, Buchverlag für
die Frau
Lampe und Spiegel
"Sie faule, verbummelte Schlampe!"
sagte der Spiegel zur Lampe.
"Sie altes, schmieriges Scherbenstück!"
gab die Lampe dem Spiegel zurück.
Der Spiegel in seiner Erbitterung
bekam einen ganz gewaltigen Sprung.
Der zornigen Lampe verging die Puste:
Sie fauchte, rauchte, schwelte und ruste.
Das Stubenmädchen ließ beide
in Ruhe
und doch - man schob ihr die Schuld
in die Schuhe.
1911 Was ein Schiffsjungen-Tagebuch erzählt
1912 Die Schnupftabakdose. Stumpfsinn
in Versen und Bildern von Hans Bötticher
und Richard Seewald
1913 Ein jeder lebt's. Novellen von Hans
Bötticher
1920 Kuttel Daddeldu
1920 Turngedichte
1922 Die Woge. Marine-Kriegsgeschichten
1924 ...liner Roma... Mit 10 Bildern von
ihm selbst
1924 Nervosipopel. Elf Angelegenheiten
1927 Reisebriefe eines Artisten
1928 Allerdings (Gedichte)
1928 Als Mariner im Krieg (unter dem Pseudonym
Gustav Hester)
1928 Matrosen. Erinnerungen, ein Skizzenbuch,
handelt von Wasser und blauem Tuch
1929 Flugzeuggedanken
1931 Mein Leben bis zum Kriege
1931 Kinder-Verwirrbuch mit vielen Bildern
1932 Die Flasche und mit ihr auf Reisen
1934 Gedichte, Gedichte von einstmals
und heute
Link- und Veranstaltungstipp:
antifa-action-day, am 20. August im bayrischen
Wunsiedel
Alljährlich finden in Wunsiedel
Gedenkmärsche anlässlich des
Todestages von Kriegsverbrecher Rudolf
Hess statt. Diese Aufmärsche sind
ein besonders deutliches Beispiel für
NS-Verherrlichung und Geschichtsrevisionismus.
Vor diesem Hintergrund hat sich die Kampagne
NS-Verherrlichung stoppen gegründet.
Sie richtet sich gegen jede Art von NS-Verherrlichung,
Revisionismus und Relativierung der Deutschen
Geschichte. In diesem Jahr jährt
sich die Befreiung vom Nationalsozialismus
zum 60ten Mal: Erinnerung an alle Antifaschistinnen
und Antifaschisten, die gegen den Nationalsozialismus
gekämpft haben und Gedenken an die
Opfer des Nazi-Regimes.
www.ns-verherrlichung-stoppen.tk
Gedanken an Diego
Velázquez
Gestorben am 7. August: Maler Diego Velázquez,
geboren am 6. Juni 1599 in Sevilla, gestorben
am 7. August 1660 Madrid. Wirkungsorte: Madrid,
Sevilla, Italien
Werkauswahl
Menippos, 1639-1641
Äsop, 1639-1640
Im Garten der Villa Medici in Rom, um 1630
Anbetung der Heiligen Drei Könige
(Epiphanias), 1619
Ansicht von Saragossa, um 1647
Bauern beim Mahl (»El Almuerzo«),
um 1618-1619
Bauern beim Mahl, Detail, um 1618-1619
Christoph Kolumbus präsentiert den
Katholischen Majestäten die Neue Welt,
2. Drittel 17. Jh.
Christus am Kreuz, um 1632
Christus im Hause von Martha und Maria,
1618
Christus in Emmaus, 1618
Der Hl. Antonius, der Abt und Hl. Paulus,
der Eremit, 1635-1638
Hinweis: Die medizinischen Informationen ersetzen keine notwendige
ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Buchtipps in
Partnerschaft mit amazon.de
z.B. Das große Lexikon der Heilpflanzen
von Andrew Chevallier: Beschreibung
von über 550 Heilpflanzen - Vorkommen
und Aussehen, Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen,
traditionelle und moderne Anwendungsarten... bei
amazon.de
onlinekunst.de - Kunst und Kultur im Internet
Der Heilpflanzengarten im Computergarten. Idee und Text: Inga Schnekenburger
2005. Gestaltung: Match Moschus