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Der
Computergarten am 30. April

Sumpfdotterblumen
für Franz von Defregger zum Geburtstag
Digitalfoto von © Willi Schnekenburger
2001

Der
Haarschopf des Jüngsten ist so golden wie eine
Sumpfdotterblume.
Detail aus: Franz von Defregger,
Die drei Kleinsten, 1892, Öl auf Holz.
Franzl und Hansl beim Malen im Atelier des Vaters.
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Franz
von Defregger, 1835-1921. Tiroler
Maler
Biographie
Franz
von Defregger wurde am 30. April 1835 in Stronach
(Südtirol, oberhalb der Gemeinde Dölsach
im Pustertal, auf dem Edererhof)
als Franz Defregger geboren. |
1858 |
Seine
Begabung im Zeichnen war früh erkennbar, doch
er musste 1858 den elterlichen Bauernhof
übernehmen. Der Vater war gestorben, als Defregger
23 Jahre alt war. |
1860 |
Aber
er fühlte sich nicht als Landwirt und verkaufte
1860 den Ederhof für 15 000 Gulden,
davon zahlte er seine beiden Schwestern aus und
hatte noch genug Geld für sich übrig...
Franz
von Defregger trat in Innsbruck in die Werkstatt
des Bildschnitzers Michael Stolz ein, nachdem
seine Pläne zum Auswandern nach Amerika gescheitert
waren, weil seine Freunde nicht mehr wollten.
Michael
Stolz erkannte sein Talent zum Malen und schickte
ihn 1860 nach München zu Piloty. In
München studierte Defregger zunächst
bei Hermann Dyck an der Privatschule des Münchner
Kunstgewerbevereins. Danach besuchte Franz von
Defregger die Klasse von Hermann Anschütz
an der Münchner Akademie. |
1863 |
ging
Defregger nach Paris. |
1864 |
kehrte
er nach München zurück und blieb dort
bis zu seinem Lebensende. |
1865 |
bis
1870 arbeite Defregger in Pilotys Atelier. Es
entstanden seine ersten größeren Kompositionen. |
1867 |
malte
er "Der verwundete Jäger" (heute
verschollen) |
1869 |
das
Bild "Speckbacher und sein Sohn Anderl",
diese beiden Gemälde begründeten seinen
Ruhm in München. Defregger malte reizvolle
Einblicke in das Leben seiner Heimat. Die Gemälde
von den Tiroler Freiheitskämpfen ("Das
letzte Aufgebot" und "Die Erstürmung
des Roten Turmes" mit der legendären Gestalt
des Schmiedes von Kochel) fanden großen Anklang
beim Publikum. |
1872 |
im Juni
1872 Heirat mit der um zwanzig Jahre jüngeren
Frau Anna. |
1878
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wurde
er Professor für Historienmalerei an der
Münchner Akademie. Junge Maler aus aller Welt besuchten
seine Meisterklasse. |
1883
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verlieh
ihm König Ludwig II. den persönlichen Adelstitel
(Bayrischer Kronenorden) und schenkte ihm den
in Germering gelegenen Harthof. Von nun an konnte
sich Franz Defregger "Franz von Defregger"
nennen.
Die
Bilder, die Defregger verkaufte, zeigen aber nur
eine Seite des Künstlers. Neben den Historienbildern
malte er seine Familie, besonders oft seine Kinder.
Diese BIlder schenkte er seiner Frau zu bestimmten
Anlässen.
Diese
Bilder signierte er anders als die zum Verkauf
bestimmten Gemälde: nur das Datum oder die
Anfangsbuchstaben wurden als Signatur benutzt.
Sehr lebendig wirken auch seine Skizzen und Gemälde
von Landschaften, die er ebenfalls nur für
seine Familie malte. |
Am 2.
Januar 1921 starb Defregger im Alter von 86 Jahren in München.
Seine
Gemälde, die eine versinkende bäuerliche Kultur
im Bild festhielt, sind unter anderem
in Berlin, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Innsbruck, Köln
und in München in den Museen ausgestellt.
Bemerkenswert an Defreggers Bildern ist die Erfassung
der Körpersprache.

Franz
von Defregger, Die drei Kleinsten, 1892, Öl
auf Holz.
Detail: Franzl, Hansl und Friedl im Atelier des
Vaters.
Das
Bild war ein Weihnachtsgeschenk Franz von Defreggers
an seine Frau.
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Franz
von Defregger, Die drei Kleinsten, 1892, Öl
auf Holz. Detail: Friedl im Atelier des Vaters
beim Malen. |

Die
drei Kleinsten, 1892, Öl auf Holz.
Franzl, Hansl und Friedl im Atelier des Vaters.
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Seite
2: Franz von Defregger, Links und Literatur,
Buchtipps
und das Bild der
Tochter Emma Geburtstagsgrüße
versenden: GreenCards
Diese
Seite widme ich meinem Freund Volker Mohrhagen,
der auch am 30. April Geburtstag hat. I.S. |
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