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1915 |
Nach
einer Verwundung wird er in der Schreibstube
eingesetzt.Die schrecklichen Kriegserlebnisse
lassen ihn zum Pazifisten werden. |
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1922 |
erscheint
sein Kriegstagebuch "Soldat im Prager Korps"
(später unter dem Titel: "Schreib das auf,
Kisch!"). |
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1917 |
Kisch
wird zum Kriegspressequartier nach Wien abberufen.
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1918 |
Januar:
Er beteiligt sich am Wiener Januarstreik,
mit dem Friedensverhandlungen erzwungen
werden sollen.
1.
November 1918: Nach der Gründung der
Roten Garde in Wien wird Kisch deren
Erster Kommandant bis zum 18. November.
Danach wird Egon
Erwin Kisch Redakteur
der Zeitschrift "Der Freie Arbeiter". |
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1919 |
Während
seiner Arbeit bei der Tageszeitung "Der Neue
Tag" begegnet er Joseph
Roth,
es entsteht eine lebenslange Freundschaft. |
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1920 |
tritt
er in die Kommunistische Partei Österreichs
(KPÖ) ein.
Er wird aus Österreich ausgewiesen und
kehrt nach Prag zurück, dort arbeitet er
an den "Revolutionären Bühnen". Seine
Reportagen "Die Abenteuer in Prag"
werden veröffentlicht. |
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1921 |
Wieder
Umzug nach Berlin. Dort arbeitet er als freier
Schriftsteller. Er schreibt er für verschiedene
Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem
für den "Berliner Börsen-Courier" und
die "Rote Fahne". |
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1922 |
bis
1926 vier Jahre reist Egon
Erwin Kisch durch
Europa, Nordafrika und durch die Sowjetunion. |
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1924 |
wird
er Mitglied im "Schutzverband Deutscher Schriftsteller". |
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1925 |
bis
1929: Redaktionsmitglied der "Neuen Bücherschau"
1925
Wechsel zur Kommunistischen Partei Deutschlands
(KPD).
Der Titel seines Buches "Der rasende
Reporter" wird zu einem Synonym für ihn. |
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1926 |
"Hetzjagd
durch die Zeit" erscheint. Kritik an den
jeweiligen Zuständen wird jetzt deutlicher
herausgearbeitet. |
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1928 |
Er
ist Mitbegründer des "Bunds proletarisch-revolutionärer
Schriftseller". Mit falschen Papieren reist
Kisch 1928 in die USA, es entsteht
"Paradies Amerika". |
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1929 |
Abermals
Reisen durch die Sowjetunion und auch durch
Südwesteuropa. |
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1931 |
bis
1932 wird er Lehrbeauftragter für Journalistik
an der Hochschule in Charkow (Sowjetunion).
Er reist illegal nach China, worüber er
den Bericht "China geheim" schreibt. |
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1933 |
Wieder
Rückkehr nach Berlin.
Nach
dem Reichstagsbrand wird Egon
Erwin Kisch verhaftet.
Nach zweiwöchiger Haft wird er nach
Prag abgeschoben. Im Juni 1933 geht
er nach Paris ins Exil, wo er in der "Internationalen
Arbeiter-Hilfe" sowie im Exil-SDS mitarbeitet. |
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1934 |
Seine
illegale Reise zum Weltkongress gegen Krieg
und Faschismus nach Melbourne beschreibt er
in "Landung in Australien". |
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1935 |
Nach
Paris zurückgekehrt, ist Kisch zusammen mit
Heinrich Mann im Vorstand des "Ersten
Schriftstellerkongresses zur Verteidigung
der Kultur", auf dem er den Vortrag "Reportage
als Kunstform und Kampfform" hält. |
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1936 |
bis
1938 arbeitet er als Berichterstatter der
Internationalen Brigaden im Spanischen
Bürgerkrieg. |
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1938 |
Oktober:
Heirat mit Gisela Lyner in Versailles. |
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1939 |
Nach
Beginn des Zweiten Weltkriegs muss Egon Erwin
Kisch fliehen.
Seine Flucht geht von Paris nach Mexiko. |
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1941 |
In
Mexiko-City arbeitet er als Redakteur der
Zeitschrift "Freies Deutschland"
und gründet den Verlag "El Libro Libre". |
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1945 |
erscheint
das Buch "Entdeckungen in Mexiko". |
1946 |
Er
kehrt nach Prag zurück.
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