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Samuel
Finley Breese Morse
Biographie Teil III

Samuel
Finley B. Morse: Marienkapelle bei Subiaco. 1830,
Leinwand, 21 × 27 cm. Worcester (Massacusetts),
Art Museum.
| 1825
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war
ein Jahr der Gegensätze im Leben des Samuel
Finley B. Morse. Wie schon erwähnt, starb
seine Frau. Aber der Erfolg war ihm beschieden
durch den Bildnisauftrag des Marquis de Lafayette.
Im
Herbst 1825 gründete Morse außerdem
eine Anti-Akademie mit dem Namen "Drawing
Association". Beteiligt daran waren auch
die fortschrittlichen Personen der Hudson-River-Schule.
Sie richteten sich damit gemeinsam gegen die starre
Akademie-Auffassung von John Trumbull. |
1826 |
ging
aus dieser Gründung die für Amerika höchst
bedeutungsvolle National Academy of the Arts
of Design hervor. Bis 1845 blieb Samuel Finley
B. Morse ihr Präsident. |
1828 |
begann
Morse außerdem - neben den vielen organisatorischen
Aufgaben als Präsident der "National Academy
of the Arts of Design" - eine
Vortragstätigkeit am New Yorker Atheneum. |
1829 |
bis
1832 unternahm Morse eine Europareise. Er malte
Kopien nach den Werken von Raphael, die sich
gut verkaufen ließen. Er erhielt auf dieser
Reise viele Anregungen. Morse freundete sich mit
James Fenimore Cooper, dem Autor von "Leatherstocking
Tales" (bei uns bekannt als "Lederstrumpf")
, an. In Rom verbrachte Morse im Kreise internationaler
Künstlerschaft. |
| 1830 |
malte
er ein Bildnis von Thorvaldsen, später schenkte
er es dem König von Dänemark. Er schuf
auch romantische Landschaften. Die "Marienkapelle
bei Subiaco" (Bild oben) war eine Auftragsarbeit,
für die er 200 Dollar erhielt. Mit diesem Gemälde
hatte Morse großen Erfolg. Er war jetzt zur
atmosphärischen Landschaftsmalerei gekommen. |
| 1832 |
malte
Morse in Paris das berühmte Bild "Die
große Galerie im Musee du Louvre".
Hier arbeitete er mit interessanten Effekten künstlicher
Beleuchtung.
Abbildung
oben: "Die große Galerie im Musee
du Louvre" von Samuel F. B. Morse, 1832-
1833
Leinwand, 193 x 271 cm, Syracuse, New York,
University, Joe and Emily Lowe Art Center.
Auf
der Rückreise nach Amerika (1832)
hatte er ein interessantes Gespräch mit
Charles Thomas Jackson. Hier kam ihm die idee,
einen elektrischen Schreibtelegraphen zu konstruieren.
Dieses Projekt nahm ihn für den Rest seines
Lebens so stark in Anspruch, dass er kaum noch
zum Malen kam. Es gab aber auch noch andere
Gründe, warum er sich von der Malerei zurückzog.
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