Schluss mit Tierversuchen! von Inga Schnekenburger

SCHLUSS MIT TIERVERSUCHEN!
Buntstiftzeichnung/ Collage von Inga Schnekenburger 2003

 

 

Am 24. April ist der Internationale Tag des Versuchstiers.
2005 gibt es einen bundesweiten Aktionstag gegen Affenversuche

Zum diesjährigen Internationalen Tag des Versuchstiers hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte seine Mitgliedsvereine zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Im Mittelpunkt steht die aktuelle Kampagne »It's my life - Für ein Verbot von Affenversuchen«. In etlichen Städten finden Filmvorführungen, Kundgebungen, Stände oder andere öffentlichkeitswirksame Aktionen statt.

Zunehmend setzt sich in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft das Bewusstsein durch, dass Versuche an Affen wegen der besonderen Fähigkeiten und Eigenschaften dieser Tiere als unethisch abzulehnen sind. So sind zumindest Experimente an Schimpansen und anderen Menschenaffen in Schweden, den Niederlanden und Neuseeland gesetzlich verboten. In Deutschland wird auf Versuche an Menschenaffen seit 1991 stillschweigend verzichtet, ein rechtliches Verbot gibt es aber auch für diese Affenarten nicht. Die Kampagne zielt nun auf ein Verbot für alle Affenarten.

Affen stehen uns Menschen besonders nahe, sie haben ähnliche emotionale Empfindungen und leben in komplexen Familienstrukturen. Sie in Tierversuchen zu missbrauchen ist nach Aussagen des Bundesverbandes zudem wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen, wie zig Versuchsergebnisse belegten. So rief z. B. der an Rhesusaffen ohne Nebenwirkungen erprobte Entzündungshemmer Fenclofenac bei menschlichen Patienten Gelbsucht hervor. Da noch in dieser Legislaturperiode von der Regierungskoalition eine Novelle des Tierschutzgesetzes beabsichtigt ist - in der auch das Verbot von Affenversuchen festgeschrieben werden könnte - wollen die Tierrechtler jetzt eine breite Unterstützung ihres Anliegens seitens der Bevölkerung erreichen.

So werden nun zum Internationalen Tag des Versuchstiers verstärkt Informationen verbreitet sowie Unterschriften und Postkarten gesammelt. In einigen Städten zeigen die Aktivisten Videoaufnahmen von Affen im Labor oder lassen sich in einem so genannten Affenstuhl festschrauben, um den Passanten die Qual der bewegungsaktiven Tiere vor Augen zu führen. In diesen Stühlen werden die Tiere für die eigentlichen Versuche oft über Stunden nahezu unbeweglich gefesselt.

Im Jahr 2003 wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft rund 2,1 Millionen Tiere in Deutschland in Experimenten getötet, davon 1.923 Affen.

Quelle und Kontakt: Dr. med. vet. Corina Gericke
Bundesverbund der Menschen für Tierrechte

 


ZDF Frontal 21 am 16.12.2003
Tierquälerei in Deutschland

Die Folgen einer Recherche. Tierversuchslabor droht Schließung Umweltministerin prüft Tierquälerei-Vorwürfe. Dem Tierversuchslabor Covance Laboratories in Münster droht möglicherweise die Schließung. Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Bärbel Höhn lässt prüfen, ob Covance weiter Tiere halten darf. Die Ministerin stützt sich dabei auf Frontal21-Bildmaterial, dass mit versteckter Kamera aufgenommen wurde. Die Bilder belegen, dass im Covance-Labor in Münster Rhesusaffen und Makaken unnötig misshandelt und gequält werden und dass die Tiere zum Teil schwere Verhaltensstörungen zeigen. Quelle: Webseite Frontal 21: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,2089871,00.html

16.12.2003
Am 16. Dezember 2003 wurde zum zweiten Mal in der Sendung ZDF "Frontal 21"
Videos aus der Tierversuchsanstalt Covance in Münster gezeigt.

Die erste Sendung hatte ich nicht gesehen, nur darüber gelesen und gehört. Dann sah ich die zweite Sendung. Ich war entsetzt, schockiert, traurig und wütend zugleich, was diese "Tierpfleger" den wehrlosen Äffchen antun. Ein Pfleger reißt einem Affen einen Arm auf den Rücken. Der Affe schreit. Da steht eine Frau im weißen Kittel mit einer großen Spritze. Sie kostet das Schreien noch etwas aus und gibt dann mit aller Brutalität die Spritze. Danach wurde der Affe in eine eiserne Kiste geschleudert und seinem Schicksal überlassen.

Das Bild mit der Mutter, die ihr Kind an sich klammert, um es zu beschützen, mit weit aufgerissenen, angstvollen Augen- das werde ich nie vergessen. Im ersten Beitrag wurde auch folgendes gezeigt: Die Affen vegetieren in Drahtkäfigen ohne jede Möglichkeit, sich bequem hinzulegen. In den Käfigen ist NICHTS. Nach den Operationen noch in der Narkose verletzen sie sich manchmal am Drahtgitter. Niemand ist bei ihnen, wenn sie nach der Narkose erwachen, obwohl das vorgeschrieben ist. Wenn sie erbrechen, hilft ihnen Niemand.Sie sind allein und hilflos. Sie haben ständig Angst vor neuen Torturen. Und dann geht es von Neuem los mit der Quälerei. Sie werden verhöhnt von den "Tierpflegern", es spielt laute Musik während der Operation. Die Pfleger treiben Späße mit den wehrlosen Tieren.

Am Schluss der Sendung am 16. Dezember 2003 sah man viele blaue Müllsäcke neben den Mülleimern auf dem Parkplatz stehen. Was nicht gesagt wurde (aber aus Insiderkreisen gemeldet wurde): in diesen Säcken liegen totgequälte Affen. Oder fast zu Tode gequält und dann getötet.

Über 1000 tote Affen im Jahr bei Covance Laboratories- circa 18 tote Affen in der Woche - fast täglich drei tote Affen! Und wie Müll werden sie dann entsorgt. Diese meist tödlichen Versuche mit zusätzlich schlechter Behandlung durch rohe "Tierpfleger" müssen sofort aufhören!

Sie sind sowieso nicht relevant für den Menschen. Proftgier ist das "Zauberwort". Es geht um viel Geld, hier wird abkassiert. Für Tierversuche werden Millionen kassiert. Profit auf Kosten der Tiere! Bereits am 7. November 2003 wurden 366.000 Unterschriften für tierversuchsfreie Forschung an Ministerin Künast übergeben. Der Grund: ist das Missverhältnis der Finanzierung von tierexperimenteller und tierversuchsfreier Forschung. Letzterer stehen nur knapp 4 Millionen Euro jährlich zur Verfügung, während jedes Jahr mehrere Hundert Millionen Euro öffentliche Gelder in die Tierversuchsforschung fließen. Allein einzelne tierexperimentelle Projekte werden mit zweistelligen Millionensummen finanziert. (Quelle: http://www.tierrechte.de/p77001007x1134.html)

Im Klartext: Tiere werden gequält, unnötig misshandelt, und der Betreiber kassiert dafür Millionen von unseren Steuergeldern. Wir leben wohl in einer verkehrten Welt? Da sich die Tiere nicht wehren können, müssen wir, die damit nicht einverstanden sind, etwas tun! Ich hoffe, dass die Tierschützer etwas unternehmen und werde das unterstützen.

SCHLUSS MIT DEN QUALVOLLEN TIERVERSUCHEN!!!

Inga Schnekenburger , 16. Dezember 2003

PS: Ich habe ein Logo gestaltet, jeder kann es kostenlos benutzen für seine Homepage:

Suchen Sie sich ein Logo aus und speichern Sie es auf Ihrer Festplatte.
Bitte auf Ihrer Webseite verlinken auf:
http://www.onlinekunst.de/januar/16_01_affenqual.html


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Schluss mit Tierversuchen!

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DEMONSTRATION

zum Bericht über die Demo

Protestaktionen gegen Covance in Münster am 6. März 2004

Am 06.03.04 fand in Münster eine von die tierbefreier e.V. und der Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. bundesweit organisierte Demonstration gegen Tierversuche und das Tierversuchslabor Covance in Münster statt.
Es versammelten sich etwa 500 - 600 Menschen - sie kamen in Gruppen oder als Einzelpersonen - aus der Umgebung, allen Teilen Deutschlands sowie aus Großbritannien, der Schweiz und Italien....
(aus dem Bericht von Viola Kaesmacher / tierdach.de)

Der ganze Bericht hier: http://www.tierlobby.de/news_seite/email_news/covance.htm

LINKS

Tiere und Tierschutz
tierlobby.de

http://www.tierlobby.de

Informativ für alle Tierschützer:
tierrechtstermine.de
http://www.tierrechtstermine.de/


Berichte und Fotos, Video
UNDERCOVER-RECHERCHE BEI COVANCE IN MÜNSTER COVANCE LABORATORIES
1000 Affen sterben jedes Jahr in Münster
http://www.tierversuche-abschaffen.de/

Wenn Sie Ihre Meinung über diese Tierquälerei sagen wollen:
Telefon COVANCE IN MÜNSTER: Tel: 0251/9798-0, Fax:0251/784697
Covance- Kesselfeld 29 - 48163 Münster
Disclaimer: Hiermit soll nicht zu illegalen Handlungen, wie z.B. Blockaden der Telefonleitungen oder Spamen der E-Mail-Adresse aufgerufen werden.

Tod und Leid im Namen der Wissenschaft!

In Münster wird der absolute Großteil der Affen in 80x80 cm kleinen Käfigen gehalten. Ihnen werden meistens mehrmals täglich die zu testenden Stoffe mit einem Schlauch in den Magen gepumpt, injiziert oder unter das Futter gemischt. In eigenen Veröffentlichungen berichteten sie über Blut im Stuhlgang, Durchfall, Krämpfe, teilweise bis zum Tod. Der Schwerpunkt der Forschung liegt in Münster bei der so genannten Reproduktionstoxikologie. Hierbei geht es darum herauszufinden, ob die zu erforschenden Stoffe Auswirkungen auf den Fötus und die Geburt haben. Die Folgen: Totgeburten, Missbildungen, frühzeitige Abtreibungen. Quelle: http://www.tierversuche-abschaffen.de/


Die Verantwortlichen für die Torturen bei Covance Laboratories in Münster:
http://www.tierversuche-abschaffen.de/who.htm


 

Literatur:

Tierversuche müssen abgeschafft werden
von Bernhard Rambeck, Andrea Clages, Edmund Haferbeck
Broschiert - 95 Seiten - Echo-Verlag ISBN: 3926914300
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Forschung ohne Tierversuche 2000
(Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen)
von H. Schöffl, H. Spielmann, F. Gruber, H. Appl, F. Harrer, W. Pfaller,
H.A. Tritthart Broschiert - 471 Seiten - Springer Verlag Wien
ISBN: 3211830464
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Auch hier kann Info- Material angefordert werden:
Experimente mit Affen an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Hg. Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche", Nußzeil 50, 60433 Frankfurt a.M.

 

UNSER TIPP:

COVER Dian Fossey

Die grossen Reportagen
Dian Fossey /
Jane Goodall,
2 Audio-CDs
von Dian Fossey, Jane Goodall
CD - Random House Audio
Erscheinungsdatum: November 2002
ISBN: 3898304566
Kurzbeschreibung
Der Starttitel der National Geographic-Serie umfasst die Reportagen zweier Frauen, die ihr Leben den Gorillas (Dian Fossey) und den Schimpansen (Jane Goodall) widmeten. Ihr Leben mit diesen Tieren und für sie waren für die Forschung bahnbrechend. Dank ihrer Arbeit seit den 1960ern haben wir den Alltag der Affen verstehen gelernt. Sie berichten aber auch von Widerständen und Hindernissen. Längst sind ihre Reportagen zu NG-Klassikern geworden.
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weitere Informationen über diesen Skandal auch im informativen tierdach.de

Morgen ist der Tag des Baumes!

 

 
 

 

http://www.onlinekunst.de/april