| 1905 |
im
Alter von 20 Jahren, kam sie nach Paris.
Dort sah sie Originale von Paul Cezanne
und Vincent
van Gogh (siehe Computergarten am 30.
März). Es gefiel ihr so gut in Paris,
dass sie blieb. Sie besuchte in Paris die
Academie de la Palette. Es entstanden farbenkräftige
und symbolträchtige Bilder. |
| 1907 |
stellte
sie einige Arbeiten in der Galerie Wilhelm
Uhde aus. Sie heiratete Uhde, aber die Ehe
wurde wieder geschieden. |
| 1910 |
heiratete
sie Robert
Delauny. Gemeinsam
mit ihm entwickelte die Künstlerin
den Kubismus weiter: Zu einem abstrakten
Farblyrismus, dem Orphismus.
Mit
Robert Delauny lebte sie die Jahre des
Ersten Weltkrieges in Spanien und in Portugal.
Sonia
Delauny wurde berühmt durch ihre
Stoff-Entwürfe und Modekreationen.
Sie wendete die ästhetischen Prinzipien
ihrer Malerei außerdem auf die Entwürfe
von Wandteppichen, Bucheinbänden,
Möbel und Innendekorationen an.
|
| 1913 |
erschien
ihr Buch "livre simultane".
Es sind Gedichte von Blaise Cendrars und
farbige, abstrakte Zeichnungen von Sonia
Delauny-Terk.
Die
Kleider, die aus den von ihr entworfenen
Stoffen genäht wurden, nannte sie
"Robes simultanees", später
"Robes poemes". Diese
Kleider waren so faszinierend, dass sie
Blaise Cendrars zu dem Gedicht "Auf
dem Kleid trägt sie einen Körper"
anregten. Tristan Tzara schrieb "Poeme
für ein Kleid von Sonia". |
| 1922 |
erhält
Sonia Delauny-Terk den Auftrag, 50 Entwürfe
anzufertigen, die Kreationen werden ein
großer kommerzieller Erfolg. |
| 1924 |
Sie
eröffnet 1924 ein eigenes Mode-Atelier
und eine Boutique. |
| 1925 |
werden
ihre Kreationen zusammen mit denen von Jacques
Heim zusammen auf der "Arts Decoratifs"
gezeigt. Gegen Ende der 20er Jahre gab sie
die Tätigkeit in der Modewelt zugunsten
ihrer Malerei auf. |
| 1927 |
hielt
sie einen vielbeachteten Gastvortrag an
der Sorbonne über Mode und Kunst. Viele
unterschätzen den wahrten Verdienst
der Künstlerin in der Malerei, weil
sie auch kunstgewerblich gearbeitet hat.
Ihre späte Malerei hielt sie streng
abstrakt-geometrisch. Dies wurde gewürdigt
in dem Buch "L' Art abstrait: ses origines,
ses premiers maitres", hier wurde sie
erwähnt. |
| 1953 |
wurde
ihre Arbeit ebenfalls durch eine große
Ausstellung in der Galerie Bing gewürdigt. |