Der Computergarten am 6. April

Frühling für Donna Velata

4.- 5. April 2000 - Cyberart, 370 x 298 Pixel
Inga Schnekenburger
Donaueschingen

Donna Velata

um 1512 - 1513 - Leinwand, 85 x 64 cm
Raffael, Raphael, Raffaelo Santi
Florenz, Galleria Pitti

 


Raffael

Selbstportrait Raffael

Selbstportrait Raffael - Raphael

italienischer Renaissance-Künstler, 1483-1520

Biographie

Raffaello Santi, genannt RAFFAEL wurde am 6. April 1483 in Urbino geboren, er starb an seinem 37. Geburtstag, am 6. April (an einem Karfreitag) 1520 in Rom.

Raffaello Santi (oder Sanzio) war der Sohn von Giovanni Santi und Maria Ciarla. Raffael soll von kleiner Gestalt und angenehmen Gesichtszügen gewesen sein. Er war mit einer ungewöhnlichen Assimilationsgabe ausgestattet. Sein Vater war Maler und unterrichtete den begabten Sohn. Er erkannte aber das besonders große Talent und schickte ihn zu dem besseren Maler Timoteo Viti (ein Schüler von Francia).

Dieser brachte er ihn, als Raffael 16 Jahre alt war, im Jahr 1499, in die Lehre zu dem damals angesehensten Maler Umbriens, zu Pietro Perugino nach Perugia. Pietro Perugino (1450-1523) galt ab 1480 als großer Meister, weil er von Sixtus IV. nach Rom gerufen wurde, um am Dekor der Sixtinischen Kapelle mitzuwirken (er malte die Schlüsselübergabe an den heiligen Petrus). Perugino hatte zwei Werkstätten, eine in Florenz und eine in Perugia.

Bei Pietro Perugino erhielt der junge Raffael nun seine endgültige Ausbildung - er hatte vom Vater und von Timoteo Viti schon viel gelernt. Mit 18 Jahren ist die Malerei von Raffael bereits so vollkommen, dass er die Werke des Lehrers, seines großen Meisters Perugino, in den Schatten stellt.

Es sind leider nur Fragmente des Nikolaus-Altars geblieben, die aber die Vollkommenheit seiner Kunst zeigen: Das Fragment vom Gottvater (jetzt Neapel) und das Fragment der Madonna (jetzt Neapel) und ein Engelskopf (jetzt Brescia). Den Auftrag führte Raffael nachweislich aus und es ist eine lebendigere Malerei als die seines Lehrers.

Perugino war ein guter Lehrmeister, aber seinen Figuren haftet oft eine manieristische Anmut an, die Farben wirken leicht süßlich, das Lächeln in den Gesichtern leicht dümmlich, der Rhythmus etwas monoton und alles recht abgezirkelt.

Raffael setzte sich mit den Arbeiten Peruginos intensiv und kritisch auseinander, aber der Einfluss von Perugino war sehr stark. Dennoch fand er seinen eigenen Stil, ansatzweise bei dem oben erwähnten Nikolausaltar, der für Citta di Castello bestellt war.

Raffael arbeitete schon als Kind und als Jugendlicher in einer auserlesenen Umgebung und kam täglich mit Kunstwerken in Berührung. Der erlesene Musenhof der Residenz Federigos di Montefeltro, die Palastarchitektur Lauranas und die malerischen Meisterwerke von Piero della Francesca, Melozzo da Forli, Luca Signorelli, Justus van Gent und Hieronymus Bosch prägten den jungen Mann.

In seinen Schöpfungen in den Jahren bei Perugino erreicht das Landschaftselement eine neue Bedeutung, ebenso verwendet Raffael andere Farbtöne als sein Lehrmeister.

Raffael verändert Bilder in seine Sprache

Der Traum des Ritters und die drei Grazien sind nach Vorlagen von Perugino entstanden, die Raffael verändert hat. Beim Heiligen Michael malt Raffael Fabeltiere, die er bei Hieronymus Bosch gesehen hat, wiederum in seinem ganz eigenen Stil.

Die Kompositionsmuster allerdings musste er übernehmen

Aber auf Kartons entwarf Raffael Veränderungen der Vorlagen auch in der Komposition. Nachdem Raffael 5 Jahre bei Perugino gearbeitet hatte, ging er 1504 nach Florenz.

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Madonna von Raphael, Raffael

Der Maler der Madonnen

Madonna mit dem Granatapfel

Abbildung oben: Madonna of the Candelabra. 1513-14 Rafaello Sanzio, Öl auf Leinwand, 64 x 65,7 cm, Bequest of Henry Walters, 1931; 37.484 - Abbildung links: Raphael (Raffaello Santi): Die Madonna mit dem Granatapfel, Im Besitz der Albertina, Wien - Abbildung unten: Gemälde von William Turner zu Ehren von Raffael Öl auf Leinwand 177 x 335,5 cm

Rainer Maria Rilke hat Raffael ein Denkmal gesetzt in dem Gedicht "So hat man sie gemalt"

Gemälde von Turner: Raffael in Rom

Raffael, begleitet von La Fornarina, arbeitet an seinen Bildern für die Ausmalung der Loggia, 1820.
Raffaelle, Accompanied by La Fornarina, Preparing His Pictures for the Decoration of the Loggia


Kunstdrucke bei poster.de, z.B. "Portrait of a Young Girl"
(Bildnachweis: poster.de)

Hinweise

Der 6. April gilt auch als der Todestag von Jesus Christus

Der 6. April ist auch der Todestag von Albrecht Dürer

Buchtipp: Das Leben von Lionardo da Vinci, Raffael von Urbino und Michelagnolo Buonarroti von Giorgio Vasari, Roland Kanz Das Leben von Lionardo da Vinci, Raffael... - Weitere Bücher über Raffael auf Seite 4

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