Marlon
Brando
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gehört zu den vielseitigsten und exzentrischen
Schauspieler-Persönlichkeiten. Berühmt
machte ihn der Film "Endstation Sehnsucht"
- "A streetcar namens Desiree". Es war
eine Verfilmung des Dramas von Tennessee Williams
(siehe
Computergarten am 26. März) unter der
Regie von Elia Kazan. Schon
die Aufführung im Theater am Broadway (1947)
brachte einen großen Erfolg, der Film war
jedoch ein absoluter Spitzenerfolg.
1951
erhielt er den NYFCC Award (Best Director Elia
Kazan und Best Film), 1952 wurde Marlon Brando
für den Oscar als bester Darsteller nominiert.
Als Bandenführer spielte Marlon Brando 1953
in dem Film "Der Wilde" den Rebell,
er wurde mit diesem Film zum Idol der Jugend.
1954 erhielt Marlon Brando für seine herausragende
Leistung in "Die Faust im Nacken" den
begehrten "Oskar". Die Regie führte
wieder Elia Kazan (siehe
Computergarten am 7. September). Dann folgten
weniger erfolgreiche Filme, aber 1971 kam das
Comeback mit dem Film "Der Pate".
Marlon Brando spielte den Gangsterboss
Don Vito Corleone mit Charisma, unter der Regie
von Francis Ford Coppola (siehe
Computergarten am 7. April). Auch für
diese Rolle sollte er den Oscar erhalten. Marlon
Brando lehnte mit Hinweis auf die unterdrückten
Indianer in den USA diese hohe Auszeichnung ab.
1972
spielte er die Hauptrolle in dem Erotikklassiker
"Der letzte Tango in Paris". Später
spielte er keine Filmrollen als Hauptdarsteller
mehr, er kassierte aber für kurze Auftritte,
die immer Glanzlichter darstellten, Gagen in Millionenhöhe.
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Marlon
Brando
amerikanischer Filmschauspieler, geboren am 3.
April 1924 in Omaha / Nebraska, gestorben am 2.
Juli 2004 in Los Angeles

Marlon
Brando mit Katze
Marlon Brando streichelt eine Katze
im Film "Der Pate". Bild von Inga Schnekekenburger
© 2000 |